PV Module am Boden verlegen ohne Gestell

  • Hallo,


    in Zeiten der sinkenden Einspeisevergütung gerade bei großen Freiflächenanlagen könnte man sich damit beschäftigen die Module am Boden zu fixieren, oder?
    Hat damit jemand Erfahrungen machen können?
    Weiß jemand was zu den Wirkungsgraden gegenüber der Mehrausbeute, da die Sonne auch Morgens und Abends auf die Module scheint?


    Hier geht's zum Bericht:


    http://www.energie-und-technik…ion/solar/artikel/118169/


    Scheinbar rechnet sich das schon ab 10KWp. Das einzige Negative scheint wohl der doppelte Flächenverbrauch zu sein.


    Ich bin auf eure Kommentare gespannt.


    Beste Grüße


    Grimmlin

  • und was ist das besondere daran, das man es gleich patentieren muss??

    Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!

  • Moin


    Super Idee. Fehlen nur noch Schilder die darauf hinweisen, das Wildtiere die Flächen nicht betreten dürfen. Habe ich selber schon erlebt das trotz Einzäunung sich Rotwild in eine Freiflächenanlage bewegt. Auch sollten Hinweise angebracht werden, dass sich keine Blätter und Unkrautsamen an den Kanten der Module abzulegen haben. Wenn man dann noch der Bodenfeuchtigkeit verbietet sich an den Elektrischen Verbindungen zu schaffen zu machen dann aber nur dann wäre es eine gute Idee. :mrgreen:


    Anders ausgedrückt Blödsinn. Eigentlich wurde der Artikel 12 Tage zu früh veröffentlicht 1. April wäre passender gewesen.

    Grüße von der Nordsee


    Olaf Harjes


    Harjes Elektrotechnik Am Hillernsen Hamm 39 26441 Jever FON 04461 3315

  • Wer 300 € für die Aufständerung der Module veranschlagt macht damit irgend jemanden mehr als reich !!!
    150 € wäre schon zu teuer .....diese kosten sind aber durch den höheren Ertrag in 5 Jahren wieder eingespielt.
    Selten dämlich so ein Artikel....

    2010: 134 kwp CSI,SMA | 2011: 5,00 kwp CSI,SMA | 2012: 54,5 kwp Eging,SMA | 2012: 30,0 kwp CSI,SMA | 2014: 60,0 kwp Schott,Fronius | 2014: 7,65 kwp Eging,SMA | 2016: 88kwp Qcells,SMA | 2017: 12 kwp SW,SMA | 2018: 9.8 kwp LG,SMA/ Tesla Powerwall 2 | 2019: 750 kwp JA Solar, Huawei | 2019: 29,9 kwp Longi,SMA | 2020: 750 kwp Longi Solar, Huawei 2021: 750kwp Longi Huawei, 2021:478kwp Talesun Huawei

  • Nach einem Regen sammelt sich Wasser auf dem Modul und nachdem es verdunstet ist, bleibt da der Schmutz schön liegen. Ergibt einen erhöhten Reinigungsaufwand, vorher Ertragsminderungen.
    Wenn ich mir das Bild anschaue, liegen da nicht schon Teile drauf?
    Und was sagt man dazu, dass die DS einen wesentlich höheren Flächenbedarf als mono oder poly Module haben?
    Höhere Degradation, schlechtere Anpassung an Inverter (Leistung der Module bei der Installation / stabilisierte Leistung).
    Würde mich interessieren, ob so eine Bodenversiegelung durch eine Folie auf "normalen" Böden überhaupt genehmigt wird.
    Und ob sich Pflanzen immer an die Regel halten, da darf ich nicht durchwachsen?

  • Es wird auch nicht erwähnt, dass man bei liegenden Modulen 15% weniger Ertrag übers Jahr hat. Bei einer normalen Aufständerung (z.B. 39° in Düsseldorf) hat man ein Verhältnis von Emax zu Emin von 5 zwischen Sommer und Winter; bei liegender Montage liegt der Faktor bei 10. Die liegende Installation ist also bei Einspeisung netzschädlich und bei einer Insel absolut unsinnig.


    Ich habe mir dann noch mal den Spaß gemacht und eine kleine Recherche im Patentamt gemacht (http://www.dpma.de) und hierbei nach "Helmut Roppelt" UND "solar" gesucht. Gab drei Treffer: dachdecken mit Panelen, ein Solarheizsystem und eine schwimmende Solaranlage. Die ersten beiden über die Firma HPF GmbH in Eisenach und das dritte auf ihn selbst angemeldet. Etwas neugieriger geworden dann mal nach der Firma gegockelt und etwas sehr interessantes gefunden: http://www.maier-und-partner.d…_und_Pruefungsvermerk.pdf
    Da das Dokument keine Seitenzahlen angibt: zweimal nach "HPF" im Text suchen.

    Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)

  • Hallo jdhenning,


    ich habe gerade mal mit der Firma telefoniert und habe mir sagen lassen, dass es mit dem weniger Ertrag (weil die Module Horizontal) sind nicht nennenswerte Unterschiede gibt. die Module liefern zwar etwas weniger Energie in der Tageszeit, aufgeständert, jedoch liefern die Module den ganzen Tag (auch morgens und Abends) durchgängig Energie. In summe würde dadurch etwa 5% mehr Ertrag erwirtschaftet, als wenn man die Module aufrichtet.
    Ob diese Aussage stimmt, kann ich natürlich nicht bestätigen.


    Natürlich haben die Module einen etwas größeren Wartungsaufwand durch "Putzen", aber ich denke einmal im Monat etwas Wasser und dann reicht das schon wieder.
    Im Herbst müsste man dann natürlich etwas öfters die Blätter entfernen. Aber ist das für euch so ein Problem?


    Beste Grüße


    Grimmlin

  • Zitat von grimmlin

    Hallo jdhenning,


    ich habe gerade mal mit der Firma telefoniert und habe mir sagen lassen, dass es mit dem weniger Ertrag (weil die Module Horizontal) sind nicht nennenswerte Unterschiede gibt. die Module liefern zwar etwas weniger Energie in der Tageszeit, aufgeständert, jedoch liefern die Module den ganzen Tag (auch morgens und Abends) durchgängig Energie. In summe würde dadurch etwa 5% mehr Ertrag erwirtschaftet, als wenn man die Module aufrichtet.
    Ob diese Aussage stimmt, kann ich natürlich nicht bestätigen.


    Natürlich haben die Module einen etwas größeren Wartungsaufwand durch "Putzen", aber ich denke einmal im Monat etwas Wasser und dann reicht das schon wieder.
    Im Herbst müsste man dann natürlich etwas öfters die Blätter entfernen. Aber ist das für euch so ein Problem?


    Ja, genau deshalb gehen allein die angeblichen 5% Mehrertrag flöten, zwischendrin bleibt mehr Staub und Dreck auf den Modulen.
    Und wie sieht es im Winter mit Schnee aus, der kann nicht abrutschen.

  • Hi,


    Zitat von grimmlin

    Natürlich haben die Module einen etwas größeren Wartungsaufwand durch "Putzen", aber ich denke einmal im Monat etwas Wasser und dann reicht das schon wieder.
    Im Herbst müsste man dann natürlich etwas öfters die Blätter entfernen. Aber ist das für euch so ein Problem?


    Das "Problem" ist nicht das "Putzen" an sich, es kommt immer drauf an, wieviel Stundensatz man für diese Sachen ansetzt und dies gegen die Einsparung bei der Unterkonstruktion rechnet.


    Es sei denn, man kriegt es in den Ehda-Kosten unter.
    (z.B. als Rentner, ist 1x im Monat "eh da", keine Zusatzkosten oder als großer Park-Betreiber mit fest angestelltem Wartungspersonal, das "eh da" ist und ausgelastet werden muss)


    Knut

    20.12.11: 11,28 kWp | 22 (-10°) + 26 (-100°) Q.PRO 235 | STP 10000TL-10

    26.03.12: 9,18 kWp | 18 (80°) + 18 (-100°) Q.PEAK 255 | STP 8000TL-10

    17.08.15: 5,72 kWp | 22 (80°) Q.PRO 260 | STP 5000TL-20

    alle DN 22°


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