Sunny Island Programierer Beruf verfehlt .....

  • . Der Sunny Island 6.0H/8.0H ist die SMA Lösung für die Eigenverbrauchsoptimierung und eine zuverlässige Ersatzstromversorgung. Denn der Batterie-Wechselrichter ist die zukunftsorientierte Lösung für die Menschen, die ihre Energieversorgung aktiv mitgestalten wollen – unabhängig, ob es sich bei ihrer Anlage um eine schon vorhandene oder eine neue Anlage handelt: Denn auch bereits bestehende Anlagen können umgerüstet werden, wenn die Betreiber nachträglich die Chancen zur Zwischenspeicherung von Solarstrom nutzen wollen. Als Kernelement im SMA Flexible Storage System sorgt er für die Stromspeicherung und damit für eine maximale Eigenverbrauchsquote. -


    Vielleicht sollte sich jeder bevor er morgens anfängt zu arbeiten den Text 5x durchlesen und überlegen was er überhaupt den ganzen Tag macht... :juggle:


    Ich kann mich an keinen Tag seit fast einem Jahr erinnern an dem die Vollladung Verbrauchsoptimiert durchgeführt wurde.
    Grundsätzlich wird immer gewartet bis Sonnenuntergang und gestern nach einem erneuten Update um 1h stellte der SI um 2h seine Arbeit ein und hat nach 24h die Batterie heute Morgen voll gemacht obwohl die letzten Tage genug Zeit und Sonne dafür da war. Ein Tag vorher wurde nur noch mit paar 400watt geladen weil die Batterie fast voll war.
    Ist es nur Jammern auf hohem Niveau oder ist da was dran ,das da irgendwas völlig daneben läuft. Von der prognosebasierenden Ladung ganz zu schweigen :|
    Ich kann und will mich nicht jeden Tag daneben stellen und Manuel eingreifen

  • Hallo Heiko


    ist gibt ja mehrere treadhs in diesem Forum die auf diese beiden Manko hinweisen.



    Die Vollladung bei Blei muss ja mit gewissen Ladaparametern erfolgen, die von den Batterieherstellern vorgegeben sind.
    Da hat man, bei nächtlichem Beginn gleich mal 20kwh Bezugstrom zu bezahlen.
    Das man die Vollladung nicht um 10 Uhr beginnen kann verstehe ich seitens SMA auch nicht.
    In welchen Abständen erfolgt eine Volladung, Ausgleichsladung?


    Das mit der prognodebasierenden Ladung halte ich von Anfang an für einen Gag.
    Man benötigt ja keine Prognose um den Speicher, sagen wir, als sp: bis 10 Uhr bis auf max. 70% zu füllen.
    Dann fahrt man die über 60/70% gehenden Überschuss ab, nach 14 Uhr macht man den Speicher voll.
    Das wäre so für den Sommermodus denkbar,
    Natürlich muss man die Dachlage berücksichtigen. Eine OSt/West PV benötigt halt weniger Vorhaltepuffer zw. 10 u. 14 Uhr.
    Im Wintermodus würde das anders aussehen da kann man fast gänzlich auf den Vorhaltepuffer verzichten.
    Da spielt es keine Rolle wie das Wetter ist, vorausgesetzt die PV Anlage passt zur Speicherkapazität.


    Mit 4-5 Parameter, die der Installateur eingibt, und einem aufprogrammierten Algorithmus seitens SMA und gut ist.
    Das wird wohl von einem mittelmäßigen Programmierer hinzubekommen sein.


    LG Berni

  • Hehe,


    das ist kein Jammern auf hohem Niveau, damit kann man noch kein Geld machen, also bei SMA kein Interesse!


    die Ausgleichsladung und Volladung kann man eigentlich nur halbautomatisch durchführen - rumgemurkse.
    Kann ich gerne nochmal ausführen bei Interesse, alles 2 Wochen kann man ja manuell runkurbeln. Mir geht das auch auf den Keks aber schlimmer als Netzbezug für Battereibestaßung ist das sicher nicht.


    Aber die Ladung wie Bernie sie beschreibt habe ich fertig und hat im Urlaub (5.8.) wunderbar funktioniert - die Grundlast in der Nacht wurde fast durchgehen (14Tage) nur durch Kappung bedient!!!



    um 12:00 wird aufgemacht wenn SOC < 60% und < 70%. Der Rest ist mitterweile etwas zu komplex. Vieles steht aber hier:
    http://www.photovoltaikforum.c…en-wohnwagen-t103936.html.


    Wenn SMA nur wüsste was die könnten....
    Der August ist zu Ende, der Sommer dann auch, wo bleibt das Bleiupdate??? alles mehr als schwach - SMA. Lang lebe SBFspot und mein rpi. Bis 2016 liebe Betatester, ich war einer von Euch.


    Grüße


    Timo

  • :danke: Heiko. Deine Erfahrungen mit Systemen des angeblich grössten deutschen WR-Herstellers werde ich in meinen Fragenkatalog über den netzdienlichen Regelenergiespeicher aufnehmen.
    Persönlich finde ich die prognosebasierende Ladung eines privaten Kleinspeichers sowieso kalter Kaffee.
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Zitat von einstein0


    Persönlich finde ich die prognosebasierende Ladung eines privaten Kleinspeichers sowieso kalter Kaffee.
    einstein0


    Und ich halte das für die beste Idee im Zusammenhang mit Speichern überhaupt! Auch wenn ich es sehr traurig finde, dass es SMA für die Pb-Akkus noch immer nicht hinbekommen hat. Mir ist bisher allerdings auch kein fertig verfügbares Alternativprodukt bekannt, welches das schon vernünftig kann.


    Wenn PV grundsätzlich z.B. nur 50% der Spitzenleistung einspeisen dürfte, was mit überschaubarer Akku-Größe und prognosebasierter Ladung problemlos ohne Abreglung ginge, bräuchten wir auf alle Netzebenen max. 50% des angeblich so notwendigen Netzausbaus. Anders herum: Man könnte 200% PV ohne zusätzlichen Netzausbau installieren!


    Und SMA pauschal, die "keine Ahnung" oder die "so schwer ist das doch nicht" - Karte zuzuschieben, greift zu kurz. Das Thema ist einfach sehr komplex, wenn man in die Nähe von 100% Erfolgsrate kommen will. Die auch hier im Forum vorgestellten (Einfach-)Lösungen sind ja (für den konkreten Fall) durchaus tauglich, funktionieren aber in der Regel für abweichende Konstellation schlecht bis gar nicht.


    @TE: M.E.Jammern auf hohem Niveau und im Prinzip auch nur ein Teilaspekt der prognosebasierten Ladung. 4 oder 6 Vollladungen/Jahr sollten reichen (in Summe vielleicht einmal Bruttokapazität/Jahr) und man bekommt 70-80% der Energie wieder. So what? In der Regel gibt es ja für den nicht im Akku gespeicherten Strom Vergütung. ->5-10€/Jahr "Verlust". Gehört halt zur Wartung des Akkus dazu.


    Vielleicht klappt es ja nach dem Update sogar mit einem besseren Timing der Vollladung :-) Die Hoffnung stirbt zu letzt.


    Alex.

    138 KWp als Bürgeranlage (http://laborschule.solardach-dresden.de)
    19,3 KWp privat auf Süd-, Ost-, West- und Flachdach
    SI 6.0 mit PzS - 80KWh nutzbar und Notstrom
    Tesla Model S90D seit 10/2016, Tesla Model 3 AWD LR seit 04/19

  • Zitat


    Und SMA pauschal, die "keine Ahnung" oder die "so schwer ist das doch nicht" - Karte zuzuschieben, greift zu kurz. Das Thema ist einfach sehr komplex, wenn man in die Nähe von 100% Erfolgsrate kommen will. Die auch hier im Forum vorgestellten (Einfach-)Lösungen sind ja (für den konkreten Fall) durchaus tauglich, funktionieren aber in der Regel für abweichende Konstellation schlecht bis gar nicht.


    SMA stelt sich aber selbst als Wettergott da, und Wetter ist und bleibt ein Lokalphänomen, Aber das solche Regelungen wie z.B. meine einfach währen, wage ich zu bezwefeln, ich beachte mal abgesehen vom Wetter mehr Paramter von Aussen als SMA! Wirkungsgrad, SOC, Tageszeit, Jahreszeit, Urlaub.
    Das sind Parameter die natürlich auf JEDE Anlage angepasst werden können, je größer der Akku desto besser.


    Jammern will ich auch mal:
    SMA ist nicht in der Lage zu erklären das die Energiebilanz von einigen Anlagen eingesehen werden konnte!
    SMA ist seit 2014 am basteln was die SI Bp Ladung angeht, und bisher nichts als Bugs erzeugt, angeblich August soll noch was kommen, aber das Jahr? Ich begreife es nicht, angeblich soll es mit SI und Li ja gehen, irgendwie kommen mir da Zweifel, warum man dann so lange rumdoktert, ist doch das gleiche nur mit anderen Paramtern die aber der SI vorgibt.
    SMA hat mir am 2014 am Telefon mitgeteilt ich könnte einen Elektrogrill anmachen, um der Kappung zu entgegnen, dachte eigentlich es währe ein Witz
    SMA hat mir bis heute nicht gesagt warum seit FW. 3 der Ladstrom nur minimal 10 A DC sein darf.
    SMA erklärt sich nicht warum der Akku eigentlich oder vielleicht bei 95% voll ist, der Rest ist angeblich Justierung.
    Da höre ich doch lieber auf zu Laden. Siehe den Beitrag vom 7.5.2015 (am Ende)
    http://www.photovoltaikforum.c…en-wohnwagen-t103936.html


    Zitat


    @TE: M.E.Jammern auf hohem Niveau und im Prinzip auch nur ein Teilaspekt der prognosebasierten Ladung. 4 oder 6 Vollladungen/Jahr sollten reichen (in Summe vielleicht einmal Bruttokapazität/Jahr) und man bekommt 70-80% der Energie wieder. So what? In der Regel gibt es ja für den nicht im Akku gespeicherten Strom Vergütung. ->5-10€/Jahr "Verlust". Gehört halt zur Wartung des Akkus dazu.


    Ist aber anders Vorgeschrieben, Ausgleichladung nicht vergessen, sonst Garantieverlust?
    Ich habe eine Grundlast von ca. 3kW am Tag, dadurch fahre ich mit einem schlechtem Wirkungsgrad beim SI (August 68%) trotz meiner Optimierung, da mag man halt keinen Netzstrom zum bespaßen der Batterie verwenden


    alex: ich ärgere mich nur über SMA, bitte nicht persönlich nehmen, auch wenn wir abweichende Meinungen haben.


    Grüße


    TEO

    Einmal editiert, zuletzt von TEO ()

  • Prognose basierte Ladung ist schon OK.. nur das funktioniert nur sogut wie die Prognose ist ... wenn ich mir die Wetterprognose oft Anhöhre "wechselnd Bewölkt mit Sonne" und dann hab ich durchgehende von morgens bis abends eine Wolkendenke ...


    Hmm... Da weiß wohl scheinbar das Wetter nicht das ich eine andere Prognose hatte :)


    btw... Blei bei Netzeinspeisern kann ich das sowieso nicht verstehen... bei (Halb)/Inseln ja .. aber bei Einspeisern ist Blei eigentlich von der Logik verkehrt.. weil einfach die Ladung nach dem "Install and Forget it" Prinzip nicht passt

    Wohnhaus 100% OFFGRIDInsel: 13,47kwp,5xMppt,BMV700,CCGX,2xMultiplus 5000, OPzS/PzS => 4150Ah/c100/48V
    TeichInsel: 930wp, 2xVictron Mppt 100/15, BMV600, SolarixPI 1100, 400Ah/OPzS 24V

    100% PVInsel Liveview | SDM630 Logger | INSEL WIKI

    "Denn auch eine Beziehung muss wie eine Insel sein. Man muss sie nehmen, wie sie ist, in ihrer Begrenzung - eine Insel, umgeben von der wechselvollen Unbeständigkeit des Meeres, immer während vom Steigen und Fallen der Gezeiten berührt." Anne Lindbergh

  • Zitat von pezibaer

    Prognose basierte Ladung ist schon OK.. nur das funktioniert nur sogut wie die Prognose ist ... wenn ich mir die Wetterprognose oft Anhöhre "wechselnd Bewölkt mit Sonne" und dann hab ich durchgehende von morgens bis abends eine Wolkendenke ...


    Für eine netzdienliche Ladung (also max. xx% Einspeisung ohne Abreglung) reicht so eine Prognose völlig aus. Problematisch wird es erst, wenn man, möglichst auf's Watt genau zum Sonnenuntergang immer einen maximal vollen Akku haben möchte. Das wird sich nie lösen lassen, insbesondere da neben der Wetterprognose ja auch noch die Verbrauchsprognose als Unbekannte dazu kommt...


    Alex.

    138 KWp als Bürgeranlage (http://laborschule.solardach-dresden.de)
    19,3 KWp privat auf Süd-, Ost-, West- und Flachdach
    SI 6.0 mit PzS - 80KWh nutzbar und Notstrom
    Tesla Model S90D seit 10/2016, Tesla Model 3 AWD LR seit 04/19

  • Zitat von AlexDD

    Das wird sich nie lösen lassen, insbesondere da neben der Wetterprognose ja auch noch die Verbrauchsprognose als Unbekannte dazu kommt...


    Eh nicht .. das Problem läst sich nur mit kleinen Speichern behebendie schnell wieder voll werden .. und die wiederum im Bezug auf Blei sind dafür schon von Grund auf bezügluch der Lade/Entladeströme nicht geeignet . Die Kombi die hier mit SI und dem Solarbloc oft angeboten wird ist ja eine Vergewaltung der Batterien, anderes kann man das Kind da nicht beim Namen nennen

    Wohnhaus 100% OFFGRIDInsel: 13,47kwp,5xMppt,BMV700,CCGX,2xMultiplus 5000, OPzS/PzS => 4150Ah/c100/48V
    TeichInsel: 930wp, 2xVictron Mppt 100/15, BMV600, SolarixPI 1100, 400Ah/OPzS 24V

    100% PVInsel Liveview | SDM630 Logger | INSEL WIKI

    "Denn auch eine Beziehung muss wie eine Insel sein. Man muss sie nehmen, wie sie ist, in ihrer Begrenzung - eine Insel, umgeben von der wechselvollen Unbeständigkeit des Meeres, immer während vom Steigen und Fallen der Gezeiten berührt." Anne Lindbergh

  • Aber wenn ich mir dein Bild betrachte wird der Akku am Morgen erstmal geladen, zu Zeiten mit hohem Verbrauch und Netzbezug nur gering geladen. Hier könnte man sich mal ansehen ob Netzbezug und Ladung wirklich Zeitgleich stattfand oder das hier nur in der Darstellung so aussieht.


    Einen Pb macht man halt nicht in 1h voll, Ladestrom möglichst gering zu halten um die Effizienz und Lebensdauer zu schonen würde ich jetzt nicht als Nachteil sehen.


    Und erstmal so schnell wie möglich den Akku zu füllen bis man dann einen Gang zurück schaltet und sowohl auf Verbrauchsspitzen als auch auf Erzeugungsspitzen reagieren kann ist doch ok, oder?


    Wie wäre denn die Erwartungshaltung?
    Bis Mittag keine Ladung und Einspeisung um dann am Nachmittag Kuchenbacken und die WaMa aus dem Netz zu betreiben?
    Eine Glaskugel wird SMA auch nicht einbauen und wie schon angesprochen braucht es bei kleinen Speichern keine intelligenz da gibt der maximale Ladestrom den Tackt.

    5,5kWp Az-105° Ost & 7,5kWp Az75° West DN40° an 12.0 TL3 Kaco online seit Sep2013