• Hallo zusammen!
    Ich habe meine Photovoltaik Anlage ab November 2014 installiert und ab Februar 2015 habe ich von der Rheinischen Netzgesellschaft ein schreiben bekommen das ich monatlich 50€ kriege. Das Finanzamt hat sich jetzt gemeldet, das ich noch nicht die monatliche Steueranmeldungen (Umsatzsteuer Voranmeldungen) abgeben habe (ab November 2014) . Ich hatte denen geschrieben, das ich dazu nicht verpflichtet bin. Dann kam die Antwort, das die Begründung nicht ausreichen würde. Ausserdem haben die erwähnt, das ich für die ersten Monate Nullmeldungen einreichen kann und ich kann nur befreit werden wenn ich den Antrag auf Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG stelle. Ich habe mich jetzt bei Elster online angemeldet.
    Jetzt zu meiner Frage: Ich möchte die Mehrwertsteuer von der Anlage zurück erstattet kriegen. Was muss ich jetzt genau machen? Muss ich jetzt die Voranmeldung November 2014 als Nullmeldung einreichen (trotz der Mehrwertsteuer zurück Erstattung)? uNd dann bis Februar2015 Nullmeldung einreichen? Oder doch lieber die Kleinunternehmerregelung?
    Ich bitte um eure Hilfe und vielen dank im voraus.
    LG

  • Ich würde mir einen Steuerberater nehmen 8) .


    XC

    Ost/West-Anlage: Ost (-110Grad/DN30): 12x Solar-Fabrik Premium L Poly 260W
    West (70Grad/DN48): 21x Solar-Fabrik Premium L Poly 260W
    Platinum 7000 R3-S2B - Firmware V2.2.4.0
    Solarview 2.24l @ Fritz!Box 7490 OS7.12
    Automower: Gardena R40Li mit Robonect H30x

  • Bei Kleinunternehmerregelung gibt es keine Umsatzsteuer zurück!


    Wenn du die Steuer haben möchtest, dann verzicht auf die Kleinunternehmerregelung angeben.


    Die Niullmeldung ist gar kein Problem, Nov.14 bis Feb.15.
    Auch ich haben meine Umsatzsteuer nach 3 Monaten Nulmeldung zurückbekommen.


    Abgerechnet wir dann am Ende das Jahres, was deine Abschläge betrifft.


    Zuerst, sobald dir die Stauernummer vorliegt, dich bei Elster registrierern, dann über Elster oder ein anderes Steuerprogramm monatlich die Umsatzsteuervoranmeldung durchführen.


    Ob für die Kleinunternehmerregelung oder die andere steuerliche Variante besser ist, kann dir hier keiner sagen, da das von sooo vielen Faktoren abhängt.


    Wie mein Vorschreiber schon erwähnt hat, Steuerberater deine Vertrauens ist ein guter Tipp.


    8)

    Meine Anlagen:
    1.) 31 x NeMo 60P-260W, poly. DN 32 Grad, 17xOst/14xWest,
    WR Symo 8,2; 3-phasig, 2 MPP- Tracker.
    2.) 6 x NeMo 2.0 60M-300W, mono, DN 26 Grad, Süd, WR Galvo 1,5; 1-phasig
    SENEC. Home V2.1 LI 7,5 Speicherkapazität

  • Bei der Kleinunternehmerregelung braucht man in der Regel keinen Steuerberater. Wozu auch?
    Es genügt dann eine einfache Einnahmen minus Ausgaben Gewinnermittlung am Jahresende.

    Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!

  • Zitat von cobra8417

    Hallo zusammen!
    Ich habe meine Photovoltaik Anlage ab November 2014 installiert und ab Februar 2015 habe ich von der Rheinischen Netzgesellschaft ein schreiben bekommen das ich monatlich 50€ kriege. Das Finanzamt hat sich jetzt gemeldet, das ich noch nicht die monatliche Steueranmeldungen (Umsatzsteuer Voranmeldungen) abgeben habe (ab November 2014) . Ich hatte denen geschrieben, das ich dazu nicht verpflichtet bin. Dann kam die Antwort, das die Begründung nicht ausreichen würde. Ausserdem haben die erwähnt, das ich für die ersten Monate Nullmeldungen einreichen kann und ich kann nur befreit werden wenn ich den Antrag auf Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG stelle. Ich habe mich jetzt bei Elster online angemeldet.
    Jetzt zu meiner Frage: Ich möchte die Mehrwertsteuer von der Anlage zurück erstattet kriegen. Was muss ich jetzt genau machen? Muss ich jetzt die Voranmeldung November 2014 als Nullmeldung einreichen (trotz der Mehrwertsteuer zurück Erstattung)? uNd dann bis Februar2015 Nullmeldung einreichen? Oder doch lieber die Kleinunternehmerregelung?
    Ich bitte um eure Hilfe und vielen dank im voraus.
    LG


    Hallo,
    wenn Du keinen Antrag auf Kleinunternehmerregelung gestellt hast, wirst du als Unternehmer geführt und das Finanzamt hat Dir eine Steuernummer zugeschickt. Dann muss Du eine monatliche Umsatzsteuervoranmeldung und eine Jahresumsatzsteuererkärung abgeben, des Weitern eine Einnahmenüberschussrechnung bei der Steuererklärung. Nach einem Jahr wird es so sein, dass das Finanzamt Dir mitteilt, das Du auf Grund des geringen Umsatzes nur noch eine Jahresumsatzsteuererklärung abgeben musst. Darauf achten wann welches Geld geflossen ist. Mit Elster ganz einfach zu machen.
    Infos: http://www.photovoltaikforum.c…ung-2014-t106286-s20.html
    http://www.photovoltaikforum.c…teuerberater-t107376.html
    http://www.pv-steuer.de/


    Sonnige Grüße
    braunerbaer

  • Willkommen hier im Forum!


    Wann war die Inbetriebnahme der PV-Anlage?


    Falls Du Zahlungen im letzen Jahr für die PV-Anlage getätigt hast, dann sind keine Nullmeldungen, sondern Minusmeldungen abzugeben, damit Du die USt zurück erhälts.


    Hier scheint außerdem der "Fragebogen zur steuerlichen Erfassung" noch nicht beim Finanzamt angefordert und eingereicht worden zu sein.

    WSW Dach 70°: Gauben 20x HIT-N240SE10 DN 25°, String auf A1+A2 STP8000TL-10; First 10x HIT-N240SE10 DN 45° auf SB3000TL-21
    ONO Dach -110°: First 10 x HIT-N240SE10 DN 45° teilverschattete Strings auf B STP8000TL-10
    Solar-Log 300, 70% Begrenzung fest

  • Da du die Vorsteuer aus dem Anlagenkauf ziehen möchtest, solltest du nicht zur Kleinunternehmerregelung optieren. Das ist die erste Voraussetzung. Nächste Voraussetzung ist, dass du Umsatzsteuervoranmeldungen machst. Und zwar monatlich, so wie es das Umsatzsteuergesetz vorschreibt. Seit du Unternehmer bist, also spätestens seit Anlagenkauf, hast du monatl. die USt-VA abzugeben. Wenn du keine Kundenzahlungen hattest, dann trägst du bei den steuerpfl. Umsätzen eben eine NULL ein. Ist auch eine Zahl. Die monatl. USt-VA abzugeben ist in deinem eigenen Interesse. Ohne die bekommst du nämlich die Vorsteuer aus dem Anlagenkauf nicht zurück. Also schnellstens die USt-VA November 2014 mit der Vorsteuer und Dezember 2014 mit wahrscheinlich NULL abgeben.


    Dann setzt du dich hin und machst die USt-Erklärung 2014, die EÜR 2014 und deine EKSt-Erklärung 2014. In der EÜR 2014 nicht die Vorsteuer als Betriebsausgabe vergessen.


    Die fehlenden USt-VA für 2015 reichst du auch pronto nach.

  • Hallo zusammen.
    Vielen lieben Dank an alle.
    Also die Anlage ist ab dem 25.11.2014 in Betrieb genommen worden (Rechnung ebenfalls vom 25.11.2014). Kriege aber seit Februar 2015 von der Rheinischen Netz Gesellschaft einen Abschlag von 50€ monatlich.
    Den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung hatte ich schon bei Inbetriebnahme zugesendet.
    Mittlerweile habe ich jetzt meine Zugangsdaten für Elster erhalten und wollte mich jetzt dran setzen. Ich möchte die Steuer aufjedenfall zurück haben. Wie ich jetzt verstanden habe, die Umsatzsteuer Voranmeldung von November2014 ist keine Nullmeldung?Richtig? Also dann Minusmeldung?wo trage ich dies ein? Und ab Dezember 2014 bis Februar 2015 dann Nullmeldungen?
    LG

  • In so eine USt-VA trägt der gemeine PV-Anlagenbetreiber zwei Zahlen ein.


    1. steuerpfl. Umsätze zu 19 %
    2. Vorsteuer aus Rechnungen von anderen Unternehmern


    In der USt-VA von Nov. 2014 steht dann also bei


    1. eine Null
    2. die in der Rechnung ausgewiesene und bezahlte Umsatzsteuer


    das Ausrechnen macht Elster allein. Absenden musst du selbst.


    USt-VA Dez. 2014 dann
    1. Null
    2. Null


    USt-VA Jan 2015


    1. Null
    2. Null


    USt-VA Feb. 2015
    1. 42,02 (50/119*100)
    2. Null (kann man auch leer lassen)


    USt-VA März 2015
    1. 42,02
    2. Leer