ARD: Das Märchen von der Elektromobilität

  • Zitat von ecopowerprofi

    Heute um 23.15 in der ARD:
    "Das Märchen von der Elektromobilität", eine Bestandsaufnahme
    http://www.daserste.de/informa…ektro-mobilitaet-100.html


    Coole Sendung. Danke!
    Leider waren da recht viele Wahrheiten enthalten.


    Wie, die DE Automobilindustie will nicht nur nicht mehr e-Autos bauen, sie kann es auch nicht. :shock:
    5 E-Smart bestellt und nur 3 bekommen ... der Rest kommt Ende 2016. :mrgreen:


    Zitat Siggi:
    "Nicht, das uns das wie beim Transrapid passiert, bei uns fährt der nur im Kreis und die Chinesen zeigen uns, dass das auch geradeaus Sinn ergibt."


    Meine Wette, wir werden in 2020 in DE niemals 1 Mio e-Autos auf der Straße haben, halte ich locker. :D
    Leider. :cry:


    Das Ding zum Schluss ... bitte als 4-Sitzer bauen für 18.000,- inkl Akku und ich kaufe in 2018, wenn unser Opel Meriva 12 wird.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Ja und bei BMW gibt man offen und direkt zu, den i3 "im oberen Segment" angesetzt zu haben, um mehr Geld verlangen zu können.
    Da fällt einem nichts mehr "tischfeines" dazu ein.
    Nicht, daß wir das nicht schon geahnt / gewusst hätten; aber so derdreist ... da bekommt man doch Flöhe im A**s.


    Nö dann halt eben Japan / China Cars.


    Wie schon mal gesagt, hinterher kommt das große Geflenne. Und wer darf es dann auch wieder ausbaden?
    WIR die Steuerzahler.

    2x Midnite Classic 200 / 12x240Wp / 4x255Wp / 8x250Wp / 575Ah/48V EPzS / Westech Combi 3000
    Infos zur Anlage : http://a68k.de/pv
    Mobil mit Twizy 80 OVMS & Zoe R240

  • Hi,


    Zitat von BinKino

    Ja und bei BMW gibt man offen und direkt zu, den i3 "im oberen Segment" angesetzt zu haben, um mehr Geld verlangen zu können.


    das macht doch jeder Hersteller mit einem neuen Produkt so, egal ob Smartphone, Wechselrichter mit Speicher, TV oder was auch immer. Nur so sind die hohen F+E Kosten schnell `reinzuholen, indem man erstmal den exclusiven Kreis der gut Betuchten abschöpft.
    Und das geht halt nur, wenn das nagelneue Produkt deutlich teurer ist wie der Kram für den Massenmarkt.


    Die zweite Generation des neuen Produktes ist erfahrungsgemäß schon günstiger.
    Zeigen wir einfach etwas Geduld . . .

  • Zu den zwei Damen, die e-Mobile in Berlin nutzen.


    Aus Brandenburg Nachmittags zum Potsdamer Platz fahren nur komplett Idioten mit dem Auto, wo die Regionalzüge (ODEC) schneller und besser als jedes Auto sind.


    In Kreuzberg an genau dieser Kreuzung kann man um diese Zeit im Prinzip nur im Parkverbot einen Parkplatz finden.


    120 km in Berlin an einem Tag zu fahren, ist sicher möglich, aber ganz sicher nicht die Regel, wenn man das Auto ausschließlich als junge Frau privat nutzt.


    In Brandenburg gibt es auch Taxis (hab ich mir sagen lassen) Bei dem Argument müssten ja alle streben, die kein eigenes Auto haben. Außerdem wäre es eh besser, wenn die Mutter nicht selbst fährt, wenn ihr Helikopterkind eine Verletzung am Brandenburger Schädel hat. *


    Wenn sie wirklich so viel fährt, dann relativieren sich die Mehrkosten des e-Golfs erheblich, das sollte man als Freiberufler bzw. Selbstständiger schon auf dem Schirm haben.


    In D. werden wir ganz dicke Bretter bohren müssen. Ich glaube Auto Bild & Co. incl. der gesamten Auto- Lobby (Deutsche Verbrenner) sind noch erfolgreicher gewesen, als die Anti-PV Klicke!


    Aber wo liegt das Problem? Dann liegen uns bald gefüllte 5 Mill. Autobauer auf der Tasche! Dass einem VW Mitarbeiter ein 8,5 € Job zuzumuten wäre, ist genau so vermessen zu erwarten, wie einem Stahl-Arbeiter, einem Bergmann u.ä. Berufsgruppen.

  • Och mit Sprüchen wie: "Das haben wir erreicht...", dem Flopp im PV-Bereich droht D nun auch noch der Flopp mit EV's.
    Solange es immer noch Genossen gibt, welche tatsächlich ihr EV mit PV laden möchten, ist der Flopp garantiert.
    Doch die Entwicklung geht viel schneller und vor allem weiter.
    Das smart Grid liegt vor der Türe, es braucht viel mehr Schnelladestationen, aber nicht mit Kabel:
    http://www.brusa.eu/entwicklung/induktives-laden.html. Und stationäre Speicher werden von den EV's abgelöst!
    einstein0

    30 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    1 kW- Insel im Camper ohne PV! EV; Mitsubishi Imiev. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

    Einmal editiert, zuletzt von einstein0 ()

  • Die Frage ist doch sowieso inwieweit das ökologisch/ökonomisch sinnvoll ist.Wo soll der Strom für zig millionen
    E-Autos denn plötzlich herkommen?
    Atom/Braunkohle Kraftwerke+Co2?
    Wie wurde die CO2 billanz da aussehen?und infrastruktur ? Was kostet das alles? Wie sinnvoll ist das?
    Wär es z.b nicht sinnvoller Gas Fahrzeuge zu bevorzugen.
    1.Bieten eine unbgrenzte Reichweite und können Notfalls auf Benzin weitergefarhren werden.
    2.infrastruktur schon vorhanden.
    3.Mit hilfe der Power to Gas.technolagie kann stufenweise fließend aus überschüssen der Erneuerbaren.
    diese Autos zu ökoautos gemacht werden.Hier wird ebenfalls die infrastruktur und speicherkapazitäten
    der vorhandenen infrastuktur genutzt/intensiviert.
    4.Reichweitendiskusion ist passe.Teure Batterien überflüssig.Fahrzeuge nur minimal teurer als Benzinener.
    (das heist nicht das nicht mehrgleisig und mehrere Lösungen ineianderlaufen könnten)
    (Weiterer ausbau der Erneuerbaren setze ich ebenfalls voraus)
    Was nicht heist das E-Autos nicht sinnvoll sind für die die mit hilfe einer eigenen Anlage den Strom
    direkt vom Dach in das Auto bringen.
    Egal was gemacht wird ,es sollte sinnvoll und durchdacht sein.Dieses halbherzige Gezetere ist jedenfall nichts.

  • Ihr mit eueren Schnell-Ladestationen!


    totaler Unsinn!


    Mit 4 bis 5 KW Ladeleistung bekomme ich in 2 h genug Saft in die Kiste, um locker in jeder Metropole dieser Welt wieder nach Hause zu kommen oder bis zum nächsten beruflich bedingten Stopp.


    Es muss massenhaft Anschlussmöglichkeiten geben, die 4 bis meinetwegen 6 KW haben und wo das Anmelden vollautomatisch funktioniert! Ob Stecker oder Induktion, ist dabei ziemlich egal. Viel wichtiger ist es, die Möglichkeit des e-Mobils (100% Zuzuordnen ; IP und MAC Adresse) mit allen Abrechnungssystemen und allen Anbietern zu vernetzen. Dazu bräuchte es nur einer gesetzlichen Vorgabe.


    "Alle öffentlichen Ladesäulen müssen bei der Bundesnetzagentur gemeldet sein und die entsprechenden Abrechnungssysteme sich untereinander akzeptieren (siehe Telefon, Porto etc.)


    Wenn davon dann 2% noch eine Schnell-Lademäglichkeit hätten (welche Autos können das denn überhaupt?) (> 40 KW laden), wäre es perfekt. In 99% der Fälle braucht man aber nun mal keine Schnell-Ladung (Fahrleistungen p.A.)


    Klar, an Bundesstraßen und Autobahnen brauchen wir das schon! Aber im Moment kann man weder mit einem e-Golf noch einem BMW I3 auf Fernreisen gehen!

  • Zitat von relativ

    Die Frage ist doch sowieso inwieweit das ökologisch/ökonomisch sinnvoll ist.Wo soll der Strom für zig millionen
    E-Autos denn plötzlich herkommen?


    Also "plötzlich" wird der schon mal gar nicht benötigt und die Strom-Menge ist auch absolut lächerlich...
    1 Mio EV mit einer durchschnittlichen Jahresfahrleistung von 15000km und 15kWh/100km benötigen eine durchschnittliche Ladeleistung über den Tag verteilt von NUR 250MW! Lass es nur Nachts passieren, dann ist es das doppelte.
    Deutschland hat aber eine Strommproduktion von mindestens 30GW, zu jeder Zeit und selbst bei schlechtestem Wetter, und gerade mal ein paar Millionen Neuzulassungen pro Jahr. Selbst wenn das alles EVs wären, macht das gerade gar nix aus... Die könnten komplett mit deutscher Wasserkraft geladen werden.

    9.5kWp Ost/West (-100°/80°, DN 45°), 17+21 Solarworld protectSW250 & SamilPower SolarLake 8500TL-PM (70% hart) ab 3'2015


    LuschenPraktikant L:3 (mit sagenhaften 0.021kWh/kWp am 10.1.2017)

    3 Mal editiert, zuletzt von ragtime ()

  • Ich habe es mir angeschaut.


    Man man man, was war das denn. Wir als Deutsche Industrienation haben nichts besseres anzubieten als den großkarierten Anzug von unserem Bundesverkehrsminister A. Dobrindt?


    Die Dokumentation war echt Super und zugleich nieder schmettert. Armes Deutschland kann ich da nur sagen.


    Der ABS (Arbeiter Samariter Bund) bestellt 6 E-Smarts und bekommt nur 3, denn der Wagen wird nicht mehr produziert.
    Mercedes hast in seinem reinen E-Wagen nur Teile von Tesla. Ansonsten werden die großen Autos (SUV) einiger Hersteller mit 30 km E-Antrieb ausgeliefert. Hier geht es nur darum auf 100 km einen guten Co2 Ausstoß zubekommen.
    Bei VW wird der Golf doppelt so teuer verkauft wie der normale und der E-Golf kommt vom gleichen Band wie alle anderen Golfs auch. Mann hat sich darauf geeinigt das einen kleinere Batterie eingebaut wird damit der Wagen nicht so schwer ist. Bei einer reichweite von 120 km ist Feierabend beim Golf bzw. beim BWM I3. Wenn der Golf auf absoluten Sparmodus vom Fahrer eingestellt wird kommen noch mal 2 (zwei) km dazu. Schnellladestationen stehen in geringer Auswahl zur Verfügung und dann werden aus versprochenen 20 Minuten, 1Std und 20 Minuten. Der Golf konnte z.B. mit Kraftstrom nicht über Nacht voll geladen werden.


    Wenn es Tesla nicht geben würde wie würde es dann um die E-Autos stehen?

    Gruß Hansi


    PS. Habe im Oktober 2017 einen Sion vorbestellt und seit Juni 2019 fahre ich ein Model S

  • Naja,idialerweise wären im E-auto scenariio alle Autos in Deutschland als E-Autos und nicht Merkels angekündigte
    1 Million die im angekundigten Zeitfenster eh nicht.erreicht werden.
    Kaum Vorstellbar das für den gesammten Mineralölbedarf /Treibstoff Deutschlands mit 250MW zu ersetzen.
    selbst wenn verlagert man bei konventioneller Produktion das CO2 von der Straße in die Kraftwerke.Ganz toll!