3 bis 4 unterschiedliche Ausrichtungen - 5 bis 10 kWp

  • Würde mich freuen über ein Angebot mit einem fairen Preis das nicht durch eine Vermittlermarge belastet ist.


    Wegen der verschiedenen Ausrichtungen muss es bei mir wohl SolarEdge oder TrinaSmart sein.
    Präferenz auf SolarEdge weil TrinaSmart noch teurer und auch nicht so flexibel - die vierte Ausrichtung ist bei TrinaSmart nicht mehr möglich/sinnvoll.


    Meine Daten: DHH südlich von München.
    6,3m von Giebel bis Dachkante, 26 Grad Neigung.
    SW ist +60 Grad unterbrochen durch Zwerggiebel
    NO demnach -120 dafür aber ohne Schatten und Unterbrechung.
    Zwerggiebel 18 Grad Neigung, von Giebel bis Kante 2,35m und schräg geschnitten ca 3,5 bis 5 m breit.
    SO Seite des ZwGiebels ist -30, NW Seite des ZwGiebels ist +150.
    Für SW SO gibt der Ertragsrechner über 1000kWh an, für NO und NW ca. 800kWh.


    Abweichend vom Plan weiter unten wäre eine gute Belegung vor dem Zwerggiebel ein 4er-Feld unten, ein 2er oben und dazwischen ein Modul quer. Das eine im 4er wäre abends im Sommer verschattet.
    NO könnte man 6 quer legen anstatt wie im Plan 3 längs. Davon dann ein bis drei Reihen, je nach kWh Preis.


    Das fünfte auf dem ZwGiebel ist sehr optimistisch wenn man nicht kürzere Module nimmt wie Heckert oder BenQ SunForte.


    Stromverbrauch: 5000 kWh Hausstrom inklusive i3 und Pedelecs, 3000kWh Wärmepumpe.
    Nächstes Jahr evtl. vermehrt HomeOffice. Aktuell wenig Verbrauch tagsüber. Ausser der I3 läd und wir sind mit den Pedelecs zur Arbeit.

  • Wenn Geld keine Rolle spielt, dann bau das so oder so ähnlich mit SE.
    Bei 1650,- mit SE ist es mit Rendite dann aber essig. Könnte sogar am Ende auf Hobby hinaus laufen. :cry:


    Ich vermute mal 10KWp ist dein Ziel?


    Da auch das -120 Grad DN26 Grad mit 780KWh/KWp ganz passabel liefert (besser als das NW Dach vom Zwerggiebel) würde ich als günstigere Lösung SE weg lassen, die NW Seite vom Zwerggiebel nicht belegen und die Tigo Idee von hier etwas abwandeln.


    Auf SW die 6 im Süden und ggfs. passt oben noch eins auf das Hauptdach; dazu die 2 oben links vom Zwerggiebel. Auf dem südlichen Teil des Zwerggiebels würde ich 4 ein planen, schön wenn es 5 werden. Wären 13-14 auf der +60 Grad Seite.


    Auf NO dann 4*5 für einen String mit guter Länge legen und das ganze mit noch bezahlbaren 280Wp Modulen aufbauen.
    In Summe ergibt das bei 34 Stück dann 9,5KWp, die man 70-hart an einen 7KVA WR oder 70-weich an einen Fronius mit 8,2KVA legen könnte. Letzteres kostet beim WR und für Umsetzung 70-weich wieder Aufpreis.


    Mit den 4 auf dem NW Teil des Zwerggiebels könnte man 34 Stück legen und mit günstigeren 260Wp bauen.
    Dafür braucht man 4 Tigo Optimierer mehr und der 7KVA WR reicht nicht mehr. Die 70-weich am 8,2KVA Gerät sollten aber das höchste der Gefühle sein.
    ... 14 auf SW Seite und 23 auf NO würden mit 270Wp Modulen ebenfalls 10Wp ergeben.


    Bei knapp 10KWp, viel Stückwerk, 3-4 Dächern, ordentlich Dachhöhe Tigo, ggfs. 70-weich wird es schwer werden unter 1400,- pro KWp zu kommen.


    PS.: Oder die kleinere Lösung mit 8+4 auf dem Süddach/Zwerggiebel mit Tigo und 12 auf NO an einem SMA SB5000TL-21.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Würde die folgende Lösung mit einem StandardWR funktionieren ?


    MPP-Tracker 1: 2 Strings parallel mit je 5 kleinen Hochspannungsmodulen (zB Panasonic HIT) auf dem Zwerggieben NW/SO
    MPP-Tracker 2: 2 Strings parallel je 7 Standardmodule auf SW bzw. NO


    Macht 6kWp, 70%hart an einem SMA 4000.


    Bei paralleler Anbindung unterschiedlicher Ausrichtungen ist die gleiche Spannung wichtig und auch "Schattenfreiheit" habe ich mir sagen lassen.
    Darum die "eigenartige" Belegung mit einem Modul quer auf SW südlich vom Zwerggiebel.
    Ohne dieses 7te Modul wäre aber die Spannung zu niedrig.
    Nur die kleineren Hochspannungsmodulen könnte preislich nicht gegen die SolarEdge-Lösung die mir angeboten wurde bestehen.

    Bilder

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  • Ich halte da ehrlich gesagt nichts von.
    Du versuchst auf Biegen und Brechen eine B-Loesung zu finden, die aber der SE-Loesung am Laengen unterlegen sein wird.
    Das sind doch mit den Spezialmodulen nur noch ein paar Euro Unterschied, der Ertrag wird aber deutlich niedriger sein.
    Im Dezember kommt der neue WR von SE mit einem Wirkungsgrad von 99% und der Moeglichkeit einen Akku direkt anzuschliessen raus. Dann nimmst du Module mit integriertem Optimizer, hast Logging bis auf Modulebene, kannst 70 oder auch 60% hart oder dynamisch einstellen. Alles ohne Zusatzhardware, auch im Falle dass du rigendwann einen Akku nachruesten moechtest brauchst du keine, weder einen InselWR noch einen Homemanager o.ae.


    Der Ertrag wird es dir danken...

    lg kassi


    5,72 & 8,55 & 6,75 & 9,88 & 5,5 kWp & 390 Wp auf Womo
    Ioniq electric seit 5/2017, Prius aus 2005 wurde Anfang 2019 durch Tesla Model 3 ersetzt


    Hier gehts zur Analyse meiner Anlage auf Einzelmodulbasis