Stromreduzierende Laderegler

  • Stromreduzierende Laderegler


    Hallo Leute


    Wie schaut es aus mit stromreduzierenden Laderegler dh welche den
    Strom reduzieren wenn die Ladeentspannung erreicht ist.
    Die herkömmlichen Solarregler schalten ja nur immer an aus ,dh wenn
    die Batterien voll sind nehmen sie halt nur ein begrenzte Strommenge
    auf.
    Und die Spannung im System fängt dann an zu schwanken (mit den
    Solarladeregler) was sich im Flackern des Lichts unschön bemerkbar
    macht.


    Welchen Solarladeregler könnt ihr empfehlen der die Spannung
    konstanthält dh den Ladestrom reduziert und nicht nur an und aus
    schaltet.



    Anlage :


    Systemspannung 12 V


    dz Ladestrom ca 40 A


    Batteriegröße um die 800 AH



    verwendeter PWM Solar CHarge Controller NV 12 - 50 A



    Um Ratschläge und Anregungen dankbar mfg Lichtgeist

  • Zitat

    Welchen Solarladeregler könnt ihr empfehlen der die Spannung
    konstanthält dh den Ladestrom reduziert und nicht nur an und aus
    schaltet.


    Ich denk mal das das alle machen sollten.Meiner machts jedenfalls.

    Zitat

    PWM Solar CHarge Controller NV 12 - 50 A


    Welcher zum Henker ist das? Link?google findert ihn jdf nicht. :mrgreen:

  • jeder mppt-lader haelt die spannung,
    musst halt mehr ausgeben, nicht nur 10 euro fuer nen laderegler... :juggle:


    aber wenn bei dir das licht flackert, dann ist mehr im argen... batterie ist wohl hinueber...

    sonnige gruesse aus THAILAND,
    towa


    1. Off-Grid SMA SMC6000TL + SMA Island 6.0 - Lifepo4 48V, 320Ah - 6.5 kWp (NOTC)
    2. Off-Grid PIP2424MSX - 2.0 kWp (NOTC) - Lifepo4 25V, 400Ah


  • Du meinst PWM Laderegler? Bei Marken Reglern arbeitet die PWM mit 30 Hz.
    Da schwankt nichts. Wenn die Batterie nahezu voll ist, hast du eine Spannung von fast 13 V.
    Bei kleinen Verbrauchern darf da nichts flackern oder schwanken, das muss andere Ursachen haben.
    Auf der anderen Seite muss die Batteriekapazität ausreichend groß bemessen sein.
    Das gilt vor allem, wenn starke Verbraucher eingeschaltet werden, Pumpenmotore mit zig Amps oder der Kompressor beim KS.


    @ Lichtgeist, wenn die Ladeendspannung erreicht wird, sollte kein Regler mehr den vollen Strom durchleiten.

  • Hallo, wie Kalle schon schreibt takten z.B. die Steca die PWM mit 30 Hz. Das h. dass die Paneelen bei voller Batterie 30x pro Sekunde mehr oder weniger lang kurz geschlossen wird, damit bleibt die Spannung konstant und der Ladestrom wird zurück geregelt. Bei einer sehr kleinen oder alten Batterie mit hohem Innenwiderstand und viel Generatorleistung ist dann keine glatte Gleichspannung mehr an der Batterie, man sieht dann die Ladeimpulse mit dem Osci an der Batteriespannung.
    Abhilfe kann da ein großer Kondensator parallel zur Batterie schaffen. Sensible Verbraucher wie LED usw. kann man extra mit Drossel, Diode und Kondensator entstören.
    Bei einem MPPT ist die Taktfrequenz sehr viel höher und dadurch ist die Spannung auch wesentlich glatter.
    Vielleicht kann Pezi da ja mal eine Vergleichsmessung von einem PR3030 und einem MPPT machen, wäre wirklich interessant wie viel da der Unterschied ist, auch in Hinsicht auf die Batterielebensdauer, der Rippel ist nie gut.
    Grüße Toni.

  • Sag mal Danke für die Antworten.


    Kabel zu den Batterien (Akkus) sind mit 16 und 25 mm² zwar nicht überdimmensioniert doch einigermaßen ausreichend bemessen.


    2 Solarakkus (Energie Bull 180 AH ) sind gerade mal 2 Monate alt
    und dürften noch keine Altersschwäche haben (wurden noch nie tiefentladen).


    Das Schwanken tritt halt bei vollen Batterien auf (Ladeentspannung 13.8 V eingestellt ) wo der Laderegler so in 1 -2 Sekundentakt im Bereich von 13.5 -14 V schwankt.
    Anscheindend tritt dieses Schwanken auch bei sehr teuren Ladereglern (Tarom 4545 siehe Gleichstromhaus) auf .


    Inwieweit dies bei MPPT Reglern vermieden wird kann ich nicht beurteilen
    leider findet man ja keine Angaben in welchen kleinen Spannungsfenster
    (insbesonders bei voller Batterie) diese konstantgehalten wird.


    Werde mal probieren inwieweit dieses Spannungsschwanken durch große Elkos (wie sie bei Autoentstufen verwendet werden) vermieden werden kann.


    Anscheinend werden halt keine Solarladeregler mit serieler Längsregelung
    (wie bei Labornetzgeräten wo Strom und Spannung eingestellt werden) gebaut.


    Wenn ich die Ladeleistung reduziere (durch wegschalten von mehren Solarmodulen) tritt dieses Pulsen nicht auf (bis etwa 15-20 A Ladeleistung).
    Wird mir halt nix anderes übrigbleiben als einen Spannungsabhängigen Ladelastabwurf zu bauen.


    Wäre ja interessant wie groß eigendlich der Ladestrom ist bei voller
    Zellenspannung bezogen auf die Kapazität - gibt es da irgendwo entsprechende Angaben der Batteriehersteller ?


    Vielleicht habt ihr noch ein paar Ideen .


    Mit besten Dank im voraus Lichtgeist

  • Zitat

    PWM Solar CHarge Controller NV 12 - 50 A



    Welcher zum Henker ist das? Link?google findert ihn jdf nicht.


    Darf ich hier die Frage mal wiederholen.

  • Hallo, PWM Regler können nur die gesamte Generatorleistung Ein/Aus schalten, über das Impuls/Pause Verhältnis erfolgt die Spannungsregelung. Eine komplett glatte Gleichspannung wie aus einem Längsregler ist somit nicht möglich, auch würde ein Längsregler bei 40A Ladestrom ordentlich Leistung verbraten, da hättest du keine Freude damit! Du kannst nur versuchen Deine sensiblen Verbraucher einzeln zu entstören mittels Diode, Drossel und Kondensator oder einen guten MPPT Regler anzuschaffen.
    Grüße Toni.