Freifläche im Garten mit Anmeldung EVU

  • Hallo,


    ich habe mal wieder eine neue Idee. Ich möchte nur 2-3 Kw im Garten aufstellen. Es gäbe also keine EEG Vergütung. Rein von Anschluss müßte ich noch ein paar KW frei haben und das EVU müßte m.E. positiv dem Anschluss an das Netz zustimmen.


    Zähler usw. könnte ich einbauen. Ein Teil wäre Eigenverbrauch für den müßte ich EEG Umlage zahlen. Der andere Teil geht einfach in das Netz und ich bekomme den Preis der Börse so 3 ct.


    Meint ihr das haut hin?


    Josef

  • Sollte so funktionieren. Vielleicht noch mit dem Bauamt sprechen wegen Baugenehmigung. Notfalls, wenn es aussieht wie ein Hasenstall oder Grtenschuppen ist es meist bis 50 m3 genehmigungsfrei.


    Unter 10 kWp brauchst Du noch nicht mal EEG Umlage zahlen, wenn du als Betreiber den Strom selbst nutzt.


    Gruß
    Jochen

    14,8 kWp Solar Fabrik / Fronius
    23 kWp Bosch / Danfoss
    55 kWp Frankfurt Solar / Danfoss
    30 kWp Yingli / SolarEdge
    15,8 kWp Bosch / SMA
    Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter der Helianthus Solar GmbH

  • Für die Netzverträglichkeit ist es völlig egal, ob die Anlage später aufs Dach oder in den Garten kommt. Davon hängt dann später nur die Vergütung ab. Wenn du kein Geld willst, kannst du auch einfach auf die 70% verzichten oder gebrauchte (in dem Sinn, daß sie aus einer anderen Anlage wegen "Defekts" ausgebaut wurden) Module nehmen.

    Zitat von JayM

    Notfalls, wenn es aussieht wie ein Hasenstall oder Grtenschuppen ist es meist bis 50 m3 genehmigungsfrei.


    Nichtwohngebäude spielt nur im Außenbereich eine Rolle, sonst kommt es nur darauf an, ob das Gebäude nicht nur für die PV gebaut wurde (also Schubkarrenunterstellplatz bauen und gut). Wäre das nciht so, gäbe es für Carports etc. ja auch keien Vergütung.

  • Ja das verstehe ich schon, aber ich wirklich keinen Dachplatz mehr frei auf meinem Grundstück für PV.


    Deshalb die Idee mit dem Garten und dem Eigenverbrauch, wenn die Anlage klein ist bekomme ich ja eine hohe Quote und eigentlich eine ausreichende Vergütung.

  • Zitat von Josef1000

    Ja das verstehe ich schon, aber ich wirklich keinen Dachplatz mehr frei auf meinem Grundstück für PV.


    die Module lassen sich auch an die Südfassade hängen, ein freier Dachplatz ist nicht zwingend erforderlich.

    Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!

  • Ich dachte mit dem Hasenstall eher an Baugenehmigung als an Vergütung.
    Freifläche darf man im Garten nicht unbedingt.


    Wenn du Spieltrieb hast, kannst du auch über einen einfachen Tracker nachdenken. Als Sonnenschirm, vielleicht.


    Gruß
    Jochen

    14,8 kWp Solar Fabrik / Fronius
    23 kWp Bosch / Danfoss
    55 kWp Frankfurt Solar / Danfoss
    30 kWp Yingli / SolarEdge
    15,8 kWp Bosch / SMA
    Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter der Helianthus Solar GmbH

  • Aber eigentlich wäre eine Freifläche auch für einen größeren Verbraucher z.B. Fabrik interessant. Man kann also die PV Anlage einfach auf die Wiese stellen.

  • Zitat von alterego

    Hast du eine Ahnung, was Flächen dort kosten, wo es Fabriken gibt? Und dann ist da noch das Baurecht.


    da, wo es Fabriken gibt, kostet die Fläche meistens nicht viel. Üblicherweise geben Kommunen die Grundstücke recht günstig her in Erwartung von Gewerbesteuer und Wachstum.
    Und das Baurecht ist auch kaum irgendwo weniger streng als in Gewerbegebieten