Protest gegen Photovoltaikanlage

  • Bericht aus der Schwäbischen Zeitung:


    Protest gegen Photovoltaikanlage


    Berghülen sz Soll ein Naherholungsgebiet in Berghülen verschandelt werden? Diese Sorge treibt Cordula Breitinger um, die gegen eine geplante Photovoltaikanlage am Ortsrand des Teilorts Bühlenhausen Unterschriften sammelt.


    Wo sich einst die Erddeponie der Gemeinde befand, möchte die EnBW auf einer fünf Hektar großen Fläche eine 3,2 Hektar große Photovoltaikanlage errichten lassen. Die Gemeinderäte stimmten nach längerer Diskussion mehrheitlich dem Aufstellungsbeschluss zu. Davon ist Cordula Breitinger wenig begeistert, denn direkt an das Gebiet angrenzend befindet sich ein Grill- und Bolzplatz, den viele Menschen zur Erholung aufsuchen. Der Blick auf eine Photovoltaikanlage würde dieses schöne Idyll zerstören, kritisieren viele Bühlenhauser. „Bei dem Areal handelt es sich um das einzige schöne Gelände, das den Bühlenhausern schnell erreichbar zur Verfügung steht“, betont Cordula Breitinger auf einem Flyer. Diesen verteilte sie in der Gemeinde und bittet nun um Unterschriften der Bühlenhauser, um die Photovoltaikanlage noch verhindern zu können.
    ......
    http://www.schwaebische.de/reg…id,10290338_toid,326.html

  • Wenn ich ENBW wäre hätte ich dafür gesorgt, daß die Bürger sich beteiligen können.


    Dann könnte sich die Frau Breitinger ihre Flyer sonstwohin stecken, wenn die ENBW die Einlagen mit z.B. 4% verzinst hätte wäre der Widerstand gar nicht erst aufgekommen.


    Aber das müssen sie noch lernen, daß sie bei solchen Projekten nicht nur mit dem Bürgermeister und Ortschaftsrat irgendwas ausklüngeln können wie sie es bisher mit Strom und Gas gemacht haben.


    Django

  • ... das auch, aber auch die Politiker sollten da nicht einfach am grünen Tisch entscheiden. Andererseits, wenn die Bürger nicht mal die Tagesordnung der Gemeinderatssitzungen lesen, sind sie imo auch ein bischen selbst Schuld, meist wird das ja öffentlich beraten und bei so einem Projekt mit vielen Nachbarn, lag es vermutlich auch einige Wochen öffentlich zur Einsichtnahme aus (wäre jedenfalls in Bayern so).
    Nach Wiki hat Berghülen nicht mal 2000 Einwohner, da eine Investition von einigen Mio ranzuziehen ist ja schon nicht schlecht. Auf Gewerbesteuer zu hoffen *räusper* das wird ENBW weitgehend zu vermeiden wissen :(


    OT: im Artikel steht auchsowas wie "die Bundesnetzagentur entscheidet"... Entscheiden tut, sobald Baurecht vorliegt, immer noch der Auftraggeber, aber wer baut schon PV ohne EEG bzw. hier ohne bei der Ausschreibung gewonnen zu haben.

  • Zitat von alterego

    Auf Gewerbesteuer zu hoffen *räusper* das wird ENBW weitgehend zu vermeiden wissen


    Aber die Fläche werden sie pachten und das ist gewiss Gemeindegrund wenn es eine ehemalige Erdeponie ist, so daß die Pacht der Stadtkasse zugute kommt.


    Die Gemeindevertreter sollten der Frau Breitenreiter mal klar machen, daß der Grill und Bolzplatz dann nur noch gegen Gebühren zu benutzen ist wenn sie auf die Einnahmen verzichten sollen.
    Und /oder ihr das Gelände zur Pacht anbieten. dann kann sie ja Radieschen und Kopfsalat anbauen.


    Django

  • Es geht den Menschen wie den Leut'.
    Wir schaffen es nicht Straßen, Flughäfen, Bahnhöfe, Windräder zu bauen, nur weil irgendein paar Geistergestörten die Bühne und Möglichkeit geboten wird, derartige Projekte um Jahr(zehnt)e zu verzögern. Warum also auch nicht bei PV?


    Ich hab aufgehört den Kopf zu schütteln.

    16,92 kWp / 72 x Sharp NU-235 / Aurora Power One 12,5 + 3,0/ 0° Südabweichung / 8° Dachneigung

  • Hallo,


    bei uns sagt man das die von der Alb ja sowiso anders ticken...


    Müssen dann die Windräder da auch wieder abgebaut werden...


    Atomkraftwerke sind doch grad günstig zu haben evtl. wird da ja jetzt eins gebaut
    und macht sauberen Strom...


    Was die da oben für Probleme haben...


    Gruß Verona

    7,995 kWp - 37 IBC 215TS - Solarmax + Mastervolt
    2,160 kWp - 12 Day4 180 - Solarmax
    2,250 kWp - 10 Sanyo HIP225 - Solarmax
    1,890 kWp - 06 Sunpower 315 - Mastervolt
    6,000 kWp - 24 Yingli 250 - 2 Steca
    12 kW ESS Peus-Testing
    http://www.solarlog-heckmann.de

  • Das wäre überhaupt die Lösung. Da kommt ein Container-/Fertighausdorf für Asylbewerber komplett mit Kindergarten, Schule, Kantine, Seniorenheim, einigen Handwerksbetrieben, ... hin und die PV kommt aufs Dach. Gibt dann sogar Gebäudevergütung und man braucht nicht warten bis man bei so einer blöden Ausschreibung zum Zug kommt. Einen kleinen Bereich läßt man als Bolz- und Grillplatz für die interkulturelle Verständigung.
    Altlasten sollte es bei einer reinen Erddeponie nicht geben, schon daher ist es ja schon kurios, daß das als Konversionsfläche durchgeht...

  • Hallo,
    ist richtig toll!
    Und "django und kpr" gebe ich meine volle Zustimmung!
    Und "alterego" trifft "den Nagel auf dem Kopf", jaaaa, so und nicht anders!


    Besser wir lassen das, es passt nicht zum Forum!


    Stromdachs

  • Zitat von Kollektor

    Der Übersichtlichkeit wegen habe ich einige themenfremde Beiträge entfernt. :juggle:



    Kollektor,
    bin ein wenig überrascht, dass hier einfach Beiträge gelöscht werden, während hier gewisse (Möchtegern-)Eliten dieses Forums braune Thesen vollkommen OT äußern darf.


    Wird wohl ziemlich Rechtslastig hier... :twisted:


    lg
    citystromer

    Sanyo 18 X HIt N 235 SE 10, Sunways WR NT 4200, Westausrichtung, Standort: 3045x