gebrauchte Module Verwendungsideen

  • Hallo zusammen,


    ich hab hier ca. 7 kwp gebrauchte Dünnschichtmodule liegen die eine neue Verwendung suchen. Hab ich letztes Jahr äusserst günstig von einem Bekannten bekommen der sich seine Anlage nach zehn jahren neu aufgerüstet hat. Zwei alte passende SMA Wechselrichter dazu sind ebenfalls vorhanden. Ich habe hier bereits 5 Kwp Solar installiert sowie ein 33KW BHKW. Ich hätte zwar eigentlich genug Eigenverbrauch um das Ganze hier ins Netz einzubinden scheue mich aber vor der riesigen Zählerkaskade die dann notwendig würde um alles korrekt abzurechnen. Zumal mir auch die Dachfläche dazu abgeht. Als Freiland PV würde ich mir das Ganze gerne in den Garten stellen Platz wäre vorhanden aber allein die Unterkonstruktion stellt da meiner Meinung nach ein wirtschaftliches Hindernis dar. Hat jemand eine Idee was ich mit den Dingern machen kann. Bin für jeden Vorschlag dankbar. Ich finde es einfach schade wenn die nur im Keller liegen und noch älter werden.


    MfG
    Coquinho

  • Hi,


    Zitat von coquinho

    ... aber allein die Unterkonstruktion stellt da meiner Meinung nach ein wirtschaftliches Hindernis dar.


    Kommt drauf an ... :-)

  • Wie soll denn der Strom verwendet werden? Sind die gebrauchten Module welche die als defekt ersetzt wurden und somit keine EEG-Förderung mehr in Anspruch nehmen dürfen oder wurde da eine alte EEG-Anlage ersatzlos abgebaut und die Module können am neuen Ort die ursprüngliche Förderung bis zum Förderende beanspruchen?


    EEG 2014 §51 (4):

    [/quote]

  • Hallo,


    die wurden als defekt ersetzt. Also Förderung würde ich nicht mehr bekommen vermutlich ist mir auch nicht so wichtig. Da das Material eh vorhanden ist wäre ich auch mit 3cent Einspeisevergütung zufrieden beim Rest Eigenverbrauch..
    Nur kurz zum Material ich hab das nochmal angeschaut:
    100 X Abound AB67-B
    70 X Kaneka LSU001 (58w)
    1 X Oelmaier PAC7
    1 X SMA 1500
    1 X SMA 3000


    Am liebsten würde ich den Strom selbst verwenden, Abnahme hätte ich genug, ich betreibe ein Heim für Suchtkranke da sind Kühlzellen etc pp..


    Die Sache mit der Unterkonstruktion weiter oben gefällt mir schon ganz gut.


    Oder meint ihr es lohnt sich die Zählerkaskade zu machen vor der ich mich so scheue weil schon zwei Anlagen vorhanden?
    Komm ich überhaupt mit dem Material das ich habe hin? Passt das überhaupt zusammen bzw was kriege ich denn damit überhaupt ans Netz? Ich bin planlos denke aber jeder Nutzen den ich daraus ziehen kann ist besser als rumliegen lassen.

  • Wer soviel Erfahrung mit PV hat wie du in deien Startbeitrag beschreibst.....
    Fragt dann was er mit den " Dingern " machen soll.....
    Was soll das?????

  • Moment mal. Also das Dach war ein Standort den ich Aufgeben werde deswegen dort keine Realisierung. Ich weiss auch nicht warum du mich angehst snopc oder was ich dir getan habe bzw. ob ich eine illegitime Frage in irgendeiner Weise gestellt habe. Ich vermute das ist hier ein Forum wo ich mir von Leuten die Ahnung haben Informationen erfragen darf oder irre ich mich da? Falls dem nicht so ist bitte ich um Entschuldigung und ziehe mich zurück.
    Falls du Interesse an einem persönlichen Kontakt hast und dir die Ganze Sache anschauen willst schreibe ich dir gerne per PN meine Daten und du kannst dir die Gegebenheiten vor Ort anschauen. Von Berlin aus in S-Bahn weite falls du anreisen musst.
    Bisher hat das immer ein Ingenieurbüro für mich gemacht bzw. der Solateur. Ich persönlich hatte da wenig mit der Planung zu tun. Da der Ertrag aus diesen Modulen vermutlich eher gering ist wollte ich nun nicht gerade ein Ingenieurbüro beauftragen. Mir ist auch klar, dass ich letztendlich noch einen Elektriker brauche aber wenigstens abschätzen ob das irgendwie sinnvoll ist bevor ich da nochmal Geld ausgebe würde ich gerne. Selbst wenn ich es nur der Umwelt zuliebe mache und das Ganze ein Nullsummenspiel wird ist auch in Ordnung aber das sollte es doch wenigstens sein mehr oder weniger. Ansonsten verschrotte ich die "Dinger"


    Das soll das. :?

  • Für Nutzung im Hausnetz wirst Du um eine Zählerkaskade nicht herum kommen, denke ich. Wenn der Verbrauch hoch ist, sollte sich das auch ohne EEG Vergütung lohnen. Ein einfaches Ost-West System auf dem Boden aufgestellt reicht eventuell schon aus.


    Im schlimmsten Fall könnten die Suchtkranken daraus Kaffeetischchen herstellen*. Sieht bestimmt ober-schick aus. Wenn man dann noch eine simple Elektronik dranbastelt mit der man Handys laden kann ... .


    Gruß
    Jochen


    * durchaus ernst gemeint!

    14,8 kWp Solar Fabrik / Fronius
    23 kWp Bosch / Danfoss
    55 kWp Frankfurt Solar / Danfoss
    30 kWp Yingli / SolarEdge
    15,8 kWp Bosch / SMA
    Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter der Helianthus Solar GmbH

  • Ich würde mir vorzugsweise keine "Dünnschissmodule" schenken lassen, wer weiss wenn die plötzlich als Sondermüll
    entsorgt werden müssen. Dem Klimagipfel sei dank. :roll:
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Ok....was ist denn ein Kaffeetischchen? Sowas find ich ja interessant da da durchaus potential ist was mit unseren Leuten Hergestellt werden kann. Genauso wie bei der oben gezeigten Unterkonstruktion. Das ist etwas was ich mit den Leuten selbst machen kann von daher eigtl. echt gut.. Ich dachte auch schon an einen Carport an dem ich mein Elektroauto laden kann bzw. die Gartenschere anschliessen und solche Sachen.



    Ok hab mich mal nach Solartischen umgeschaut und habs gecheckt. Wie kann man denn da eine einfache Anschlussmöglichkeit herstellen? Mit Gleichstrom kann ich mein Handy ja nicht laden. Geht da so ein 12V Zigarettenanünderanschluss Wechselrichter?