Fertigmeldung Bundesnetzagentur

  • Hallo Leute


    Ich beschäftige mich mit dem Gedanken meine Anlage zu erweitern.


    Es handelt sich um eine eigenständige Anlage.


    Die möchte ich selbst anschließen.


    Ist es richtig, dass die Anlage von einem Elektriker bei der Bundesnetzagentur als fertig gemeldet werden muss? Oder kann ich das auch selbst erledigen?


    Wie habt es ihr gemacht.


    Gruß Matthias

  • Das PV-Meldeportal kann nicht von Dritten (Fachbetrieben, Dienstleistern etc.) genutzt werden, die PV-Anlagen im Auftrag für Ihre Kunden melden wollen. Als Anlagenbetreiberin/Anlagenbetreiber können Sie jedoch bei Bedarf vorab mit Ihrem Fachbetrieb die an die Bundesnetzagentur zu meldenden Daten klären, z.B. welche Nennleistung die neu installierten Module aufweisen.



    kannste direkt selber anmelden :)


  • Ja, eingetragener Elektromeister

    ZOE intens 10/2014, IONIQ Style electric 11/2017, Kona 12/2018
    9,69 kWp = 38 St. WSP-255P6, STP10000-10
    6,7 kWp = 28 St. Risen 240, STP5000-20
    Solar-Lamprecht - 90765 Fürth - mail: info @ solar-lamprecht.de

  • Hallo ,
    1.Netzverträglichkeitsprüfing beim Netzbetreiber beantragen ( Elektromeister )
    2.bei positiver.Zusage Anlage bauen ( Zusage ca. 6 Monate gültig )
    3.fertige Anlage bei Bundesnetzagentur ( auch online möglich ) durch Anlagenbetreiber ( DU ) anmelden
    4.fertige Anlage beim Netzbetreiber anmelden ( Elektromeister )

    "Es handelt sich um eine eigenständige Anlage."
    Zählerplatz vorhanden ( Volleinspeisung / Mischkalkulation bei Überschusseinspeisung ??? ) mit Netzbetreiber klären ,




    Grüße aus Sachsen - Anhalt

  • Den Anschluss könnte jeder Elektriker machen, wäre da nicht der verplombte Verteiler.
    Du wirst also um einen vom Versorger zugelassenen E-Meister nicht herumkommen, der diese Zange benutzen darf.
    Zählerplatz < 10 KWp ist nebensächlich. WR-Anzeige reicht aus.
    Ansonsten, gutes Gelingen.
    Sonnige Grüße

    28 EGING 190W, WR SMA 5000TL20
    Ausrichtung -36°, DN 42°
    I.B.N. 6/2011

  • Netzverträglichkeitsprüfung soll derjenige beantragen der meint daß er eine braucht. Der Anlagenbetreiber wird das nicht sein, wozu auch?
    Für die Anmeldung der Anlage ist es nicht verkehrt wenn man einen eingetragenen Installateur hat der die Formulare unterschreibt und stempelt, ansonsten kann es sein daß es lästige Diskussionen gibt

  • Hier kommt ja einiges durcheinander.
    - Für die Einspeisezusage, welche natürlich die Netzverträglichkeitsprüfung beinhaltet, braucht man keinen Elektriker.
    Diese kann sich auch der künftige Anlagenbetreiber selbst einholen.
    - Die Anmeldung bei der Bundesnetzagentur darf ausschließlich der Anlagenbetreiber vornehmen.
    Der Elektriker oder Solarteur darf das nicht. Er darf aber neben dem Anlagenbetreiber sitzen und ihm beim Ausfüllen zu Seite stehen. ;-)
    - Wenn der Anlagenbetreiber als Nicht-Elektrofachkraft die PV-Anlage installiert, benötigt er einen Elektromeister spätestens bei der VNB-Anmeldung.
    Genaugenommen darf der Anlagenbetreiber nicht einmal AC anschließen. (Leitungen verlegen darf er als vorbereitende Maßnahme für den Elektiker, der diese dann anschließt.)
    - Die Fertigmeldung an den VNB darf nur ein eingetragener Elektriker. (Egal, bei welchem Netzbetreiber der eingetragen ist.)
    Eine Plombenzange muß der Elektriker nicht besitzen. Der Zählermonteur hat i.d.R. selbst eine. ;-)

    Inselnetz mit 3x Victron MultiPlus5000, 49kWh-Akku, Insel-BHKW 16kVA, PV 9,3kWp
    1,1kWp über MPP-Laderegler SIC40
    540Wp über MPT600-24
    2,7kWp über SB3000, 2,9kWp über SB3300, 2,0kWp über SB1700 jeweils AC-gekoppelt an einem Victron