Unterstützung der PV/Batteriekombi durch Klein-BHKW

  • Hallo levve Lütt,


    auch wenn es sicher einige Jahre zu früh ist....



    Aber ich spiele mit dem Gedanken den drohenden Heizungstausch ( 2* Viessman 14 oder 17kW- knapp 30 Jahre alt und funktionieren (noch) problemlos) mit einem BHKW und Wärmeabrechnung für zwei Wohnparteien umzubauen


    Das ist alles (hoffentlich) noch weit in der Zukunft...


    ABER


    Verlässliche Infos zu Preisen sind einfach nicht zu finden- oder eben recht alt...


    Hier im Forum finde ich was- aber eben auch nicht das aktuellste


    http://www.photovoltaikforum.c…-t82512-s190.html#p779158


    Irgendwie suche ich was in der Grössenordnung 20Kw Thermisch und 1-5 kW el.
    Den Rest kann ich im Winter aus PV machen und eben im Akku puffern


    Und im Idealfall suche ich nur die Materialgestellung- Einbau mache ich selbst.
    Selbstverständlich nach Vorgabe- bracuhe ja auch nacher ein Abnahmeprotokoll


    Grüsse
    Carsten

    7,28 kWp, 6000TL20, Ost mit 28 x ReneSola JC260M-24/Bb (02/2013)
    2,65 kWp, 2500TL21, West mit 10 x SolarWorld AG SW 265 mono (EU)
    6,48 kWp, SB5.0, W/NW mit 22 x SolarWorld AG SW 270 mono (EU)
    14,8 kWh Hoppecke Batterie mit SI 6H-11

  • Hallo,
    keine schlechte Idee! Wenn schon was Neues hermuß, dann gleich was Richtiges.


    Genau solch eine Idee hatte ich auch schon, aber: Mein Gas-Brennwertgerät arbeitet noch verlässlich und mit gutem Eta.
    Der Neupreis für ein gleichwertiges Ersatzgerät und der für ein Mini-BHKW (reicht bei mir) gehen so weit auseinander, dass ich lieber die Finger davon lassen mußte!
    Klar, damit wollte ich "elektroenergiemäßig" autark werden, würde ja auch funktionieren - im Sommer PV und im Winter bringt das BHKW den Strom für die Batterie. Erklärung: Habe eine gut funktionierende Inselanlage seit 2 Jahren....
    Das hätte schon zusammengepasst, ist mir aber zu teuer. Rentiert sich in 100....+x Jahren vielleicht - aber eher überhaupt nicht.
    Außerdem finde ich die Technik für die Minis noch zu unreif. Und der jährliche Wartungsaufwand macht den ganzen vermeintlichen Nutzen zunichte... ca. 200€, wenn nichts gewechselt werden muß! Da wir nur noch ca. 450kWh/a vom Energieversorger beziehen (eben im Winter) lohnt das Ganze nicht, würde ein Minusgeschäft!
    Ein BHKW wird sich mit der gegenwärtigen Einspeisevergütung selbst dann nicht rechnen, wenn es das ganze Jahr durchläuft. Aber 8760h ununterbrochen 20kW Wärme.... wohin damit? Und mit Elt-Eigenverbrauch rechnet es sich noch weniger.
    Stromdachs

    Einmal editiert, zuletzt von stromdachs ()

  • Das ist auch mein Gedanke / Befürchtung- aber der Reiz ist eben da


    Deshalb auch eine möglichst geringe el Leistung und eben der Rest mit Stützbrenner...


    Schade das man nichts eigenes an der Gasleitung anschliessen darf....


    Einfachster Weg nen Automotor im Standgas auf Gas laufen lassen und die Wärme und Stromabzapfen.


    Aber das machen die Gaslieferanten nicht mit ( In den Klauseln steht was von "nicht zugelassen für motorische Zwecke")

    7,28 kWp, 6000TL20, Ost mit 28 x ReneSola JC260M-24/Bb (02/2013)
    2,65 kWp, 2500TL21, West mit 10 x SolarWorld AG SW 265 mono (EU)
    6,48 kWp, SB5.0, W/NW mit 22 x SolarWorld AG SW 270 mono (EU)
    14,8 kWh Hoppecke Batterie mit SI 6H-11

  • Das kleine BHKW von "Elcore", 600W therm. und 300W el. hätte mir ja gereicht! Ich brauch nur die 300W el im Winter für die Batterie, die 600W therm. kommen in den Boiler der WW-Heizung. Aber nicht für 14T€ plus Einbau...
    Zur Lebensdauer konnte man mir nichts sagen, wenn erforderlich, muß der Brennstoffzellen-Pack gewechselt werden.
    Wir sind halt noch nicht so weit!
    Stromdachs

  • Aaaaarggg


    DAS ist mal ne Hausnr.


    Also mal janz ehrlich


    An so ein Ding muss man doch in der Grössenordnung 8k€ dran kommen können

    7,28 kWp, 6000TL20, Ost mit 28 x ReneSola JC260M-24/Bb (02/2013)
    2,65 kWp, 2500TL21, West mit 10 x SolarWorld AG SW 265 mono (EU)
    6,48 kWp, SB5.0, W/NW mit 22 x SolarWorld AG SW 270 mono (EU)
    14,8 kWh Hoppecke Batterie mit SI 6H-11

  • Dieses Jahr soll vom koreanischen Marktführer (Weltmarktführer???) Navien eine Nano BHKW auf Stirling Basis für ca. 8.000€ auf den Markt kommen, 1KWel, 5-6 KWtherm. DAs würde bei mir ideal passen, nur gelten die Stirlings noch nicht als wirkich ausgereift und zuverlässig, wobei das bei der markteinführung so war; zwischenzeitlich ist er ruhiger geworden. Die BAsis Striling Maschine ist wohl bei allen die Gleiche, also bei Viessmann, Remeha etc. und eben auch bei Navien. Nur wäre die 8.000€ konkurrenzlos günstig.
    Dazu 3-4000€ Einbau, abzüglich Kosten für die Ersatzbrennwerttherme mit Einbau mit ca. 4-5000€, also letztlich 7.000€ teuerer. Damit könnte ich aber bald meinen Winterstrombezug von immer noch weit über 3.000kwh sparen, also mehr als 700€, womit das Teil in 10 Jahren sich gerechnet haben würde....

    Hybridinsel, 3 phasig, 3 XTM 4.000, 2 Variotrack, BSP, Staplerbatterie 775 AH 48V, eff. ca. 8 kwp (4,75 auf SO und 5,25 auf NO), 250er Yingli
    PoorMan'sTesla=PMT=Renault Fluence und 120l Elektroboiler als Überschußverwerter...

  • Zitat von Carstene


    Einfachster Weg nen Automotor im Standgas auf Gas laufen lassen und die Wärme und Stromabzapfen.


    Mit einem Automotor wirst du aber nicht weit kommen. Im Standgas hast du ja keine Leistung, die du abnehmen könntest. Willst du 1 kWel abnehmen, muss der Motor schon mindestens 3 kW leisten plus die 10kW thermische Leistung.
    Das Problem ist aber ein anderes:


    Rechnen wir mal: 200000 km fährt so ein Auto, bis der Motor hinüber ist. Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 km/h sind das gerade mal 200000 / 50 = 4000 Betriebsstunden. Das Jahr hat aber schon 8660 Stunden. Da wirst du nicht lange Freude dran haben.


    Und die momentan erhältlichen Mini-BHKWs leiden ja auch an dem selben Problem, dass nämlich die Motoren einfach nicht die Laufzeiten bringen, die es im Haus bräuchte. Wenn der Motor im Jahr 2000h läuft über 20 Jahre sind das 40000 Stunden.
    Wenn man so "umschaut" im Internet, hält das kein Produkt dauerhaft aus, sei es 4-Takter oder Sterling.
    Und das bei DEN Preisen...Dazu hohe Wartungskosten und immer wieder Motorentausch.


    Wäre bei einem vernünftigen BHKW auch dabei, aber im Moment sehe ich kein bezahlbares und haltbares Produkt. sonst würden ja alle neuen Heizungen im EFH als BKHW ausgeführt, oder?


    Servus
    Manfred

  • Was habt Ihr blos alle für "Energieverbräuche"!

    Zitat von Zellenschaden

    Damit könnte ich aber bald meinen Winterstrombezug von immer noch weit über 3.000kwh sparen


    Unser höchster Energieverbrauch war mit 3 Kindern 2500kWh/a, jetzt nur 2 Personen 1100kWh/a.
    Geheizt wird mit Gas. (4200kWh/a im EFH)
    Ich finde, da liegen Welten dazwischen und was bei dem einem gut passt, ist für den anderen ein Verlustgeschäft. Da muß schon jeder selbst rechnen, ob es sich lohnt oder nicht.
    SD

  • Zitat von passra

    Mit einem Automotor wirst du aber nicht weit kommen. Im Standgas hast du ja keine Leistung, die du abnehmen könntest. Willst du 1 kWel abnehmen, muss der Motor schon mindestens 3 kW leisten plus die 10kW thermische Leistung.
    Das Problem ist aber ein anderes:


    Rechnen wir mal: 200000 km fährt so ein Auto, bis der Motor hinüber ist. Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 km/h sind das gerade mal 200000 / 50 = 4000 Betriebsstunden. Das Jahr hat aber schon 8660 Stunden. Da wirst du nicht lange Freude dran haben.
    Servus
    Manfred


    Ich hab da ein ähnliches Rechenergebnis.
    Thermisch geführt, laufen die Betriebsstunden zu schnell ab.
    Elektrisch geführt, lohnt sich die Verwertung der Wärme nicht.
    Man könnte sich ein paar Motoren, von nem "Brot und Butter-Auto" vom Schrott holen und jedes Jahr einen anderen einbauen.
    Automotoren sind kurzlebige Wegwerfartikel, die halten nicht lange.


    Im Moment nehme ich, bei fehlender Sonne, den Strom aus dem Netz.
    Bei Netzausfall, kann ich ein Auto neben die Solarbatterie stellen, und mit Starthilfekabel anschließen.


    MfG Georg