Siemens PVM20 streikt

  • Moin zusammen,


    seit nunmehr dreieinhalb Jahren läuft mein PVM20 tadellos, hat nunmehr 77500kwh mit knapp 20kwp eingespeist.
    Heute morgen ging er kurz in den Einspeisemodus, brach dann ab, Fehlermeldung Netzunterspannung (außen), ging dann in die Einschaltsprerre ohne erneut einen Versuch in den Einspeisebetrieb zu starten. Trennung vom Netz, ebenso AC- seitig und etwas Warten bis zum Wiedereinschalten brachte auch nichts. Er blieb in der Einschaltsprerre hängen.
    Ein FW- update hatte zunächst auch nicht geholfen. Nach 2 Stunden ging er dann endlich wieder in den Einspeisebetrieb. Meldung im Fehlerspeicher Netzfrequenz LT.


    Ist evtl. jemand hier das Problem auch mal bekannt geworden? Kann man den WR noch "trauen" oder lieber die Garantiezeit nutzen und ihn austauschen zu lassen?


    Grüße
    tiber

    1) 35*SW240/8,4kwp/ STP8k, DN 42/AZ -28°-1170Kwh/kwp
    2) 36*Bosch c-Si M245, DN 7/AZ 62°, 14 Trina TSM-195, DN 10/AZ -28°/11,55kwp/ STP10k-930kwh/kwp
    3) 80* Bosch c-Si M245/ 19,60kwp/ Siemens Sinvert PVM20, DN 25/AZ -20°-1070kwh/kwp
    alle Ev.

  • Hallo tiber,


    das die PVM20 hin und wieder solche Fehlermeldungen schmeissen, ist eigentlich normal.


    Hab's gerade nur unscharf vor dem geistigen Auge, aber es gibt ja für verschiedene Fehlerfälle verschiedene konfigurierbare Wiederanlaufzeiten. Kann es sein, dass die für deinen Fall einfach auf einem extrem hohen Wert wie z.B. zwei Stunden steht? Irgendjemand hat die vielleicht beim Einstellen (warum auch immer) um eine oder zwei Stellen verrutscht eingegeben?
    Ich hatte Geräte, die auf Ländercode Austria standen; da hat jemand statt der 2 = Germany ENS eine 3 =NSR eingeben wollen und stattdessen 23 eingestellt.


    "Ein FW-update hatte zunächst auch nicht geholfen" -> du hast die FW selber aktualisiert? Dann hast du ja auch die passende Software und Zauberzertifikate, um Länderwerteinstellungen selber ändern zu können...


    Ciao
    Michael

  • Hallo,


    bei meinem Kumpel wurde der Refu schon 2 mal in den letzten 1 1/2 Jahren mit dem Netzfrequenz LT Fehler getauscht.
    Weis nur nicht mehr ob es der 17kW oder der 20kW war.


    Was mir noch aufgefallen ist das die Tausch-Geräte nicht mehr aus Deutschland waren sondern aus Ungarn.


    Will AEI nicht den Laden wieder verkaufen?


    Gruß Vereona


    PS: Siemens Refu AEI alles des selbe...

    7,995 kWp - 37 IBC 215TS - Solarmax + Mastervolt
    2,160 kWp - 12 Day4 180 - Solarmax
    2,250 kWp - 10 Sanyo HIP225 - Solarmax
    1,890 kWp - 06 Sunpower 315 - Mastervolt
    6,000 kWp - 24 Yingli 250 - 2 Steca
    12 kW ESS Peus-Testing
    http://www.solarlog-heckmann.de

  • Hmmm,


    übrigens- gerade eingefallen- hatte der hiesige Netzbetreiber an einem in ca. 250m entfernten Trafo hier im Gewerbegebiet hantiert. Sah fast nach den Austausch des ganzen Trafos aus. Mag es sein, dass dies Einflüsse auf das lokale Niederspannungsnetz hatte, dass der WR anfing zu zicken?


    ...werde morgen mal den VNB kontaktieren...


    Grüße
    Tiber

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    3) 80* Bosch c-Si M245/ 19,60kwp/ Siemens Sinvert PVM20, DN 25/AZ -20°-1070kwh/kwp
    alle Ev.

  • Hallo,


    kann es nicht einfach eine 2-stündige Versorgung durch einen Generator gewesen sein?


    Dann wird ja die Netzfrequenz so erhöht, dass die Wechselrichter nicht einspeisen.


    Gruß
    Uwe


    Gesendet von meinem Nexus 5 mit Tapatalk



  • Moin,


    genauso ist (war) es!. Laut meiner Nachfrage beim VNB lief für die gut 6 schönen Sonnenstunden ein Generator. Da war nichts mit einspeisen... :twisted:


    Grüße
    tiber

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    2) 36*Bosch c-Si M245, DN 7/AZ 62°, 14 Trina TSM-195, DN 10/AZ -28°/11,55kwp/ STP10k-930kwh/kwp
    3) 80* Bosch c-Si M245/ 19,60kwp/ Siemens Sinvert PVM20, DN 25/AZ -20°-1070kwh/kwp
    alle Ev.

  • Zitat von tiber180

    Ein FW- update hatte zunächst auch nicht geholfen. Nach 2 Stunden ging er dann endlich wieder in den Einspeisebetrieb. Meldung im Fehlerspeicher Netzfrequenz LT.Kann man den WR noch "trauen" oder lieber die Garantiezeit nutzen und ihn austauschen zu lassen?


    der Fehler liegt doch hier im Versorgungsnetz, also warum dann den Wechselrichter tauschen?

    Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!