Studie: Photovoltaik wird günstigste Stromquelle

  • Die Photovoltaik entwickelt sich zur günstigsten Technologie, um Strom zu erzeugen. Das besagt eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE), die im Auftrag von Agora Energiewende erstellt wurde. Am Dienstag präsentierte einer der Autoren die Ergebnisse in Berlin. Eine Diskussion schloss sich an, in der die Vertreterin des Bundeswirtschaftsministeriums ihre Verwunderung über den Einbruch bei der Installation neuer Solaranlagen zum Ausdruck brachte.


    „Beginnt jetzt das Solarzeitalter?“ lautete der Titel der Veranstaltung, zu der die Denkwerkstatt Agora Energiewende eingeladen hatte. Wie Agora zu der Annahme kommt, führte Johannes Mayer vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE). Gemeinsam mit Kollegen hat er eine Studie für Agora verfasst, die sich den zukünftigen Kosten der Photovoltaik bis 2050 widmet. Im Februar ist die Studie bereits auf Englisch erschienen, die deutsche Version soll nun folgen.


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  • Nun, da schlagen beim Aufbau sicher auch die Bürokratiekosten zu, mit steigenden Anforderungen für die Abrechnung von Eigenverbrauch, Zählern, etc. Mit denen sich viele wegen wenigen Euro nicht herumschlagen wollen. Sowie viele konservative Handwerker, die das gewohnte verkaufen wollen. Eigentlich müssten Solaranlagen bei Sanierugnen aufs Dach, aber ich sehe massenweise Dachdecker, die die Dachziegel austauschen, nicht mal die Dämmung verbessern und schon gar kiene Solaranlage montieren wenn das Gerüst Wochenlang am Haus steht. Da ist nur zu hoffen das sich das mit neuen Handwerkern über die Zeit auswächst.

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
    Thomas Alva Edison
    Trockenplatzdach 2,6kW zum Spielen :)

  • Die "Verwunderung der Politiker" ist doch nur Heuchelei oder der Beweis dafür


    => dumm => dümmer => am dümmsten ==> Politiker.


    Aber die "Schwellenländer und Dritte Welt Länder werden es uns schon noch zeigen.


    Django

  • Zitat

    Aber die "Schwellenländer und Dritte Welt Länder werden es uns schon noch zeigen.


    100% Zustimmung


    Wer wartet noch auf D oder die EU Länder in der Welt, die machen einfach.
    In D kann man PV mit Bürokratie und Abgaben überzeihen kein Thema.


    In den Schwellenländern kostet dann nicht nur die Arbeitskraft einen Bruchteil, auch die Energie gibt‘s noch hinterhergeworfen.
    Da hilft auch keine EEG Befreiung für die Großverbraucher / Großindustrie, die wandern ab.


    Gruß
    Werner

  • Hmm, wo wirdd dnen die Enegie in Entwicklungsländern hinterhergeworfen??? Ich denke Du würdest Dich wundern wie teuer Strom in Entwicklungsländern ist......

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
    Thomas Alva Edison
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  • Hier geht es nicht darum, was ist, sondern was demnächst sein wird. Und da bin ich mir nicht so sicher, dass es in den sog. Entwicklungsländern noch ewig so bleiben wird wie jetzt.


    Die Studie weist auf einen Punkt hin, warum es hier zu Veränderungen kommen könnte.

  • Nun, in den Entwicklunsländern kann PV-STrom zu günstigeren Strompreisen führen, was immer und für alle Vorteilhaft ist. Den richtig grossen Vorteil bekommt man von PV-strom aber, wenn man in einem grossen verbundnetz sitzt und sich mit allen Nachbarn gut verträgt. Was dann aber auch den Nebeneffekt hat, dass es für den Strombezug fast Wurst ist wo man sich im Netz befindet, dann spielen andere Effekte eine Rolle. (Die Nächste Aufrüstung von Antonov Schwertransportfliegern wird zB. aus _Kostengründen_ weder in der Ukraine noch in Russland, sondern in Leipzig stattfinden. Trotz viel höherer Löhne sind die einfach billiger.
    Was hoffentlich passieren wird, ist dass immer mehr Entwicklungsländern durch Abgucken dessen was sinnvoll ist zu Schwellenländern und weiter zu Industrieländern aufsteigen werden, und hoffentlich eine vernünftige Aussenpolitik machen werden. Was unbemerkt von vielen bereits auf breiter Front passiert.

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
    Thomas Alva Edison
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  • Hallo hfrik,

    Zitat

    Hmm, wo wirdd dnen die Enegie in Entwicklungsländern hinterhergeworfen??? Ich denke Du würdest Dich wundern wie teuer Strom in Entwicklungsländern ist......


    Da hast du mit Sicherheit auch bei dem einen oder anderem Land Recht.
    Mit „hinterhergeworfen“ ist ja die PV-Erzeugung im „Äquatorspeckgürtel“ gemeint wo die Herstellungskosten für PV-Strom nur 50% von D sind und die Versorgungssicherheit (tägliche / jährliche Verfügbarkeit) doppelt so hoch ist.


    Als Schlussfolgerung ist des den Unternehmer möglich die Stromkosten auf 25% bis 50% von D zu drücken wenn er im Äquatorspeckgürtel PV einsetzt im Vergleich zu PV in D.
    Einen Vergleich zu den kWh-Preisen von Netzstrom ist ja bei kWh Preisen um die 0,035€/kWh aus PV im „Äquatorspeckgürtel“ (z.B. in Texas) ohnehin abgeschlagen.


    Gruß
    Werner

  • Nun, Texas ist nun nicht gerade ein Entwicklungsland :)
    Was die Entwicklungsländer leisten müssen, ist die Stromverteilung etc. ebenso effizient wie in D hinzubekommen, was gefühlt leicht erscheint, aber in der Praxis, siehe Antonov, doch ein dickes Brett sit.
    Die Texaner sidn da im Vorteil, dass sie je Anschluss doppelt bis dreimal so viel Strom absetzenw ie in D, was die fixklosten je kWh auf ein drittel senkt - und ohne EEg-umlage, Stromsteuer, weitgehend Mehrwertsteuer, mit nur 2ct/kWh Netzentgelt sowie geringeren Anforderungen an die Versorgunssicherheit könnten wir problemlos mit den Texanischen Endkundenpreisen mithalten. Dieser Zustand könnte bei einer Integration des Wärmemarkts in den Strommarkt hier in D durchaus noch eintreten.
    Dass einmal diverse Aluwerke und Siliziumwerke auch im Sonnengürtel stehen, die mit wenigen hundert Mitarbeitern einige GW anschlussleistung haben wird sicherlich eintreten, ist aber für den Arbeitsmarkt nicht tragisch und klassische internationale Arbeitsteilung. Für alles, bei dem es dann nicht Wurst ist wann es am Ziel ankommt, weil low-tech-Comodity-Produkt, wird es billiger sein den Strom zu transportieren und in der Nähe des Nachfragers zu produzieren.

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
    Thomas Alva Edison
    Trockenplatzdach 2,6kW zum Spielen :)

  • ... definiere doch bitte mal Entwicklungsland ...


    mFG 2015