Solarview@RaspberryPi --> Daten auslagern auf USB Stick uvm

  • So richtig traurig über den "Zwang" mein Solarview von der Fritzbox 7390 auf den Raspberry um zu siedeln bin ich eigentlich nicht.
    Funktioniert doch hier endlich wieder der Autostart & das in Sekundenschnelle :D
    Für mich als Linuxneuling (Bin seit Frühjahr auch mit meinen PC`s auf Linux Mint um gestiegen) war der Umsteig innerhalb eines Tages machbar. Eine extra Anleitung hierfür ware zwar schön gewesen aber die wird auch noch kommen wenn die Boxen aus sterben :wink:


    Um so mehr ich mich mit dem Raspberry beschäftigte und ein lese, wird einem bewusst das die MicroSD-Karten nicht von langer Lebensdauer sein werden und nicht an die Haltbarkeit eines Sticks ran reichen. Manfred vertritt zwar die Ansicht (war in einem anderen Fred zu lesen) das die (Micro)SDKarten anderen Speichern in nichts nach stehen, jedoch wenn ich allein in meinem Bekanntenkreis sehe wer da schon alles defekte meist hochwertige Karten hatte (in Smartphones, Tabletts, Fotos, PC`s, Spielekonsolen ec) ... so kann ich diese Zuversicht nicht teilen.
    Deshalb meine Frage:


    - Ist es möglich das ganze Solarview-geraffel auf einen Stick wie auf der FB aus zu lagern?
    Und wenn ja (ua. nachträglich) wie?


    - Wie macht Ihr die Datensicherung von den Daten auf Eurem Pi?



    - Gibt es für das Linux-Desktop auch ein "Desklet" ähnlich dem Solarview-Gadget für Windows?
    Ich vermisse diese "Anzeige" ungemein :oops:
    (Vorab; SolarAnalyzer Desktop für Linux lief nicht stabil!)

    7,68kWpeak Anlage 206°SW 40°DN; 32 Centrosolar AG Solarmodul S 240P60; 2x Kaco Powador 4400; Schletter Profile; BJ.12/2011 by Solartechnik-Franken Hier mein SolarView@PIDatenlogger

  • [quote='koppi']- Wie macht Ihr die Datensicherung von den Daten auf Eurem Pi?[quote]
    Hi,
    meine Sicherung mache ich über Windows mit robocopy (aus der Anleitung SolarView). Dafür habe ich einen "Job" angelegt.
    Nachdem mein Windows gestartet ist und der RPI auch als Netzwerklaufwerk gefunden wurde, fängt dann auch der Sicherungsvorgang an. Diesen mache ich auf einen USB Stick, welcher wiederrum an meiner Fritze als NAS-Laufwerk hängt.
    Es wird der "ganze" Ordner gecheckt und die neueren Dateien werden kopiert (im Hintergrund).


    Ich bin leider kein LINUX Freak, deswegen kann ich Dir auf deine anderen Fragen keine Antworten geben, will aber mal behaupten, dass das geht :wink:
    Ich hoffe für Dich auf Antworten, bin selbst auch mal gespannt...


    Gruß
    Red5FS

    Gruß Red5FS
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    GroßMeisterLusche L:82 D:5 T:3
    Meine Anlage
    SV@fb

  • Hi,
    grundsätzlich kannst Du natürlich auch einen USB-Stick verwenden, um SolarView darauf zu installieren. Suche einfach mal nach "USB Stick unter Linux einbinden" oder "USB Stick am Raspberry".
    Allerdings erschliesst sich mir der Sinn nicht ganz. Auf USB-Sticks sind praktisch die geleichen Speicherchips verbaut wie auf SD-Karten. Sowohl das Betriebssystem wie auch SolarView selbst führt wenige Schreibzugriffe auf den Datenträger aus, das meiste wird ins tmp (flüchtiger Speicher) geschrieben. Die vorhandenen Daten werden ja auch nicht ständig gelöscht und neu geschrieben, sondern die meisten Dateien werden hinzugefügt. Was bei den Karten kaputt geht sind nicht die einzelnen Speicherzellen - die werden meist nur wenige Male neu beschrieben - können aber mindestens 10'000 (eher 100''000) Zyklen aushalten. Ist tatsächlich doch mal eine Zelle defekt, dann ist es nur die eine Zelle und nicht die ganze Karte/USB-Stick. Der verfügbare Speicherbereich verkleinert sich und ggf. kann eine Datei korrupt sein. Wenn es zum Totalausfall kommt, dann ist meist der Controller hinüber. Das hat dann aber in der Regel überhaupt nichts mit den Schreibzugriffen zu tun. Der kann auf USB-Sticks, SD-Karten, SSD - oder auch normalen Festplatten defekt sein. Unter anderem deshalb macht man regelmässig eine Datensicherung :)


    Viele Grüsse,
    Manfred