Kostal Piko 3.0 - Fehler

  • Hallo zusammen,
    ich besitze einen Piko 3.0 bei dem seit Austausch des WR immer noch der Fehler: "Netzstörung 4150" aufläuft.
    Kostal und der Solarteur schieben den Fehler sich gegenseitig zu, bzw. das EVU hat Schuld weil dort Spannungs- und Frequenzschwankungen auftreten.


    Gruß
    Achim

    14 x Hanwha Q.CELLS Q.PEAK-G3 275 Rev3 mit Kostal Piko 3.0
    Himmelsrichtung: 160° - Neigungswinkel: 17°
    Installierte PV-Leistung: 3,85 kWp

  • Hallo,


    Ist das nur ein Bericht oder eine Frage?


    Wurde der Spannungsverlauf bez. Frequenz schon aufgezeichnet oder zumindest gemessen?
    Wurden die Zuleitungen zum WR überprüft?
    Welche Kabellänge, Kabeldurchmesser wurde verbaut?

    Schott String1 DN 50°, Süd+30°/ String2 DN 45°, Süd+20°/ Kostal Piko 5.5 6,08 kWp 2011
    Schott DN 35°, Süd+30°/ SMA SB1300TL-10 1,33 kWp 2012
    JK:26 D:3 T:1
    L:37 D:8 T:3

  • ich vermute mal bei 3,7 KW einphasiger Wechselrichter?
    Frag den Solateur mal nach deiner Netzimpedanz. Ist diese zu hoch, geht der Wechselrichter bei deiner Schieflast ganz schnell auf STörung.

    Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!

  • Zitat von machtnix

    ich vermute mal bei 3,7 KW einphasiger Wechselrichter?
    Frag den Solateur mal nach deiner Netzimpedanz. Ist diese zu hoch, geht der Wechselrichter bei deiner Schieflast ganz schnell auf STörung.


    Schieflast bei einphasiger Anlage? Wie geht das?

  • Hm, vielleicht erzählst Du uns erst einmal etwas mehr zu Deiner Anlage (hier im speziellen u.A. die Kabellängen und -querschnitte zwischen WR und Zähler und weiter vom Zähler zur Trafostation des VNB) und Deinem Problem (respektive der Fehlermeldung) und z.B. wann diese auf tritt. Sind an der Trafostation noch weitere EE-Anlagen angeschlossen (wenn ja, welche, wie groß, wie weit weg, ...)
    Was hat Dein Elektriker schon überprüft? Alle Steck- bzw. Schraubverbindungen zwischen WR und Hausanschlusspunkt?
    Fragen über Fragen...
    Wie sehen die Spannungen der drei Phasen aus und auf welcher hängst Du? Wurde einmal die Einspeisephase gewechselt?
    P.S.: Solltest Du den Netzbetreiber mit einer (Langzeit-)Messung beauftragen, dann lass ihn bitte nicht nur 10-Minuten-Mittelwerte speichern sondern auch etwas detailierter (und vor allem auch die Transienten).


    Ciao


    Retrerni

  • Zitat von Energiesparer51

    Schieflast bei einphasiger Anlage? Wie geht das?


    Schieflast ensteht, wenn eine einphasige Anlage an ein Drehstrom Versorgungsnetz angeschlossen wird.
    Dabei enstehen durch den Neutralleiter Strom zusätzliche Spannungsabfälle.

    Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!

  • Allso, meine einphasiger 3 kWh Anlage ist mit jeweils ca. 2,5m Kabel vom Sicherungskasten zum WR ( 2,5 mm²) und zum HauptsicherungKasten (16 mm²) angeschlossen. Alles ist neu, ca . 6 Monate alt.
    Die Spannungen der drei Phasen liegen im laufe des Tages zwischen 229 - 236 V und die Einspeisung erfolgt auf Phase 2.


    Seit dem WR wechsel vor ca. 10 Wochen erzeugte die PV-Anlage (1200 kWh) Strom und liefert diesen auch zum EVU (770 kWh) und ins Haus. Der alte ausgetauschte WR hatte soviele Fehlermeldungen und Abbrüche, ..... :evil:


    Zu der Fehlermeldung habe ich eine Vermutung und die wäre einfach ein Software Fehler im WR da die Frequenz-Störungen (Netzstörung 4150) immer zu merkwürdigen Zeiten auftreten wie z.B.:


    31.05.15 – 05:00 Uhr Wechselrichter: Netzstörung 4150
    29.05.15 – 22:20 Uhr Wechselrichter: Netzstörung 4150
    29.05.15 – 22:10 Uhr Wechselrichter: Netzstörung 4150
    29.05.15 – 22:05 Uhr Wechselrichter: Netzstörung 4150
    29.05.15 – 22:00 Uhr Wechselrichter: Netzstörung 4150
    29.05.15 – 21:55 Uhr Wechselrichter: Netzstörung 4150
    29.05.15 – 21:45 Uhr Wechselrichter: Netzstörung 4150
    29.05.15 – 21:40 Uhr Wechselrichter: Netzstörung 4150
    29.05.15 – 05:05 Uhr Wechselrichter: Netzstörung 4150


    Die Quell LoggDatei des WR zeigt aber zu anderen Zeiten (evtl. 1-3 mal) am Tag eine Frequenzabweichung von max. 0,1 Hz, aber beim Fehler 4150 wären ca. 0,4 Hz nötigt, erst dann läuft der WR nicht mehr sync. und startet neu.


    Und jetzt kommt die Preisfrage: Warum entsteht eine Netzstörung zwischen 22:00 - 22:20 Uhr obwohl der WR ab 21:00 Uhr nicht mehr einspeist?


    Habe EVU wegen Messung kontaktiert.

    14 x Hanwha Q.CELLS Q.PEAK-G3 275 Rev3 mit Kostal Piko 3.0
    Himmelsrichtung: 160° - Neigungswinkel: 17°
    Installierte PV-Leistung: 3,85 kWp

  • Zitat von Troll92


    Und jetzt kommt die Preisfrage: Warum entsteht eine Netzstörung zwischen 22:00 - 22:20 Uhr obwohl der WR ab 21:00 Uhr nicht mehr einspeist?


    Habe EVU wegen Messung kontaktiert.


    Hast Du schon kontrolliert, ob die Uhrzeit im WR stimmt ?
    Wenn nicht, kann das durchaus sein, das der WR solche Uhrzeiten zeigt, obwohl es hellichter Tag ist.

  • Wird zufälligereweise auch ein elektronischer Durchlauferhitzer benutzt?

    Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!

  • Zitat von machtnix


    Schieflast ensteht, wenn eine einphasige Anlage an ein Drehstrom Versorgungsnetz angeschlossen wird.
    Dabei enstehen durch den Neutralleiter Strom zusätzliche Spannungsabfälle.


    Ok. Habe verstanden was du meinst. Allerdings dürfte der WR nichts von der Schieflast merken. Der Spannungsfall am Neutralleiter tritt am WR als Spannung zwischen N und Schutzleiter auf und hängt vom Leitungswiderstand von der Aufteilung PEN auf PE und N bis zum WR ab.


    Eine Netzstörung kann hier eigentlich nur Über- oder Unterspannung sein. Die Frequenz wird den Sollbereich wohl eher nicht verlassen haben, außer es wird im Inselbetrieb notstromversorgt.