erstmalig Steuererklärung mit PV-Anlage - Hilfe?

  • Hallo,


    ich habe im September 2014 eine PV Anlage erworben, die Anlage hat 4,6Kw und nach Direktentnahme speise ich de "übrigen" Strom ein. Vom Finanzamt habe ich meine MwST wieder bekommen und bereist für die letzten Monate immer ewine Voranmeldung abgegeben. Auch habe ich mir die Ausarbeitung des Bay. Landesamt für Steuern durchgelesen und bin seitdem total verwirrt ... hierzu hätte ich schonmal eine Frage:


    - Ich habe ja für jeden Monat eine Voranmeldung abgegeben, hier habe ich den Abschlag des Netzbetreibers brutto angebenen sowie anteilig meine Direktentnahme. Der Abschlag des Netzbetreibers ist ja eindeutig, die Direktentnahme habe ich wie folgt gerechnet: Gesamtstrom im Monat (bezogener Strom + Entnahme) = Summe X. Für diese Summe X habe ich die monatlichen Kosten ausgerechnet (also monatl. Grundgebür plus Preis pro KwH) = Summe Y. Diese Summe Y ist also mein Gesamtverbrauch an Strom. Aus dieser Summe habe ich anteilig meinen Direktverbrauch abgezogen und diese Summe ebenfalls angegeben.


    Ist das soweit richtg? In der Erklärung des Landesamtes werden ganz andere Summen gerechnet, das verstehe ich nicht??? Dort wird mit anteiligen Kosten etc. gerechnet ... oder verstehe ich das falsch.


    Weiter habe ich eine Verlängeurng für meine Steuer bis 01.09., muss also jetzt mal ran.
    Ich mache normal - verheiratet, gemeinsam veranlagt - meine Steuererklärung für mich und meine Ehefrau.


    Dann würde ich eine Auflistung meiner Ausgaben für 2014 (MwSt der Anlage, MwSt der Abschlagszahlungen und für meinen Direktverbrauch, Zinsen für Kredit an KfW, Abschreibung auf 20 Jahre) machen sowie eine Auflistung meiner Einnahmen (zurück bekommene MwST, Zahlungen des EVU brutto, was noch? ... )Diese Daten würde ich in eine EÜR eintragen, oder?


    Was sind noch für Anlagen auszufüllen? Eine Umsatzsteurjahreserklärung? Da trage ich die gesamten Daten von 2014 ein?


    Kann es weiter sein, dass ich viel Gewinn mit meiner Anlage mache? Die Anlage hat mich netto 6000 gekostet, ich bekomme monatlich vom EVU 44 Euro und spare ja auch durch den Direktverbrauch noch zusätzlich Strom ...


    Dachte ich habe alles im Blick, aber die Ausarbeitung hat mich jetzt doch verwirrt.


    Hoffe es ist übersichtlich geblieben und ihr könnt ein wenig helfen! Danke!

  • Zitat von hetjam9

    ...


    - Ich habe ja für jeden Monat eine Voranmeldung abgegeben, hier habe ich den Abschlag des Netzbetreibers brutto angebenen sowie anteilig meine Direktentnahme. Der Abschlag des Netzbetreibers ist ja eindeutig, die Direktentnahme habe ich wie folgt gerechnet: Gesamtstrom im Monat (bezogener Strom + Entnahme) = Summe X. Für diese Summe X habe ich die monatlichen Kosten ausgerechnet (also monatl. Grundgebür plus Preis pro KwH) = Summe Y. Diese Summe Y ist also mein Gesamtverbrauch an Strom. Aus dieser Summe habe ich anteilig meinen Direktverbrauch abgezogen und diese Summe ebenfalls angegeben.


    Ist das soweit richtg?


    Hallo hetjam9,


    das ist soweit nicht richtig: Die Umsatzsteuer berechnet sich immer aus dem Nettobetrag, niemals aus dem Bruttobetrag.
    Im Formular USTVA steht dies - eigentlich schwer übersehbar, in der Spaltenüberschrift.
    Möglichkeit der Korrektur:
    erneute Abgabe der UST-VA mit den richtigen Zahlen (Bruttobetrag geteilt durch 119%) und einem Kreiz bei "berichtigte Anmeldung".


    Zitat

    Dann würde ich eine Auflistung meiner Ausgaben für 2014 (MwSt der Anlage, MwSt der Abschlagszahlungen und für meinen Direktverbrauch, Zinsen für Kredit an KfW, Abschreibung auf 20 Jahre)


    Die Umsatzsteuer auf den Eigenverbrauch ist "Privatsache", darf nicht als Ausgabe gebucht werden!


    mfg
    Paulchen

  • Hallo und vielen Dank für deine Antwort.


    Ich habe tatsächlich immer die brutto Beträge angegeben, zum Glück zuviel gezahlt, da dürfte sich der Ärger ja im Grenzen halten, danke für den Hinweis :) Sonst ist die Berechnung für die Voranmeldung aber korrekt oder? Werde diese dann alle berichtigen ...


    Für den zweiten Teil habe ich glaube ich auch den Fehler gefunden ...


    Darf ich mal zusammenfassen ob es korrekt ist?


    Ich mache meine Steuererklärung, dazu eine Umsatzsteuererklärung für das Jahr (in dieser erkläre ich meine jeweiligen Voranmeldungen mit Belegen sowie Berechnung der Direktentnahme)


    Dazu kommt eine EÜR sowie eine Einkommenssteuererklärung? Sind das jeweils auch Formulae der Steuererklärung oder hängen EÜR und Einkommenssteuererklärung zusammen? Bei deiner beispielhaften Ausfüllhilfe der EÜR muss ich ja folgendes Angeben:


    - Betriebseinnahmen (Geld des Netzbetreibers, USt auf das Geld des Netzbetreibers, MwST vom FA für den Kauf der Anlage ... das ist soweit klar! Aber auch der Selbstverbrauch steht dort ... also das was ich schon beim Direktverbrauch in der UStVA angegeben habe, brutto oder netto? )


    - Ausgaben (Die gezahlte MWST auf den Kauf der Anlage, MWST vom EVU die weiter geleitet wurde, Versicherung, AFA, ... )


    Da komme ich ja auf deutlich mehr Einnahmen als Ausgagen, oder?

  • Man halte mich für kleinlich..... aber in all Deinen Zeilen schwingt die permanente Gefahr von Missverständnissen und Unsicherheit mit. (Zumindest in den Ohren von jemand, der sich beruflich mit dem Thema ständig befasst.... und der es gewohnt ist, dass junge Menschen sich gerne in wachsweiche Formulierungen flüchten und verbindlich definierte Fachtermini scheuen.


    Eine Pyramide fängt man auch am fuss an zu bauen. Deswegen gehts von den betrieblichen Steuern zu den persönlichen Steuern; von den Verkehrs-, Verbrauchs und Objektsteuern - zu den Subjektsteuern.
    Damit ist alles gesagt.. und in Deinem Fall grausam leicht angewendet:
    1. Umsatzsteuer
    2. Einkommensteuer


    mehr ist es nicht.


    1. Du bist umsatzsteuerlicher Unternehmer nach §2 UStG.
    Der Unternehmer hat neben den Voranmeldungen eine Umsatzsteuererklärung elektronisch zu übermitteln.


    WENN in den Voranmeldungen alles richtig war (WENN!), DANN (und nur dann), erweist sich die USt-Erklärung als
    a) eine Aufsummierung aller Voranmeldungswerte
    b) Kontrollrechnung (bei der - ergänzt um das Vorauszahlungssoll - am Ende "circa Null" rauskommt.


    Dennoch wird die USt-Erklärung in der Praxis nicht aus der Addition von 12 Monatswerten genommen,
    sondern separat über das gesamte Jahr ermittelt. (Dadurch kommt es dann eben zu geringfügigen Rundungsdifferenzen).


    In Deinem Fall, wäre das so, wenn Du nun noch alle Voranmeldungen korrigierst.
    Alternativ würde - mit neuem Wissensstand - ein Fehler in den Voranmeldungen (Umsatz zu hoch) in der Jahreserklärung bereinigt - und somit käme es zu einer (plausiblen) Erstattung.



    2. Einkommensteuer
    Wie bei jedem anderen Menschen mit Wohnsitz in Deutschland hast Du nach dem Welteinkommensprinzip alle Einkünfte aus allen Einkunftsquellen aller Einkunftsarten zu deklarieren.
    Das hast Du schon immer getan. Lediglich war es bei Dir halt möglicherweise nur eine Einkunfsquelle (Beschäftigungsverhältnis) nur einer Einkunftsart (nichtselbständige Arbeit. Oder.. bei Zusammenveranlagung... vielleicht zwei Einkunftsquellen (Beschäftigungsverhältnis von Dir und Deiner Frau)... aber immer noch aus nur einer Einkunftsart.


    Mit der PV kommt lediglich eine weitere Einkunftsquelle aus einer zweiten Einkunftsart hinzu (Gewerbebetrieb).
    Vereinfach kann man sagen, dass (mindestens) für jede Einkunftsart es eine separate Anlage zur Einkommensteuererklärung gibt.
    Bei Dir kommt deshalb die Anlage G (Gewerbebetrieb) hinzu.


    In der Anlage G sind sämtliche Einkünfte aus Gewerbebetrieb zu deklarieren. Das kann durchaus vielfältig und komplex sein.
    Bei Dir ist es ganz einfach: es wird schlicht und einfach der steuerliche Gewinn aus der PV im ersten Feld eingetragen. Aus die Maus.


    Zu jedem Gewerbebetrieb will das FA die steuerliche Gewinnermittlung sehen. (Also sozusagen als Anlage zur Anlage G).
    Aufgrund Deiner richtigen Entscheidung, den Gewinn als Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben zu ermitteln, ist demnach eine "Einnahmen-Überschussrechnung" der ESt-Erklärung beizufügen.
    Die kann - weil die entsprechenden Grenzen unterschritten werden - entweder formlos erstellt werden; alternativ ist die Verwendung des Formulars "Anlage EÜR" zulässig.


    Die Einnahmen-Überschussrechnung orientiert sich am Zahlungsfluss. Anders als bei der ordentlichen Gewinnermittlung nach §4 I oder §5 EStG, wo Aufwendungen und Erträge "periodengerecht" zu erfassen sind; der Zahlungsfluss also gerade keine Rolle spielt.


    Es gibt eine alte Weisheit: "Verluste müssen bezahlt werden".
    Andererseits müssen Unternehmer aber auch von ihrem Unternehmen leben.
    Beides bekommt man nur unter einen Hut, wenn - zumindest auf Dauer - mehr Einnahmen als Ausgaben da sind.
    Alles andere würde Dich nicht wirklich glücklich machen.
    Ob das nun in diesem speziellen Jahr so ist; ob das "deutlich" wirklich deutlich ist.... oder nur Porto.... das kann kein Mensch beurteilen - außer Dir.


    Du hast die vier Positionen in denen sich das Thema "Umsatzsteuer" niederschlägt korrekt erkannt.
    Das ist ein großere Schritt. Hier passieren die dicksten Klöpse.
    Wenn Du die Sache so fortdenkst, dass Du erkennst: Jep... über die Jahre gleicht sich das zu Null aus, dann hast Du die nächste Hürde genommen. (Es muss dann aber auch tatsächlich so passieren; die reine Überzeugung allein reicht nicht.)


    Der Satz, "das, was ich schon beim Direktverbrauch in der UStVA angegeben habe".... der ist so ein Satz wo man denkt: Nein... er ist nicht sattelfest.
    Wäre er sattelfest... hätte er diese Formulierung vermieden... obgleich sie nicht mal wirklich falsch ist.


    In der USt-Erklärung hast Du einen Sachverhalt umsatzsteuerlich beurteilt und deklariert. Punkt.
    Der gleiche Sachverhalt ist nun noch einmal einkommensteuerlich zu würdigen.
    Es mag oftmals so sein, dass sich da identische Werte ergeben (die Leute die die Gesetze erarbeiten sitzen schließlich im gleichen Haus) - aber das ist kein "Muss" (denn die Leute die die Gesetze erarbeiten, sitzen in verschiedenen Etagen).
    Es ist also fürs Verständnis gerade schädlich darauf hinzuweisen, dass es (vielleicht) identische Werte sind.
    Es sei denn: Man erklärt gerade die Übernahme von Werten einer Steuerart in eine andere. Aber das genau liegt ja bei PV nicht vor.


    In der USt liegt eine unentgeltliche Wertabgabe vor. Die Bemessungsgrundlage ist DEIN Einkaufspreis für Strom beim EVU im Vergleichszeitraum. Kann also bei ca. 20 Cent liegen.


    In der Einkommensteuer liegt eine Sachentnahme vor - die mit dem Teilwert zu bewerten ist.
    Der Teilwertbegriff ist ein objektiv, aber nicht eindeutig bestimmter Wertbegriff.
    Der Ansatz mit der umsatzsteuerlichen Bemessungsgrundlage (=Marktpreis) wäre eine mögliche Teilwertvermutung.
    Jede (JEDE) Teilwertvermutung ist widerlegbar - aber der Marktpreis ist besonders leicht zu widerlegen.
    (Es geht darum, den Gewinn so zu ermitteln, dass die Einflüsse von Entnahmen und Einlagen eliminiert - und nicht noch verstärkt werden! Es geht um die Gewinnermittlung eines Betriebes - nicht um den daraus resultierenden Wertzufluss beim Unternehmer; eben NICHT analog der Einkunftsermittlung bei steuerpflichtigen Beschäftigungsverhältnissen.)


    Ein sinnvoller Ansatz (der bisher nicht widerlegt wurde; auch wenn es hier und da Widerstandsnester gibt) ist die Einspeisevergütung.
    Korrigier mich.. aber die liegt nicht bei ca. 20 Cent.


    Ja.. es ist der gleiche Sachverhalt nochmal zu würdigen. (Ja.. Du musst ja auch die Kurve am Ende Deiner Straße die Du gestern und vorgestern gelenkt hast, heute (und morgen) wieder lenken.)
    Nein.. es sind nicht die gleichen Werte.


    Und somit stellt sich auch die Frage nach "brutto oder netto" nicht.

    16,92 kWp / 72 x Sharp NU-235 / Aurora Power One 12,5 + 3,0/ 0° Südabweichung / 8° Dachneigung

  • Wow, vielen Dank für eine so ausführliche Antwort, damit hätte ich nicht gerechnet.


    Für das Jahr 2014 mache ich also eine Ust-Erklärung, orientiere mich dabei an den Voranmeldungen und passe meinen Fehler – brutto statt netto – an. Diese Erklärung lege ich meiner Einkommenssteuer bei.


    Frage: Zusammen mit meiner Einkommenssteuer und via Elster (ich nutze das Programm Wiso) oder wie bisher über die Homepage der Finanzverwaltung, so habe ich es bisher bei den Voranmeldungen getan?


    Weiter für das Jahr 2014: Eine Anlage G zu meiner Einkommenssteuer. Inhalt dieser ist die EÜR. Dort kommen meine Gewinne und Verluste rein.


    Ich fasse mal zusammen (und orientiere mich an der Ausfüllhilfe der EÜR2014 von der pv-steuer Seite):


    Gewinne:


    - Zahlungen des Netzbetreibers – netto
    - geleistete USt des Netzbetreibers (unentgeltliche Wertabgaben dürfte ich nicht haben, Anlage auf meinem Dach … )
    - USt vom FA für den Kauf der Anlage, hier auch die USt meines EVU angeben?
    - Selbstverbrauch (hier nicht meine Werte aus der Ust-VA sondern das, was ich beim Verkauf bekommen hätte. Wird hier also so gerechnet, als wenn ich den Strom nicht selber genutzt sondern verkauft hätte? Dann verstehe ich aber nicht wieso das eine Betriebseinnahme ist … oder wird hier so gerechnet als ob? )


    Verluste:


    -AfA
    -Finanzierung und Versicherung
    -USt an meinen Installatuer der Anlage
    -USt von meinem EVU. Die USt meines Direktverbrauches, die ich an das FA gezahlt habe auch?



    Habe ich noch weitere Angaben hierzu? Wenn ich das richtig rechne, dann habe ich ja einen wesentlich größeren Wert bei den Gewinnen oder?


    Einige Werte heben sich ja gegenseitig auf, aber Zahlungen des Netzbetreibers sowie der Selbstverbrauch sind ja schon ein ziemlich hoher Wert, oder? Diese Gewinne werden dann ja auch versteuert, oder?


    Beispielhaft hat meine Anlage mit 4,6Kw 6000 Euro netto gekostet, also AFA 300 Euro pro vollem Jahr. Als weiteren Verlust hätte ich ja dann die Finanzierung, das ist ja aber sehr gering bei der Summe.


    Als Gewinn habe ich im Moment ca. 444 Euro netto von meinem EVU als Abschlag sowie dann ca. 180 Euro netto als Selbstverbrauch.


    Das wäre ja ein deutliches Plus, oder sehe ich das falsch?


    Hoffe auf einer Verständnis, ich hoffe so langsam wird es ...

  • Ich kann dir das Exell Tool von http://www.pv-steuer.de wärmstens empfehlen.....Daten eintragen,Abschlagszahlungen eintragen und dann einfach dem Tool folgen.....total easy :-)


    Ich tu mich da nämlich auch sehr schwer mit, aber das Tool ist echt Bombe

    1,76KW Insel mit 8XConergy 220 an PiP 4048 + Bleigel 20kw/h brutto
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    seit 02.02.2016: Sunny Island 4.4M plus LG Resu 6.4 +1 erw. Modul..gesamt 8,6 KWh netto

  • Das wäre Plan B, ich würde es aber gerne verstehen und glaube dass es gar nicht soo viel ist wenn man es einmal kapiert hat!

  • Hi hetjam9,
    mit dem Toll lernst Du das Verständnis für das was Du da machst....und kapieren sowieso!
    Ich nutze es selbst auch, einfach nur Klasse. Kann da fighterkalle nur zustimmen!
    Eigentlich sollte ich Kalle da mal nei Einweisung geben, aber es scheint so, als ob Kalle das janz jut hinbekommt!
    Gruß @all
    Red5FS

    Gruß Red5FS
    ---
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    Do it or don`t do it!There is no try!
    The Force is with you!
    GroßMeisterLusche L:82 D:5 T:3
    Meine Anlage
    SV@fb

  • Naja...die erste EÜV steht ja noch an...da werde ich dich bestimmt noch zu kontaktieren :-)))

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  • Hallo, ich bin schon ein großes Stück weiter gekommen.


    Habe jetzt ein Problem mit meiner Umsatzsteuererklärung, folgende Situation:


    Kauf Anlage 10/14, Preis gerundet netto 6000. Erste Abschlagszahlung des EVU im Januar 15, daher nicht relevant. Allerdings UST-VA für Direktverbrauch im Dezember, dort Angabe des brutto Betrages von 15 Euro und nicht des netto Betrages von 12 Euro. Daher Angabe in der Voranmeldung von 2,85, richtig jedoch 2,28 Euro.


    In der Umsatzsteuererklärung trage ich ein:


    Unentgeltliche Wertabgaben: 12 Euro - Steuer 2,28 Euro
    Vorsteuerbeträge aus Rechnungen von anderen Unternehmen: ca. 1130 Euro.


    Jetzt rechnet mein Programm - Wiso - die Werte gegeneinander auf, ich komme somit auf ein minus von 1127,72.


    Ich habe jetzt ja nun noch mein Vorauszahlungssoll. Die Vorsteur habe ich ja gezahlt via Rechnung an das Unternehmen und auch vom Finanzamt wieder bekommen. Wenn ich im Vorauszahlungssoll allerdings jetzt die 1130 sowie die gezahlten 2,85 Euro eintrage komme ich auf eine Differenz von über 5 Euro, dabei dürfte die Differenz ja nur der Unterscheid zwischen 2,28 und 2,85 Euro sein.


    Wo ist mein Denkfehler???