Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende

  • Heute in unserer Zeitung:
    Gabriel fordert das alle Zähler umgestellt werden, Stickwort Smartzähler. Zählerkosten 100€, geschätzte Ersparnis durch smarte Zähler 12,5€, Rendite also unterirdisch. Nicht mehr als 60€ der Zählerkosten sollen den Privatkunden belastet werden dürfen, von den KOsten für den Einbau steht nix.


    Haben die nichts besseres zu tun, als so einen Unfug, der wieder nur die Zählerhersteller reich macht zu fordern?

    Hybridinsel, 3 phasig, 3 XTM 4.000, 2 Variotrack, BSP, Staplerbatterie 775 AH 48V, eff. ca. 8 kwp (4,75 auf SO und 5,25 auf NO), 250er Yingli
    PoorMan'sTesla=PMT=Renault Fluence und 120l Elektroboiler als Überschußverwerter...

  • Ich wundere mich, dass ich zu diesem Thema hier im Forum nichts aktuelles finden konnte, oder ist das schon ein alter Hut?


    Diese dpa-Meldung wurde gestern von vielen Seiten übernommen:
    http://www.heise.de/newsticker…?wt_mc=rss.ho.beitrag.rdf


    Hier eine Stellungnahme der Verbraucherzentrale NRW vom Februar 2015 zu diesem Thema:
    https://www.vz-nrw.de/umfrage-einspeisemanagement


    Aus meiner Sicht bringt es erhebliche Verschärfungen und Kosten für Bestandsanlagen bis 10 kWp mit sich.


    Nach den dem Entwurf zugrundeliegenden Gutachten und Studien von Ernst & Young und der DENA sollen Abschaltungen für Anlagen ab 7 kWp möglich werden. Die vom Betreiber zu tragenden Kosten sollen 100-110 Euro pro Jahr betragen.


    Alle Anlagen (auch alte Bestandsanlagen) von 7-100 kWp sollen ab 2017 mit "Smart-Metern mit Schaltfunktion" versehen werden. Anlagen von 0,8 bis 7 kWp bekommen neue "intelligente Zähler".

  • Ja, Smart Meter ist eigentlich ein alter Hut. Nach dem Bestseller "Black-Out," anderen Hacker-Angriffen und dem Datenschutz wurde die Idee fallen gelassen, bevor sie zum Tragen kam.
    In der Schweiz hatte man in mehreren Versuchsphasen festgestellt, dass sich niemand dafür interessiert.
    Aber Smart Meter mit Schaltfunktion wäre doch schon mal ein Anfang in der Richtung: Mehrregisterzähler mit Zugriff
    der Konsumenten. An der ETH Zürich wurde auch ein Rundsteuerempfänger entwickelt für die Steckdose...
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Hallo Leute,


    wenn man so etwas schon einführt, dann muss man die vorhandene Technik auch richtig intelligent einsetzen und nicht nur so halbe Sachen machen.


    Ich stelle mir ein wirklich intelligentes Messystem so vor , dass es sich zu jedem beliebigen Zeitpunkt über das Internet schlau macht, wer gerade wie lange Strom zu welchem Preis anbietet und dann beim günstigsten Angebot zuschlägt. Das kann so funktionieren wie bei den Call-by-Call Telefonanbietern. Im Prinzip haben wir sowas ja schon mit dem jederzeitigen Wechsel des Stromanbieters, nur gibt es heute viel zu lange Kündigungsfristen. In Zukunft geschieht dann der Anbieterwechsel nicht mehr per Kündigung und Vertrag usw, sondern schlicht über den intelligenten Zähler und damit viel schneller. Und es soll keiner sagen, das das technisch nicht geht. An den Aktienmärkten klappt das ja auch bis bis hin zum Handel im Sekundentakt. Die Strombörse in Leipzig stellt ja schon heute genau diese Informationen zur Verfügung, allerdings nur den EVUs, man müsste also nur den Endverbraucher auf das bestehende System aufschalten.


    Da sollt Ihr mal sehen, wie günstig Strom plötzlich zu haben sein wird. Lasst uns das mal propagieren, mit dem dann aufziehenden den Sturm der Entrüstung kann man Windturbinen von mindestens 10 GW Leistung betreiben.


    Euer Solar-User

    3,9 kWp Inselanlage, 15 SI Module a 260W, 2x Victron Laderegler MPPT 150/70,
    WR Victron Multiplus 24/5000VA, Speicher mit 24V/750Ah OPZV Hoppecke-Akkus

  • Ein bisschen sehr utopisch deine Idee. Denn solange es immer noch Menschen gibt (auch Männer), welche nicht zwischen Watt und Kilowattstunde unterscheiden können, kommt der Strom einfach aus der Steckdose.
    Da bringt auch ein Tarifwechsel im Sekundentakt nichts, solange die Versorger ihr Lastmanagement immer noch
    auf der Erzeugerseite vornehmen.
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Tach

    Zitat von einstein0

    Ja, Smart Meter ist eigentlich ein alter Hut. Nach dem Bestseller "Black-Out," anderen Hacker-Angriffen und dem Datenschutz wurde die Idee fallen gelassen, bevor sie zum Tragen kam.
    In der Schweiz hatte man in mehreren Versuchsphasen festgestellt, dass sich niemand dafür interessiert.
    Aber Smart Meter mit Schaltfunktion wäre doch schon mal ein Anfang in der Richtung: Mehrregisterzähler mit Zugriff
    der Konsumenten. An der ETH Zürich wurde auch ein Rundsteuerempfänger entwickelt für die Steckdose...
    einstein0


    Smartmeter light mit monatlicher Zählerstandsabfrage (kein Lastprofil) reicht als Killerfeature völlig aus


    Das Ende der Abschlagsära


    Endlich


    MfG