SPON: Pumpspeicherkraftwerk im Meer

  • Die Idee hört sich ja generell nicht schlecht an. Der Teufel wird jedoch sicher in den technischen Details stecken, von den Kosten ganz zu schweigen. Bin mal gespannt ob sowas realisiert wird. Vermutlich verschwindet die Idee aber wieder in einer der vielen Schubladen.


    http://www.spiegel.de/wissensc…mpspeicher-a-1041411.html

    7,5kWp / 30 x Axitec AC250M 156-60S / 2 x SMA SB4000TL21 / seit 03/2012
    Ausrichtung 10° West, DN 30°
    Solarthermie: 8m² Flachkollektoren + 400l Speicher seit 4/2004

  • Zitat von Spiegel Online

    Vom Strand aus würde die künstliche Insel etwa so aussehen wie auf diesem Bild. Zehn Meter soll sie aus dem Meer ragen, 1,5 Kilometer lang und 2,5 Kilometer breit werden. Der Anblick könnte Urlauber an der belgischen Küste stören.


    dann wird das natürlich nix werden


    Zitat von Spiegel Online


    Nachts, wenn der Energiebedarf gering ist und die Windräder überschüssigen Strom liefern, wird das Wasser aus dem Ring heraus gepumpt. So entsteht ein bis zu 30 Meter tiefes Bassin - ein Loch im Meer. Zu den Stoßzeiten, zum Beispiel morgens, wenn viel Energie gebraucht wird, wird das Meerwasser einfach wieder durch Unterwasserturbinen in den Ring geleitet.


    ein gigantischer Schlammfang, ich fürchte daß das in kürzester Zeit zugesetzt ist


    Zitat von Spiegel Online

    So eine Insel sei "eine Goldgrube für Baggerfirmen",


    das kann gut sein

  • Erst mal ein paar Tierpsychologen für die Seehunde einstellen.
    Die kriegen sonst glatt ein "künstliches Insel Syndrom" :wink:


    Vorsicht - das ist kein Loch in der Nordsee - das ist der Vorbote des Sommerlochs.
    Hat sich dann mit der nächsten dicken Sturmflut selbst entsorgt.

  • 500MW klingt erstmal viel Leistung, ist aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
    Bei 50 Mio Einwohnern wären das gerade mal 10W je Person, welche man in der Spitzenzeit einsparen müsste, damit so ein Kraftwerk gar nicht erst benötigt wird...
    Die Verluste und Kosten solch eines Bauwerkes gar nicht mal dabei berücksichtigt.

    Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!

  • Den Grundgedanken finde ich jedenfalls schlauer und mit weniger Risiko belastet, als in Deutschland "Berge zu versetzen" (auf Wasserpolster) auch wenns mir in so einer Sandwall Variante unausgegoren vor kommt.
    Klingt mir stark nach 1. April.


    "Naturdämme" sind nichts was man "mal eben so ins Meer stellt", wenns auch eine Zeitlang halten soll.
    Den "offenen Wasserkreisauf" halte ich für die zweite grosse Schwachstelle wenns um Dauerhaftigkeit geht.

    LiFePO ist anders.

  • Die spinnen die Belgier!


    es ist doch viel einfacher, viel billiger und vor allem nicht sichtbar, wenn man auf dem flachen Land PSW baut!


    Wie geht das?


    ganz einfach! Salzstöcke, Bergwerke etc. alles mit mehr als 1.000 m Fallhöhe wird interessant!


    Belgien hat doch auch Bergwerke oder?


    alles da!

  • Das ist doch vom Prinzip her nur ein "Offshore"-Gezeitenkraftwerk?
    Die Ardennen gehören doch zu Belgien, oder? Dort wäre es doch einfacher ein Standart-PSW zu bauen.
    ...oder das von PV-Berlin erwähnte unterirdische PSW zu bauen.

    Mit sonnigen Grüßen
    -eggis-


    "Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier." (Gandhi)


    SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC
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  • Zitat von PV-Berlin

    Die spinnen die Belgier!
    es ist doch viel einfacher, viel billiger und vor allem nicht sichtbar, wenn man auf dem flachen Land PSW baut!
    Wie geht das?
    ganz einfach! Salzstöcke, Bergwerke etc. alles mit mehr als 1.000 m Fallhöhe wird interessant!
    Belgien hat doch auch Bergwerke oder?
    alles da!


    Geht wahrscheinlich nicht, weil dann kleine Erdbeben ausgelöst werden könnten.
    Ist in den letzten Jahren schon ein paar mal vorgekommen, dass im Aachener Raum mit einem Mal die Teller und Tassen im Buffet wackelten. Waren nicht die Kölner Heinzelmännchen sondern irgendwelche Gebirgsschläge und Einstürze in stillgelegten Bergwerken. Hauptgrund für Erdbeben in Benelux/Aachen ist eine geologische Störungszone in der Region.

  • vor allem soll mal einer schlüssig darlegen wie das mit Salzstöcken oder Bergwerksstollen funktionieren würde?
    da muss doch sowieso ständig gepumpt werden, damit die nicht vollaufen
    und Wasser darf nicht drin stehen, damit keine unerwünschten Stoffe darin gelöst oder ausgewaschen werden
    also müsste man das nutzbare Raumvolumen wasserdicht und druckfest auskleiden?
    bestimmt total rentabel, aber wenigstens würden das die Urlauber dann nicht sehen

  • Zitat von kalle bond

    Hauptgrund für Erdbeben in Benelux/Aachen ist eine geologische Störungszone in der Region.


    nicht nur dort, sondern überall 8)