Intersolar stärkt Hoffnung auf Aufschwung im Solarmarkt

  • Zum ersten Mal verzeichnet die Intersolar Europe stabile Ausstellerzahlen. Seit 2012 wurde die Messe immer kleiner, 2015 zeigten mehr als 1.000 Aussteller in dieser Woche in München ihre Neuheiten – ähnlich viele wie im Jahr zuvor. Das liegt auch daran, dass die Intersolar wieder mit der Speichermesse electrical energy storage gekoppelt wurde. Diese soll weiter ausgebaut werden, denn auf der prosperierenden Entwicklung des Speichermarkts in Deutschland liegen die Hoffnungen von Messeveranstalter und Solarbranche.


    Der Zubau neuer Photovoltaikanlagen befindet sich auf dem niedrigsten Stand seit mehr als sechs Jahren. Die Krise hat sich seit 2012 in unzähligen Firmenpleiten, Entlassungswellen und Werkschließungen niedergeschlagen. Dennoch war die Stimmung zur Messe Intersolar Europe in diesem Jahr optimistisch, ja hoffnungsfroh. Die Intersolar wurde zum zweiten Mal gemeinsam mit der electrical energy storage (ees) ausgerichtet, der nach Angaben des Veranstalters größten Fachmesse für Batterien und Energiespeichertechnologien in Europa. Fast eine Halle füllten die Aussteller der ees auf dem Messegelände München. 2014 nahmen 48 Aussteller teil, in diesem Jahr 158. “Die Fläche hat sich verfünffacht”, freute sich Markus Elsässer, Geschäftsführer des Veranstalters Solar Promotion GmbH.


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  • Sehe ich leider nicht so optimistisch. Wenn die Speicher über 100 Aussteller dazugewonnen haben, hat die "Alte Garde" also über 100 verloren. Zudem dürfte die große Zahl der derzeit entstehenden Kleinhersteller mittelfristig kaum konkurrenzfähig sein. Preise von 1000 € pro KWh und mehr sind doch für einen großen Markt unrealistisch.
    Mittelfristig wird sich die Messe an den mitteleuropäischen Markt anpassen und weiter an Bedeutung verlieren :!: