Stoxnet -meine Notstromversorgung im MFH

  • Durch aufmerksame Wetterbeobachtung und konsequentes Erfassen und verarbeiten von Messwerten konnte ich die

    Steuerung meines Testspeichers soweit optimieren, dass kein Solarstromüberschuss eingespeist,

    der WR mit seinem besten Wirkungsgrad betrieben und die Batteriebank möglichst wenig genutzt wird.

    Im Nachinein betrachtet ist ein effizienter Betrieb eines Speichers einfach zu lösen.

    Seinen Wirkungsgrad berechnet man aus AC-Ausgangsleistung / DC-Eingangsleistung * Zeit.

    Dazu müssen natürlich die Leistungsdaten zuerst vorliegen, doch klassische Wechselrichter stellen diese nur teilweise zur Verfügung. Mein Infini Hybrid totalisiert die täglich generierte Arbeit in kWh.

    Somit wird am AC-Ausgang nur noch ein Energiemeter benötigt, um zusammen mit den Daten aus dem BMS den

    Gesamtwirkungsgrad zu berechnen.

    Mit welcher Hysterese der WR ans Netz geschaltet wird kann aus der Leistung des Shunt gezogen werden.

    Dabei ist der SOC nahezu irrelevant, solange die Bank einen Tagesüberschuss aufnehmen kann.

    Eine weitere Dimension erhält mein Infini, wenn auch noch die vollgeladene Batteriebank der Notversorgung

    herangezogen wird. Denn mit der Notstromfähigkeit im Inselbetrieb bekommt der WR eine Doppelfunktion.

    Diese kann natürlich nicht monetär erfasst werden, aber ergibt eine zweckmässige Synergie.

    Ganz zu schweigen davon, dass auch mein Testspeicher nicht netzdienlich betrieben wird.

    Doch diese Verantwortung schiebe ich getrost an die Versorger ab, welche zur Erhöhung des Eigenverbrauchs

    private Kleinspeicher angeblich als Vorteil anpreisen. Denn, obwohl energetisch Peanuts, führt diese

    Entwicklung in eine Sackgasse.

    einstein0

    30 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    1 kW- Insel im Camper ohne PV! EV; Mitsubishi Imiev. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 1,2 kW Bi-WR als Testspeicher.