• Guten Morgen!
    Erstmal ein dickes Lob an alle die sich hier im Forum einbringen. Ich habe schon länger den Wunsch mir eine PV Anlage auf das Dach zu schnallen. Ich lese hier schon länger mit aber brauche nun Euren Rat.


    Also:
    Die PV Anlage soll auf einem Nebengebäude installiert werden. Die Dachfläche ist 7,5m X 16m und mit geschäumten Trapezblech belegt. Das Dach hat eine Neigung von 5° Richtung Osten. An Verschattung steht genau im Süden eine 50 jährige Eiche, deswegen möchte ich nur bis zur Hälfte mit Modulen belegen was auch ausreichend wäre. Ich würde dann auf 10kwp kommen. Der letzte Jahresverbrauch lag bei 7200 kw/h.


    Ich weiß nun nicht, ob bei der geringen Dachneigung aufgeständert werden muss, oder man direkt belegt. Da ich am Rande eines Mittelgebirges wohne (95032 Hof) und bei mir im Winter auch viel Schnee liegt, wäre meiner Auffassung nach aufständern schon Pflicht.
    Was sagt ihr?


    Danke und Gruß


    Bastian

  • ist das Bild aus Nord-Ost aufgenommen, bzw. ist Süden links im Bild?
    dann würde ich die Verschattung eher kritisch sehen.
    Kann nicht eines der höheren unverschatteten Dächer belegt werden?
    Bei Sandwichblech muß die Befestigung in die Unterkonstruktion erfolgen!
    Aufständern bringt da m. E. wenig und sieht sch. aus

  • Hallo!


    Danke für die schnelle Antwort.
    Das Foto wurde von meinem Wohnhaus Dach aufgenommen und liegt genau östlich. Die benachbarte Halle liegt genau westlich.
    Bei Aufständern hätte ich desweiteren das Problem, dass ich keine Sparren zum befestigen hätte. Das Trapezblech liegt nur auf den beiden Außenmaueren auf, in der Mitte ist noch ein Stahlträger.
    Auf mein Wohnhaus soll nichts mehr belegt werden, da dort eh schon eine 20qm thermische Solaranlage verbaut ist.

  • massive Verschattung im Süden
    keine UK zum Befestigen der Anlage --> Überspannung der gesamten Gebäudebreite mit dem Montagesystem nötig


    ich würde das bleiben lassen

  • Wenn du nach Sueden aufstaendertest voerloerest du Platz, nach Osten Ertrag.
    Wuerde ich beides nicht machen wollen.


    Der Nadelbaum steht ja wohl wenn ueberhaupt nur morgens gaanz frueh im Weg, richtig?
    Wie viel hoeher ist denn die Eiche als das Dach, und wie weit steht sie von diesem entfernt?


    Im Winter duerfte die viel Schatten werfen, da ist dann der Schnee auch nicht mehr so tragisch...

    lg kassi


    5,72 & 8,55 & 6,75 & 9,88 & 5,5 kWp & 390 Wp auf Womo
    Ioniq electric seit 5/2017, Prius aus 2005 wurde Anfang 2019 durch Tesla Model 3 ersetzt


    Hier gehts zur Analyse meiner Anlage auf Einzelmodulbasis

  • Der Nadelbaum macht eigentlich auch früh keinen Schatten, zumindest zu dieser Jahreszeit nicht. Wie es im Winter aussieht kann ich jetzt nicht beurteilen. Der Laubbaum im Süden ist rund 10 m höher und hat einen Abstand von ca. 10- 12m.
    Ich hatte nun ein paar Solarteure da, nach denen ihrer Meinung wäre eine PV Anlage sinnvoll...
    Nunja, wenn ich was verkaufen möchte ist so manches sinnvoll, zumindest für den Verkäufer!

  • Sehe es ähnlich wie jodl .
    Wenn die UK des Daches, evtl. mit Angabe der Dachlastreserve, nicht klar ist - besser statisches Gutachten - würde ich mir über Schatten noch gar keine Gedanken machen. Hof ist SZ 3 http://www.vpi-by.de/downloads/WLZ-SLZ-BY-2007-08-10.pdf

    "Wenn man hört, wie viele genau wissen, wie man alles besser machen könnte, muß man sich wundern, warum sie es nicht endlich selber tun." (A.S.)
    L.A.: 10kWp (O/W) + 17kWh (LiFePO4)

  • Zitat von gedankenspiegel

    Sehe es ähnlich wie jodl .
    Wenn die UK des Daches, evtl. mit Angabe der Dachlastreserve, nicht klar ist - besser statisches Gutachten - würde ich mir über Schatten noch gar keine Gedanken machen. Hof ist SZ 3 http://www.vpi-by.de/downloads/WLZ-SLZ-BY-2007-08-10.pdf



    Hinsichtlich der zusätzlichen Dachlast sehe ich nicht so das Problem. Laut eines Solateurs können statt Stockschrauben auch Gewindenieten in das Blech genietet werden. Solange die Module plan auf der Dachhaut liegen sehe ich da auch nicht das Problem. Wenn allerdings aufgeständert wird, mache ich mir hinsichtlich der Windlast aber auch so meine Gedanken.

  • Zitat von custom0815

    Hinsichtlich der zusätzlichen Dachlast sehe ich nicht so das Problem. Laut eines Solateurs können statt Stockschrauben auch Gewindenieten in das Blech genietet werden. Solange die Module plan auf der Dachhaut liegen sehe ich da auch nicht das Problem. Wenn allerdings aufgeständert wird, mache ich mir hinsichtlich der Windlast aber auch so meine Gedanken.


    Dann empfehle ich dringend, folgenden Artikel zu lesen:
    http://www.pv-magazine.de/arch…e-kleinarbeit-_100009338/

    "Wenn man hört, wie viele genau wissen, wie man alles besser machen könnte, muß man sich wundern, warum sie es nicht endlich selber tun." (A.S.)
    L.A.: 10kWp (O/W) + 17kWh (LiFePO4)

  • Zitat von gedankenspiegel

    Dann empfehle ich dringend, folgenden Artikel zu lesen:
    http://www.pv-magazine.de/arch…e-kleinarbeit-_100009338/


    Danke für den link! Da werde ich hinsichtlich der Statik nochmal sehen.
    Mal die Statik außer Acht gelassen. Macht die Anlage mit 5° Dachneigung überhaupt Sinn?
    Meine Hoffnung war aufgrund der einfachen Montage und Installation einen guten Preis der Anlage zu bekommen und dadurch etwas Minderleistung wett zu machen.