Windkraft vs PV im Wettbewerb? (nach EEG-Zeit)

  • Hallo zusammen,


    in diesem Thread möchte ich darüber diskutieren wie der Wettbewerb zwischen Solar und Wind in der Nach-EEG-Phase aussehen könnte. Im Moment sind die Gestehungskosten für PV und Wind relativ dicht beieinander. Ich stelle mir aber die Frage welche Erzeugungsform im zukünftigen Marktgeschehen die Nase vorne hat. Die fallenden Börsenstrompreise die heute den konventionellen Erzeugern das Leben schwer machen treffen ja auch die EEs sobald die am Markt bestehen müssen.
    Ich denke das PV die weitaus größeren Chancen hat diesen Preiskampf zu gewinnen. Durch Eigenverbrauch und wesentlich freierer Standortwahl sehe ich da ein viel besseres Geschäftsmodell als beim Wind.


    Wie sind euere Gedanken dazu?


    Gruß


    Bernhard

  • ich halte die Frage für falsch wegen der selten vorhandenen Gleichzeitigkeit.
    PV konkurriert mit PV und Wind mit Wind aber nur sehr wenig Wind mit PV.
    Also mal ganz leicht anschaulich, von November bis Februar bringt PV in Deutschland fast keinen Ertrag und im Sommer bringt Wind meistens wenig. Die Zeiten wo beide volle Leistung bringen sind garnicht so oft.
    Ansonsten haben beide Formen nahzu null Grenzkosten. Mit dem jetzigen Marktdesign wäre also zu 80% des Jahres der Strompreis null Cent und zu 20% der Zeit höher als heute (mal angenommen wir hätten jetzt schon zu 80% EE Strom).


    Ich nehme mal folgendes 100% EE Szenario (ohne zu behaupten es wäre das einzig richtige):
    http://www.kombikraftwerk.de/1…nario/szenarienkarte.html
    133GW PV und 126GW WKA-
    Man sieht dann schon bei 70% PV Abregelung an wievielen Tagen im Jahr alleine PV schon zu viel ist um rein alleine den jetzigen Stromverbrauch abzudecken. Aber es gibt ja in Zukunft power to heat usw usw.
    Es gibt aber auch viele Tage, an denen gibt es nahzu null PV in ganz Deutschland aber sehr viel WKA (und umgekehrt natürlich genauso).
    Also es geht schlicht und ergreifend nur mit beiden Energieformen zusammen bei dem Klima wie wir es in Deutschland und Europa haben.
    Enercon kommt übrigens bei den neuesten WKA und guten onshore Windlagen auf ca 4,5 Cent / KWh Stromkosten. Ich denke die Kosten für PV werden in 10 Jahren in D auch dort sein, sodass sich das nichts gibt.


    Wenn jeder Betrieb und jeder Privatmann sein Dach mit PV vollbaut (ist ja bei solchen Preisen irgendwie davon auszugehen) und wenn es dann auch günstigere Speicherpreise gibt, dann sollten die 133GW PV kein Thema mehr sein (auch ohne EEG). Und im Dezember hier in Bayern brauche ich so oder so den Windstrom, es sei denn ich könnte 100KW peak auf meinem Hausdach unterbringen und einen min 100 KWh Speicher einbauen .

  • Wenn man soweit denkt wird man von beiden Erzeugungsarten genug haben, um gelegentlich echte Überschüsse im Strommarkt zu erzeugen. Eine Schlüsselfrage wird dann das Zusammenspiel mit P2H, Elektromobilität und Speicherung sein.


    Wind hat dabei den Vorteil, dass er, wenn er weht, auch nachts weht und besonders im Winterhalbjahr. Da wird P2H oft preisbestimmend sein. Ansonsten Saisonalspeicher (Stromversorgung nahe null). Bei rationaler volkswirtschaftlicher Betrachtung ist Strom für P2H mindestens den Preis von Importgas wert (2 bis 3 C/kWh), wenn die Regulierung das entsprechend erlaubt.

    14,8 kWp Solar Fabrik / Fronius
    23 kWp Bosch / Danfoss
    55 kWp Frankfurt Solar / Danfoss
    30 kWp Yingli / SolarEdge
    15,8 kWp Bosch / SMA
    Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter der Helianthus Solar GmbH

  • PV hat den Vorteil, dass es regelmäßigere Erträge bringt, ausser nachts, und besonders im Sommer. Das geht besser mit e-Mobilität und Kurzzeitspeichern zusammen. Da wird es dann darauf ankommen, wieviel eMobile und Batteriespeicher bis dahin vorhanden sind, und ob die Regulierung deren auf PV abgestimmte Nutzung erlaubt.


    Im Zweifel hat PV wegen EV Möglichkeiten die Nase vorn, besonders wenn man lokale Nutzung von P2H und eMobilen berücksichtigt.


    Gruß
    Jochen

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  • Hi Bernhard,


    Zitat von dornfelder10

    Ich denke das PV die weitaus größeren Chancen hat diesen Preiskampf zu gewinnen. Durch Eigenverbrauch und wesentlich freierer Standortwahl sehe ich da ein viel besseres Geschäftsmodell als beim Wind.


    kommt drauf an, welchen Markt Du meinst. Imho wird es irgendwann einmal 2 Märkte geben.


    Den "großen" Strommarkt, so wie jetzt. Die Akteure für EE werden Stromhändler wie Next Kraftwerke GmbH https://www.next-kraftwerke.de/ , NATURSTROM AG https://www.naturstrom.de/ , LichtBlick SE https://www.lichtblick.de/ und vergleichbare sowie die G4 (oder was davon noch übrig ist) sein.
    Die müssen alle für ihr Portfiolio einen auf ihre Kundenstruktur passenden Strommix kaufen, um möglichst wenig für Regelleistung zahlen zu müssen. Für ein ausgewogenes Portfolio ist PV-Strom genau so unverzichtbar wie Wind und Biomasse.
    Hier wird Windenergie potentiell billiger sein, weil`s davon erstens viel mehr geben wird und zweites die Preise von den ganz großen Playern mitbestimmt werden. Trotzdem ist auf PV-Strom nicht zu verzichten, darum sehe ich da keine großen Verwerfungen im Markt, insbesondere keine Konkurrenz zwischen Wind und PV.


    Der "kleine" Strommarkt, den ich kommen sehe, der ist etwas ganz Neues!
    Viele Anlagenbetreiber, die eine PV auf dem Dach haben oder auch Freiflächenanlagen mit Industrie in unmittelbarer Nachbarschaft werden nach der Zeit der EEG-Vergütung über eine eigene Leitung dem Nachbarn direkt Strom verkaufen.
    Da hat PV natürlich konkurrenzlos die Nase vorn, weil sie nicht mit irgendwelchen reinen Großhandelspreisen in Konkurrenz steht, sondern mit dem Endpreis incl. aller Durchleitungskosten, die bei PV aus der Nachbarschaft aber nicht anfallen.
    Wenn diese Möglichkeit nicht durch eine entsprechende Gesetzgebung abgewürgt wird, sehe ich für viele von uns sehr interessante Geschäftsmodelle.

  • Nun, ich schliesse mich vielen an die sagen: beide. Da sie komplementär sind. Und beide im richtigen Verhältnis zueinander.
    Dazu gebe ich zu bedenken, dass der strommarkt naicht deutsch ist, sondern Europäisch und im wachsenden Maß WEltweit.
    im sonnengürtel hat PV den Vorteil regelmässiger Erträge, hingegen den ANchteil für eine rund um die Uhr Versorgung ein weltumspannendes Netz zu brauchen. Wind schafft das mit einem kontinentalen Netz.
    Wir werden viel komplexere Märkte bekommen als heute und uns daran gewöhnen müssen dass diese dennoch funktionieren, wie es märkte eben in anderen bereichen auch tun.
    Viele Leute werde sehr findig darin sein vorhandenen EE-strom bestens auszunutzen, und andere sehr findig darin, den Strom von da wo er erzeugt wird dahin zu liefern wo er gebraucht wird. Technsiche Hürden gibt es bei beidem nicht, und beides geht ohne Batteriespeicher. Dir braucht man nur wenn man Scheuklappen aufsetzt und künstliche Marktgrenzen an seine Grundstücksgrenze, an der Landesgrenze oder vergleichbar in sein denken einbaut, die es in der Praxis nicht gibt.
    Was ich noch nicht zwingend sehe ist ob die Märkte Kostendeckende Preise für einen ausreichenden Kapazitätszubau bei EE liefern werden, wenn die Preise beim Endkunden hinreichend flexibel werden, oder nicht. Je weniger Extrakosten in ct/kWh aufgeschlagen werden, desto eher wird dies der Fall sein, und desto flexibler werden die Märkte reagieren. Der Netzanschluss wird dann teurer werden in der Grundgebühr. Damit wird man leben können.

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
    Thomas Alva Edison
    Trockenplatzdach 2,6kW zum Spielen :)

  • Hallo,


    ich denke das wird sich nicht aus der post EEG Zeit sondern aus den jeweiligen Anteilen am Markt definiert.


    Des weiteren dürfte es entscheidend sein in wie weit der Markt angepasst wird, stand heute kostet der Strom beim Endverbraucher immer das gleiche.
    Wird diese Marktschwäche nicht behoben ist damit zu rechnen das auf der Erzeugerseite der Preis stark schwanken wird, von 0 bis Grenzpreis.
    Dies alleine durch Wettervorhersage, Speicher und Regelenergie abfahren zu wollen ist bei den Leistungsmengen Illusion.


    Im Grunde unterscheide ich 3+1 Formen der Energienachfrage:
    -Base: Die Leistung die einfach zu einer bestimmten Zeit benötigt wird.
    Licht am Abend wenns dunkel ist und nicht Mittags solange es hell ist.
    Heizen im Winter wenn es Kalt ist, Kochen wenn ich Hunger habe ....

    -Stunden variabel: Leistung die ich um ein paar Stunden verschieben kann.
    Privat beschränkt sich das ggf. auf Spüler, WaMa, WW, Heizung.
    Unternehmerisch Druckluft, Wärme, Kälte, Stromspeicher/extened USV, ...
    Mit etwas Willen (dh. Anreiz) 3000 Lapptops mit Akku ~70Wh -> 200kWh die man ohne Probleme 4h Verschieben kann.

    -Tagesvariabel:
    Was für Stunden gilt kann man im Endeffekt auch auf Tage ausdehnen.
    Zumeist ist ein Speicher für die Zwischenenergie preiswert im Gegensatz zu Stromspeichern.

    -Rationierung: Das heute bereits gebräuchliche einvernehmliche Abschalten von Lasten.
    Abschaltung von Produktion, Hallenbäder,


    Wobei all diese Gedankenspielchen vollig Schwachsinnig sind, heute liegt der Strompreis irgendwo knapp unter 4ct/kWh.
    Es wurde von der Politik aus Klientelpolitik mehrere Verbrauchspreiserhöhung beschlossen:
    -ökologisches Motiv: teuerer Strom führt zu einem Verbrauchsrückgang. (gerade mit steigenden EEG Anteilen kontraproduktiv da e da Strom Abgeregelt wird und parallel Öl,Gas usw Verbrannt wird - ökologisch und volkswirtschaftlicher Bockmist)
    -sozial: nicht zweckgebundene Steuereinnahmen (offiziell Rentenkasse) wird durch Strom Subventioniert. ( ein gutes Beispiel das im Sozialzweig vieler Schulen zu wenig Mathematik unterrichtet wird, hier zahlt der "kleine Mann" ungleich mehr als der Bonze)
    -wirtschaftlich: Umlagenbefreiung der Großverbraucher erlaubt einen imensen Wettbewerbsvorteil der deutschen energieintensiven Unternehmen.


    Am Ende ist Energie eine politische Entscheidung, Import, Abhängigkeit, Außenhandelsüberschuss, Leben und Leben lassen....
    Deshalb durfte in diesem Sektor ein langfristige Investplanung ohne starke Loggyabteilung unmöglich sein.

    5,5kWp Az-105° Ost & 7,5kWp Az75° West DN40° an 12.0 TL3 Kaco online seit Sep2013

  • Nun, ich denke bei der LAstvariabilität wird sich viel mehr tun als sicch die meisten hier vorstellen. und die Märkte Wärme und Verkehr die bei Strom neu hinzukommen tun sich gerade leicht damit, über Tage bis 1-2 Wochen zu speichern. Was für Wind ausreicht. Und die Netze die das ganze Glätten und vor allem bei löngerfristiger kontinuierlicher Lieferung sich leicht tun bei heutiger technik werden acuh gerne vergessen.
    Es kommt langsam in der Politik an, dass Öl und Gas verbrennen langsam CO2-intensiver ist als Strom zu nutzen, wenn der immer mehr aus EE-Quellen kommt. besonders in Verbindung mit Wärmepumpen. Da bewegt scih was, siehe Bafa-Förderung von Wärmepumpen, und auch die Besteuerung von Öl, Gas, Strom kommt in die Diskussion. Wird alles je kWh gleich besteuert, gewinnt (EE-) Strom. Um Längen. Und der Druck Bestandsgebäude zu sanieren wird über den Geldbeutel sehr gross. Die Mischung 1 GW WKA auf 1 GW PV wird in etwa bleiben, sie funktioniert gut. Etliche Prozent Abweichung nach oben oder unten tun nicht weh. Da ist der Verbrauch flexibel genug.

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    Thomas Alva Edison
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  • hfrik: bei der Lastvariabilität könnte sich viel mehr tun, nur warum sollte es?


    Aktuelle Rahmenbedingungen des Marktes wirken diesem einfach entgegen.
    Installiere Zähler die € und nicht kWh Zählen und montiere in der Küche/Wohnzimmer ein Display mit €/h Anzeige aktuell und in 3h. Geiz is geil,

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  • Zitat von dornfelder10

    in diesem Thread möchte ich darüber diskutieren wie der Wettbewerb zwischen Solar und Wind in der Nach-EEG-Phase aussehen könnte.


    Es ist eine der energiewirtschaftlichen Lebenslügen, dass man das EEG irgenwann man abschaffen könne. Es ist als Refinanzierungsinstrument unverzichtbar. Auch wenn dieser Blödsinn mit den Ausschreibungen wie die Sau durchs Dorf getrieben wird, der nur die Risikoaufschläge erhöht und die Akteursvielfalt reduziert, wird man eine EEG-Variante auch noch in Zukunft brauchen. Anders sehe ich nicht, wie man in einem grenzkostenbasierten Markt und einem deutlichen Anteil von Anlagen mit Grenzkosten Null eine vernünftige Refinanzierung für PV- und Windanlagen hinbekommt.


    Zitat von hfrik

    Es kommt langsam in der Politik an, dass Öl und Gas verbrennen langsam CO2-intensiver ist als Strom zu nutzen, wenn der immer mehr aus EE-Quellen kommt. besonders in Verbindung mit Wärmepumpen.


    Das stimmt nur, wenn Überschussstrom vorhanden ist, der ansonsten abgeregelt werden müsste. Ansonsten ist es sinnvoller den Strom im Netz zu belassen und damit Kohlekraftwerke zu verdrängen. In dem Fall verheizt du Braunkohlestrom und da ist eine Brennwerttherme in der Tat unter dem Aspekt der Primärenergie- und CO2-Einsparung sinnvoller.


    Zitat von Energiewirtschaftliche Bewertung der Wärmepumpe in der Gebäudeheizung, TUM, 2013

    Das zugrunde gelegte Lastprofil für die Wärmepumpen enthält eine temperaturabhängige aber annähernd gleichmäßige Verteilung des Strombedarfs über den Tag. Entsprechend wird der Strombedarf der Wärmepumpen tendenziell durch den Einsatz von Grundlastkraftwerken, d. h. insbesondere von Kohlekraftwerken bereitgestellt.


    Die Wärmepumpe oder die Nachspeicherheizung hat ja keinen Einfluss auf den Betrieb von PV und WEA. FEE-Anlagen laufen sowieso, auch weil sie links in der Merit-Order einsortiert sind. Jeder zusätzliche Bedarf z.B. bei einer Kältephase wird durch disponible Kraftwerke gedeckt, genauer durch das Grenzkostenkraftwerk entlang der Merit-Order, das gerade als letztes zugeschaltet wurde, oder das entlang der Reihenfolge gerade noch nicht angeschaltet wurde. Das ist üblicherweise bei einem Mittellast-Verbraucher von Heizstrom ein Mittellast-Kraftwerk, z.B. ein Kohlekraftwerk. Es wird also durch zusätzlichen Heizstrombedarf eher ein älteres Kohlekraftwerk zugeschaltet, weil die neueren bevorzugt laufen.


    Zitat von Amany von Oehsen, Martin Pehnt, Mareike Jentsch, Norman Gerhardt: Benötigt man zeitlich aufgelöste Stromprimärenergiefaktoren in der Energieeinsparverordnung? Jg. 64 Heft 11, 2014, S. 67-72

    Der Vollständigkeit halber sollen zum Schluss der Stromprimärenergiefaktor und Emissionsfaktor für eine fossile Stromversorgung der Wärmepumpen angegeben werden: Werden 1 GW Wärmepumpenkapazität ohne Zubau erneuerbarer Kapazitäten dem Stromversorgungssystem zugefügt, so erhöhen sich die CO2-Emissionen um 1,8 Mio. t und der Primärenergieverbrauch um 6,1 TWh. Dies entspricht einem Wärmepumpen-Stromprimärenergiefaktor von 2,5 und spezifischen CO2-Emissionen von 740 g/kWh. Der Wärmepumpenstrom stammt zu 23 % aus Gas-Kondensationskraftwerken (vor allem GuD), 4 % Gas-KWK, 42 % Steinkohle-Kondensationskraftwerken, 1 % Steinkohle-KWK, 26 % Anteil Braunkohle-Kondensationskraftwerken und 4 % Braunkohle-KWK.


    Das war eine Szenario-Rechnung für 2020. Kann mir einer erklären, warum der PE-Faktor für Strom ab nächstem Jahr von 2,4 auf 1,8 abgesenkt werden soll? Sachlich begründet ist das nicht. Der Fachmann kennt den Unterschied zwischen dem Mix über alle Kraftwerke und der Grenzwertbetrachtung des marginalen Kraftwerks, dass durch zusätzlichen Verbrauch hochfährt.


    Gruß,
    Gunnar