Weißbuch zum Strommarkt 2.0 veröffentlicht

  • Nun wurde das Weißbuch zum "Strommarkt 2.0" veröffentlicht.
    Bis Anfang 2016 soll die entsprechende Gesetzgebung abgeschlossen sein.


    Pressegespräch mit Rainer Baake:
    http://www.bmwi.de/DE/mediathek,did=718302.html


    Weißbuch:
    http://www.bmwi.de/BMWi/Redakt…2,sprache=de,rwb=true.pdf


    Wichtige Punkte:


    - kein Kapazitätsmarkt
    - kein staatl. Eingriff in die Preisbildung (Zulassen von Knappheitspreisen)
    - Netzentgeltsystematik reformieren

    4,08kwp Solarworld ::: Piko3.6

  • Die Garantie, das sich die Preise frei bilden können, ist sicher der beste Garant, zumal der Handel mit Strommengen immer zeitnaher erfolgt. Denn vor allem Verzicht (verkaufe meine Anrechte auf eine Strommenge x an der Börse) wird für den Ausgleich sorgen.


    Dass darunter noch ein Sicherheitsnetz (Kapazitätsreserve) gestrickt wird, muss man sich anschauen, vor allem die Kosten dazu. Klar, ist Sicherheit unglaublich wichtig! Leider gibt es einen nicht ganz optimalen Ansatz dies über Wahrscheinlichkeiten darzustellen. Das muss bzw. wird scheitern (siehe auch das Scheitern der AIG, wo ganz sicher mit die besten Mathematiker der Welt in Lohn und Brot standen)


    weitere Kritikpunkte:


    warum erst 2021 das Thema vermiedene Netzentgelte angehen? Damit fördert man weiter den Irrweg KWK.
    Überhaupt müsste man bei den Netzentgelten auch Rückwirkend volkswirtschaftlich idiotische Regelungen ändern können. Ich verstehe nicht, warum da ein Problem hat (Mietkraftwerke; Durchleitungen; EV)


    Sicher richtig ist es, das Thema Markt weiter zu begreifen und diesen fördern zu wollen (Koppelstellen) und das die Übertragungsnetze jetzt als Gesamtheit verstanden werden.


    Ich versuche mal das Teil vollständig zu lesen.

  • Seite 19, oben
    "Einheitliche Preiszone erhalten"


    Die Darstellung der realen Situation müßte die Verteilung der Kostenlasten berücksichtigen. Der Textabschnitt lenkt den Kontext jedoch auf eine geographische und nationale Zuordnung, welche zudem einer europäischen Liberalisierung der Verteilungsmengen widerspricht?
    ...
    Der Strommarkt 2.0 (mit Unterstützung durch die fossilen PartnerKraftwerke) wird im Sinne der Versorgungsabsicherung dann zu einem wandelnden Element, wenn die Zubaukorridore auch erreicht werden, jedenfalls langfristig. Sonst bleiben die Erneuerbaren Energien irgendwo in einer "Klemme", hinsichtlich der Preisbildung an der EEX?


    ( Seite 74 ...
    Maßnahme 13, Smartmeter durchsetzen?
    ist so vertrauenswürdig, wie die Anwendung der "Datenkommunikationsverordnung" durch die ausgebildeten Fachkräfte )

  • Nun, je nach Ausgestaltung kann das Ergebnis ein Strommarkt 1.01 oder ein Strommarkt 2.0 werden - je nach dem wie das noiach auszuarbeitende "Zielmodell" für die Gestaltung der staatlich veranlassten Preisbestandteile sein wird, und wie smart - oder aktuell dumb - die ausgerollten Meter werden. Die aktuell auf dem MArkt befindlichen Dumb-Meter würden, wenn sie so wie sie sind ausgerollt werden, ein grösseres Entwicklungshindernis werden als die aktuellen Ferraris-Zähler, da sie neu und nicht abgeschrieben, aber zum Zeitpunkt ihrer Installation schon fast so veraltet sind wie die Ferrariszähler.
    Smart können sie erst dann werden, wenn das "Zielmodell gut ausformuliert ist (mit wirksamen bestandteilen) und die daraus resultierenden Anforderungen (Summeiren von Euro, nicht nur von kWh, entgegennahmene von Preisen, Bereitstellen eines kundenkontrollierten Bereichs und Übernahme von (einfachen) Steuerfunktionen) basierend auf diesen neuen Regeln in diesem Metern dann implementiert werden.
    Den Netzbetreiber braucht dabei nicht zu interessieren wann genau wie viel Strom verbraucht wurde, dafür reicht die Zählung am Ortsnetztrafo. und den Versorger brauchen nur die Euro zu interessieren. Vielleicht noch längerfristig geglättete Standardlastgänge zur Nachweis der Deckung der kummulierten Verbräuche seiner Kunden durch eigenen Stromeinkauf/Erzeugung. Er braucht nicht wissend ass Erna Müller um 11:23 1075 W Strom verbraucht. Ergo darf er diese Daten gemäss Datenschutzrecht auch nicht bekommen, diese DAten ahben im EVU-Teil des Smart-Meters nichts zu suchen, sie gehören in den gesicherten Kundenteil des Smart-Maters. Der in den Dumbmetern heutiger Bauart aus unerfindlichen Gründen fehlt.

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
    Thomas Alva Edison
    Trockenplatzdach 2,6kW zum Spielen :)

  • Ich habe es nur überflogen, aber wenn da von Verbraucher die rede ist liest sich das für mich, als wären solche mit mindestens mittlerem 5-stelligem Jahresverbrauch gemeint. Daß sich in einem bereits weitgehend optimierten Haushalt am Ende im Geldbeutel was sparen läßt, bezweifle ich mal.


    Wie das mit der (sinngemäß) diskriminierungsfreine Ausschreibung der Kapazitätsreserve funktionieren soll, wenn schon fest steht, daß da 2,7GW alte Braunkohle und vermutlich das eine oder andere Gaskraftwerk auf jeden Fall zum Zug kommen, ist mir unklar. Da braucht man sich gar keine Gedanken darüber machen, ob man einige hundert Diesel in der 50-200kVA-Klasse (so klein, damit sie problemlos an jeden Haus-/Kleingewerbeanschluß passen und man so recht einfach genügend Standorte finden sollte) massiv dezentral aufstellt und mit denen teilnimmt. da haben die G4 wohl die Feder geführt.

  • Nun die Diesel stehen im Wesentlichen scon in ausreichender Anzal als Netzersatzanlagen erum. Worum man sich jetzt kümmern will ist, dass man vereinfacht am Regelenergiemarkt teilnehmen kann- eine Lizenz zum Gelddrucken soll das nicht werden.
    Die Braunkohleblöcke kommen in die erste Runde Kapazitätsreserve und müssen sich in der zweiten Runde der Konkurrenz stellen, kommen sie da nict wieder rein über den Preis müssen sie zwangsweise stillgelegt werden.
    Insgesamt ist der Strommarkt 2.0 keine Garantie dass es billiger wird für alle und überal, sondern nur dazu da das sinnvolles Verhalen belohnt und nict sinnvolles Verhalten belastet wird. Wie das genau erfolgen wird ist noch offen.
    Was gut wäre ist wenn die Besteuerung von Öl Gas und Strom für Heizzwecke angeglichen würde. Analog zur Stromsteuer 3ct/ Steuer je kWh auf Öl und Gas und der Öl und Gasverbrauc käme drastisch ins Rutschen, und die Haussanierungen kämen ins rollen.

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  • Zitat von alterego

    Ich habe es nur überflogen, aber wenn da von Verbraucher die rede ist liest sich das für mich, als wären solche mit mindestens mittlerem 5-stelligem Jahresverbrauch gemeint. Daß sich in einem bereits weitgehend optimierten Haushalt am Ende im Geldbeutel was sparen läßt, bezweifle ich mal.


    Wie das mit der (sinngemäß) diskriminierungsfreine Ausschreibung der Kapazitätsreserve funktionieren soll, wenn schon fest steht, daß da 2,7GW alte Braunkohle und vermutlich das eine oder andere Gaskraftwerk auf jeden Fall zum Zug kommen, ist mir unklar. Da braucht man sich gar keine Gedanken darüber machen, ob man einige hundert Diesel in der 50-200kVA-Klasse (so klein, damit sie problemlos an jeden Haus-/Kleingewerbeanschluß passen und man so recht einfach genügend Standorte finden sollte) massiv dezentral aufstellt und mit denen teilnimmt. da haben die G4 wohl die Feder geführt.


    Netzersatzanlagen dürften für die Kapazitätsreserve nicht infrage komme. Für die Reservekraftwerke gilt ja:


    - sie dürfen nicht am regulären Strommarkt teilnehmen (das dürfte den Regelleistungsmarkt einschließen)
    - sie dürfen nach dem Auslaufen des Vertrags über Kapazitätsreserve auch nicht wieder zurück (zu klären wäre, ob sie temporär stillgelegt werden dürfen oder ob sie dann komplett stillgelegt werden müssen)


    Die 2,7 GW Braunkohlekraftwerke sollen wohl für 4 Jahre in der Kapa-Reserve geparkt werden. Ich vermute mal, dass es jährlich eine Ausschreibung geben wird, um den Kapazitätsbedarf (zusätzlich erforderlicher Bedarf ohne die BKKW) anzupassen, dass die Laufzeit der bezuschlagten Kraftwerke dann aber jeweils 4 Jahre betragen wird. Vielleicht wird es auch verschiedene Lose mit unterschiedlich langen Laufzeiten geben. Die gesetzten Kraftwerke (2,7 GW Braunkohle) fliegen nach 4 Jahren raus (und werden vermutlich auch nicht nochmal bieten dürfen). Danach würde sich bei unterschiedlichen Vertragslaufzeiten dann jährlich ein bestimmter Ersatzbedarf an Kapazitätsreserve ergeben.


    Nochmal nachgelesen:
    http://www.bmwi.de/DE/Themen/energie,did=718258.html
    "Braunkohlekraftwerksblöcke in einem Umfang von 2,7 GW (dies entspricht 13 % der installierten Braunkohleleistung) werden schrittweise in eine Kapazitätsreserve überführt und dann nach 4 Jahren stillgelegt."
    Stichwort: "schrittweise"


    Am Energy-Only-Markt werden die Netzersatzanlagen nur indirekt teilnehmen. Wenn der Börsenpreis die Einsatzkosten der Netzersatzanlage übersteigt, verzichtet der Eigentümer auf den Strombezug und versorgt sich selbst über die Netzersatzanlage. Von der Wirkung her ist das ein preisbedingter Nachfragerückgang an der Börse. Oder man hat sich über Optionen und Futures mit Strom eingedeckt, verkauft den Strom dann aber wegen hoher Preise an der Börse und startet stattdessen die Netzersatzanlage.
    Die Netzersatzanlage sichert dann nicht nur den Netzausfall ab, sondern auch zu hohe Preise. Also eine Eigenerzeugungsanlage mit Inselfähigkeit. Das Netz ist dann über die Regelleistung das Backup für die "Netzersatzanlage".
    Also Umkehrung des bisherigen Prinzips.


    Für den Einsatz der Kapa-Reserve soll ja dem unterdeckten Bilanzkreis ein Preis von 20000€/MWh in Rechnung gestellt werden. Das sind 20€/kWh. Vorher soll ja auch erstmal die reguläre Regelleistung zum Einsatz kommen.


    Ärgerlich ist, dass die Reserve mit langen Vorlaufzeiten (also die Braunkohle) schon nach der zweiten Day-Ahead-Auktion auf die technisch notwendige Mindestleistung hochgefahren werden soll. Dabei ist zu vermuten, dass im Laufe des Intraday-Handels (Intraday-1/4-Auktion und kontinuierlicher Handel) der Bedarf dafür wegfallen dürfte. Auf jeden Fall sollte die Day-Ahead-Auktion schnellstmöglich auf 1/4h-Produkte umgestellt werden, da ja erst mit den 1/4h-Produkten die Bilanzkreise "sauber bewirtschaftet" werden können.


    Das die Kapazitätsreserve mal hochgefahren muss, halte ich schon für sehr unwahrscheinlich. Das diese dann auch wirklich mal abgerufen werden muss, kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausschließen.


    Gut dargestellt ist auch der Unterschied zwischen Netz- und Kapazitätsreserve.

    Mit sonnigen Grüßen, solarstein

  • Für die ENtzersatzanlagen wird das beid en meisten nciht so funktionieren, da die geschäftsführung eines Unternehmes das auch einen Serverraum hat nicht ständig die Börsenstrompreise liest, und in der regel zu festem Preis den strom eingekauft hat.
    Aber die Geräte in den Regelenergiemarkt leichter einstellen zu können, auch als Reservekraftwerk, oder über einen zentralen Vermarkter, und einfache, einheitliche Schnittstellen zu schaffen wie die Geräte ein Ein / Aus-Signal bekommen können, das ist das was zu leisten sit. Wann immer der Strompreis dann über den variablen Kosten des Aggregats liegt oder Not am Man ist, bekommen die Geräte eins nach dem Anderen entsprechend Bedarf ein Einschaltsignal und speisen dann Netzparallel ein. Das können sie in der Regel sowiso, weil man sonst für den Monatlichen Lasttest neben ein 500kW Aggregat einen 500kW Lastwiderstand stellen müsste - da ist es billiger 500kW kostenlos ans Netz abzugeben.
    Dann braucht sich der Gschäftsführer nur einmel mit der vom Mitarbeiter ausgehandelten Vertragsvariante für das stadnasrdangebot am Regelenergiemarkt oder den rahmenvertrag mit dem Vermarkter ansehen, das kostet ihn vielleicht ein paar Stunden, und unterschreiben, der Elektriker installiert dann was notwenig ist um das eine Bit für Ein/Aus zu übertragen, und den Rest macht der ÜNB, oder der Vermarkter mit seinen Steuerrechnern. Und der Hausmeister muss sich um die Tankfüllung kümmern, wenn die Leittechnik ihm eine Aufforderung schickt.

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  • Das mit den Netzersatzanlagen kam nicht von mir, auch wenn es rein technisch die selben Generatoren sind, an die ich denke. Wenn man die Preise liest, die die G4 für ihre (weitgehend?) abgeschriebenen Kraftwerke aufrufen könnten, sollte man das imo unterbieten können. Wenn man die Generatoren aber nach ein paar Jahren verschrotten muß, wird das in der Tat nichts sie extra dafür anzuschaffen. Da sollte man schon auf eher 8-10 als 1-4 Jahre planen können, auch wenn man für die langen Laufzeiten etwas weniger bekommt.


    Ich sehe aber kein Problem diese dann bei einem wirklichen Netzausfall auch zur (nicht unterberechugsfreien) Notstromversorgung einzusetzten. Ohne funktionsfähiges Netz am Standort können sie nun mal im Netz nicht als Reserve dienen. Aber wahrscheinlich fordert man eine mehrfach redundante Anbindung an mindestens 110kV, dann hat sich das sowieso erledigt.


    Sie könnten aber, zusammen mit regelbaren EE, dabei helfen das Netz wieder aufzubauen
    S. 84:

    Zitat

    Darüber hinaus wird ab 2021 als Teil einer Reservelösung für Süddeutschland ein Segment von bis zu 2 GW für neue, schnell startfähige Kraftwerke vorgesehen, die schwarzstartfähig (das heißt ohne Unterstützung durch das Stromnetz hochfahrbar) und hoch flexibel regelbar sind.


    BTW: weiß jemand, an welchem Tag genau das Weißbuch in den Druck ging? Stand das am Ende schon fest, als sich die drei Parteivositzenden am 1.7. getroffen haben?


    OT: für 19,99€ pro eingesparter kWh schalte ich gerne die meisten meiner Geräte (Heizung oder Kühlgeräte, je nach Jahreszeit und ein Radio sollten schon ncoh bleiben) aus bzw. gar nicht erst an - wo kann ich unterschreiben?

  • alterego - Das Problem ist der faktor Zeit und die schranken zwischen den Fachgebieten, und die fehlende Notwendigkeit da Fachübereifend zu arbeiten, udn ein Schuss Politik.
    Bisher waren die Notstromdiesel füer die ENtzstzstützung schlicht nicht notwendig. Es gab immer irgendwo ein paar alte _Hobel in Kaltreserve wo man die Belegschaft noch ein wenig bis zum Ruhestand durchgefüttert hat, und nur wenig Schwankung in der Residuallast, so dass man recht schnell bei Kraftwerken mit so vielen VLh war, dass da OCG-Turbinen billiger liefern konnten als Diesel.
    Also hat sich auf Übertragungsnetzebene schlicht nie jemand darüebr Gedanken gemacht, wie gross der Park an Notstromdiesel ist, was der kann, und wie man den ansteuern könnte. Ich sitz da auf der anderen Seite und lasse Notstromdiesel isntalleiren - was die können weis ich daher sehr genau. Auf Übertragungsnetzebene fängt man jetzt überhaupt erst mal an Daten darüber zus ammen was es denn da alles ggibt, udn sich Gedanken darüber zu machen wie man das ansteuern kann. Dafür braucht es Zeit. Ebenso wie für die flexibilisierung auf der ALstseite, auch das ist ein neues Thema, die Dumb-Meter sind auf das Thema derzeit granicht vorbereitet, und man wille rst mal das Modell erarbeiten wie man diese Seite regeln will, dann aber zügig in Gesetzesform giessen. Acuh das bracuht Zeit.
    Die AMrktreaktion auf beides braucht noch mehr Zeit. Das ist Infrastruktur, udn da sind 20 Jahre nichts. Es sind nicht wenn heute die schnittstelle und das Vergütungssystem verabschiedet werden alle Notstromdiesen vom ÜNB steuerbar. Da dauert es erstmal 5 Jahre bis der Eigentümer des Diesels erfährt dases da jetzt was neues gibt, und weitere 5 Jahre bis er sich dazu entscheidet teilzunehmen, wenn es so schnell überhaupt geht. das gleiche beim Lastmanagement. Auch da muss Gerät für Gerät darauf vorbereitet werden, der Ntuzer muss teilnehmen wollen, dazu muss er wissen warum, die stromanbieter müssen entsprechende Verträge anbieten und bewerben - und bis dahin hält man halt Kaltrevervekraftwerke länger in Reserve.
    Dazu kommt die politische Seite,d ass man die Blegschaft langsam aus ihrem gefühlten Beamtenverhältnis in den Ruhestand oder auf andere Posten bringen will. - da sind die 4 Jahre Kaltreserve dann halt eine teure Auffanggesellschaft. Wenn das der Preis ist dass alle bei einem grundlegenden Umbau auf Strommarkt 2.0 mitmachen, ist das billig und ich bin dafür. Auch wenn es in einer idealen Welt noch etwas besser ginge. Gegen die Reibungsverluste die es gäbe wenn viele evrsuchend en strommarkt 2.0 zu torpedieren sind die hunderte Millionen bis wenige Milliarden für reservekraftwerke einfach nciht viel Geld. Ist leider so. Dass die flexibilität auf der Lastseite vermutlich heute billiger ist als Kaltreservekraftwerke scheint langsam in die Köpfe zu sickern. Das war halt bisher immer ein Nicht-Thema, da es mit bisheriger Technik garnicht ging. Das Wichtige am WEissbuch ist, dass man anscheinend bereit sit an einigen stellen neue Wege zu denken. Deine Aussage mit 19,99€ zeigt, dass der Weg richtig ist. Aber es ist ein weiter WEg für Leute die es gewohnt sind alles zu schelten, und die in Sicherheiten und Redundanzen denken, und die deswegen immense Probleme haben einfach loszulassen und die ganzen Eigriffsmöglichkeiten an dem Ende zu Gunsten eines diffusen Marktes aufzugeben. Auch wenn es sicher funktioneiren wird.
    Das sit genauso wie die erkenntnis das viele zufällige Quellen weit verteilt eine stabile Stromversorgung bereitstellen können. Das geht gegen die Intuition, wenn man das nicht aus der Nachrichtentechnik kennt, und gegen alles was den Kraftwerkern udn ENtzbetreibern eingebläut wurde. Die tatsache dass es seit 2011 immer noch zu keinem Blackout kam, trotz imemr mehr EE, überzeugt so langsam, dass es eben doch geht. Für die nächste Generation Leute wird es selbstverständlich sein. Aber eine Generation ist eben 25 Jahre. Ich weis wie lange ich mit meinem Vater (Analogtechniker, ANchrichtentechniker) darüber diskutiert habe anfang der 90'er dass VOice over IP funktioneiren kann wenn nur das Netz schnell genug ist, und hinreichend luft hat, auch mit recht zufällig verschickten Telegrammen und eigentlich völlig unsicheren Laufzeiten, bei denen ncihtmal das Ankommen an sich garantiert werden kann. Und das wo man bei PDH und SDH so viel Aufwand reingesteckt hat dass man genau das garantieren kann, jederzeit, mit minimaler Latenz. Ihm gingen irgendwann die argumente aus, und so langsam hat er den Gedenken akzeptiert dass es doch gehen könnte, dan kamen die ersten Produkte, udn heute kann scih keiner mehr Vorstellend ass das überhaupt mal eine Diskussion Wert gewesen sein konnte.
    Das gleiche jetzt beim Strom.

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
    Thomas Alva Edison
    Trockenplatzdach 2,6kW zum Spielen :)