Stoxnet -meine Notstromversorgung im MFH

  • In diesen Tagen bekommt die "Ersatzstromversorgung" wieder einen höheren Stellenwert, als der Testspeicher.

    Der Solarstrom wird laufend verbraucht und es fallen nur noch Überschusspitzen z.B. bei Quellbewölkung an, welche in die Bank versenkt und später wieder ins Hausnetz aufgespeist werden. Am Abend ist die Bank meistens leer.

    Von Autarkie sind wir also weit weg, diese war jedoch mit 4 kWp nie gefragt.

    Mein Ziel ist bloss, möglichst wenig ins Netz einzuspeisen und den WR mit seinem besten Wirkungsgrad zu betreiben.

    So wird dieser erst aufs Netz geschaltet, wenn genug Solarstrom anfällt, um den Grundverbrauch von etwa 1 kW in Echtzeit zu decken. Diese Information liefert nicht etwa eine höchst unzuverlässige Wetterprognose, sondern das BMS.

    Am flexiblen SPS-Programm für die Steuerung des Wechselrichters wird weiterhin optimiert und neuerdings auch noch das neue Elektroauto in die Überschussverwertung eingebunden.

    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Vergangenen Freitag war mein Testspeicher abgestürzt. Das heisst, eine Zelle war leer. Sie liess zwar den Gesamtstrom noch durch, aber gab praktisch keine Spannung mehr ab und ihre Leistung sank < 50 Watt.

    Ja, ich hatte den Speicher mit < 5% zu tief entladen!

    Das BMS hatte diesen Zustand auch als "critical" gemeldet, aber bisher habe ich diesen Parameter nicht verarbeitet.

    Nach dem ersten Schreck hatte ich der leeren Zelle eine Konstantstromquelle angeklemmt und über Nach 1 A geladen.

    Siehe da, am Morgen danach war die Zelle wieder etwa egalisiert und das Batrium zufrieden.

    Wieder was gelernt; Auch Lithiums sollte man nicht "tiefentladen."

    Der Infini hatte dies nicht bemerkt, hat ja ausser den 50 mm² Batteriekabeln keine Verbindung zum BMS

    und gestern wieder gemäss SPS-Programm gearbeitet. Ich werde jetzt das SOC-Fenster anpassen.

    einstein0

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  • Nach einer weiteren Mutation des Steuerprogramms schaltet der Infini erst auf das Netz, wenn mindestens der HH-Grundverbrauch mit Solarstrom in Echtzeit gedeckt werden kann. In diesen kurzen Tagen ist das jeweils so gegen Mittag.

    Nachmittags leeren die Hochenergieverbraucher jeweils die Bank mit Vollast und bei Dämmerung schaltet der WR wieder ab.

    So wird auch kein Solarstromüberschuss mehr eingespeist und der WR arbeitet ausgesprochen verlustarm.

    Gestern haben wir die Stromrechnung erhalten: Mit einer Gutschrift Im letzten Quartal von CHF 3.20.
    Ja, ich könnte die paar Kröten ja noch versteuern, gröhl.

    einstein0

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  • der Shuntdetektor gehört zu meinen smartesten Schaltungen, welche ich dieses Jahr in ein Hutgehäuse verbaut hatte (Bild).

    Mit einem einzigen OPV besticht er durch Einfachheit und Funktionalität. Gemessen wird der Lade/Entladestrom in der

    50 mm² -Leitung zwischen WR und Batteriebank. 0-25 A Lade- bzw. 0-60 A Entladestrom sind getrennt einstellbar und geben

    neben der doppelfarbigen LED-Anzeige je 0 - 10 VDC aus.

    Da die SPS-Eingänge sowohl Digital wie Analogsignale verarbeiten, können über Funktionsbausteine verschiedene Ströme

    mit Hysterese, Zeitgliedern etc. verknüpft und als entsprechende Ein- oder Ausschaltsignale ausgegeben werden.

    Bspw. wird der WR erst ab einem gew. Ladestrom ans Netz und ein zusätzliches Schaltnetzteil zwischen 20 und 10 A Ladestrom selektiv zugeschaltet.

    Oder das BEV wird ab einem gewissen Entladestrom abgeschaltet...

    einstein0

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  • Hier mal ein Zwischenbericht meiner PV-Anlage:

    In der Mitte sitzen die "Grünen," worum sich fast alles dreht.

    Links unten die alten Bleiklötze in Schwebeladung für den Netzausfall.

    Darüber das AC-Tableau mit den Sicherungen, Bi-Schütz, Zähler, Modbus-Relais. Stromversorgung, Synoptik, Zusatzlader

    und einem 40-poligen Überführungskabel zum DC-Tableau rechts.

    Darin sitzen wieder LS, Shunt-Detektor, der Stringschalter, die SPS mit 24 IO, darüber das BMS.

    Am Boden steht die 5 kWh-Mobilbox, welche bei Bedarf ins Womo gefahren und angesteckt wird.

    Mit dem Laptop wird das SPS-Programm laufend mutiert.

    einstein0

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