wohin nur mit dem überflüssigen Strom

  • Zitat von weiser_uhu

    ...jedenfalls nicht billig dem Verbraucher verkaufen, weil das nicht geht.
    Gigantische Übertragungsnetze, gigantische Übertragungsverluste. Reservekraftwerke.
    Hier steht es, ein promovierter Mann hat es geschrieben, ein lesenswerter Artikel:
    https://erlangenheute.wordpres…der-wahnsinn-geht-weiter/


    Was hast du von nuke klaus aus Erlangen (KWU) erwartet?
    Das ist ein KKW Lobbyist, nichts anderes.
    Geh mal auf seine Seite: http://www.nukeklaus.de/


    Zitat: "Der ESBWR (Economic Simplified Boiling Water Reactor) ist die bisherige Krönung in der Evolution der Leichtwasserreaktoren".


    "Fukushima -- ein Zwischenbericht
    Veröffentlicht am 28.08.2014
    In letzter Zeit ist es in den "Qualitätsmedien" still geworden um die "Reaktorkatastrophe". Um so mehr ein Grund, hier mal wieder einen Zwischenbericht zu liefern. Man könnte es sich einfach machen: Noch immer kein Toter durch Strahlung, noch immer keine Krebs-Epidemie, noch immer ist der Fisch an Japans Küste essbar.." :twisted:

  • Leute! schon wieder gebt ihr solchen Leuten eine Plattform!


    Warum?


    Ich picke mir mal seine 'Kernkompetenz' raus.


    KKW, laut seinen Aussagen, steht es jedem Unternehmen vollkommen frei, seine Kapazitäten solange zu nutzen, solange es wirtschaftlich Sinn macht. In der 'idealen Welt' die uns diese speziellen Ökonomen immer wieder verkaufen, mag das sogar logisch klingen. Aber es gibt gar keinen freien Markt und schon dreimal nicht einen freien Strommarkt. Der ja bekanntlich selbst in so Ultra Linken Ländern wie UK und den USA voll unter dem Pantoffel steht.


    Das man im ökonomischen Fieberwahn gerne davon träumst, die Deutschen KKW bis in alle Ewigkeiten weiter zu betreiben, solange eben nix 'Schlimmes' passiert, sei dem Mann gestattet, nur warum verschwenden wir hier Platz, um solch einem Mann zu befördern?



    Ansonsten sind diese Fragen alle schon abschließend entschieden. Der Mann darf gerne mal bei den Großinvestoren und ersten Adressen (BANKEN) anklopfen und nachfragen.


    Selbst Öl ist vom Tisch gefallen. KKW fassen die nicht mal mehr mit der Kneifzange an.

  • Zitat aus nukeklaus: Fukushima - ein Zwischenbericht :twisted:


    "Strahlenphobie tötet
    In dem 20km-Radius um das Kraftwerk befanden sich acht Krankenhäuser und 17 Pflegeheime, in denen sich zum Zeitpunkt des Unglücks 1240 Patienten bzw. 940 Pflegefälle befanden.


    Unmittelbar nach dem Tsunami wurde eine Evakuierung im 2km-Radius angeordnet. Am nächsten Morgen wurde der Radius auf 10 km ausgeweitet. Am Nachmittag ordnete die Regierung eine Ausweitung auf 20km an. Am Abend des zweiten Tags nach dem Tsunami stellte man fest, daß sich noch 840 Patienten in den Krankenhäusern und Pflegeheimen befanden. Die Regierung ordnete noch am späten Abend eine Notevakuierung an. Am folgenden Morgen begannen völlig panische und chaotische Transporte: Schwerkranke wurden ohne Begleitung durch medizinisches Personal in normale Fahrzeuge verfrachtet. Bettlägerige Patienten wurden teilweise schwer verletzt, weil sie während der Fahrt von den Sitzen rutschten. 27 Patienten mit Nierenversagen und Schlaganfällen wurden auf einen Transport ins 100km entfernte Iwaki verschickt. Zehn verstarben noch auf dem Transport. Insgesamt sollen 50 Patienten während oder kurz nach der Evakuierung verstorben sein. Todesursachen: Unterkühlung, Dehydration und drastische Verschlimmerung der vorhandenen medizinischen Probleme.


    Das alles geschah, weil (einige) Menschen völlig absurde Vorstellungen von der Wirkung ionisierender Strahlung haben. Über Jahrzehnte systematisch aufgehetzt von Betroffenheits-Organisationen vom Schlage Greenpeace. Organisationen und Einzelpersonen ("Atomexperte"), die es zu ihrem persönlichen Geschäftsmodell gemacht haben, andere Menschen in Furcht und Schrecken zu versetzen. Wir sind es den Opfern schuldig, diesem Treiben wesentlich entschiedener entgegenzutreten. Das sind nicht die netten-jungen-Leute-die-immer-die-Waale-schützen, sondern straff geführte Unternehmen mit Millionenumsätzen. Aufklärung beginnt immer im persönlichen Umfeld. Jede Spende weniger, bereitet dem Spuk ein baldiges Ende. Wenn sich das Geschäftsmodell "Strahlenangst" erledigt hat, werden sich diese Typen schneller als gedacht lukrativeren Tätigkeiten zuwenden".

  • ...bin echt froh, dass Grafenrheinfeld endlich in den nächsten Tagen für immer ( ? ) vom Netz geht. Hoffentlich wird es kein Reservekraftwerk. Denn dann bleibt der Alptraum bestehen.
    Grüße
    -charlie-
    kalle bond: Gäbe es keine havarierten Atomkraftwerke, dann gäbe es auch keine "todlichen Evakuierungstransporte", vor denen man ja so viel Angst hat.
    fluzzl: Ich dachte immer, die Strombörse könnte preiswerten Strom mal preiswert an die Kleinverbraucher weiterreichen, doch das wird wohl immer Phantasie bleiben.

    Einmal editiert, zuletzt von weiser_uhu ()

  • Zitat von weiser_uhu

    ...bin echt froh, dass Grafenrheinfeld endlich in den nächsten Tagen für immer ( ? ) vom Netz geht. Hoffentlich wird es kein Reservekraftwerk. Denn dann bleibt der Alptraum bestehen.
    Grüße
    -charlie-



    20 Juni wird abgeschaltet

  • Ich dachte immer, egal was es ist: Großtechnisch kann jedes Ding preiswerter hergestellt werden als es ein einzelner privat machen kann. Bei Solartechnik scheint das nicht so zu sein, denn wie sonst wäre es erklärlich, dass sich so viele Leute eigene Anlagen hinsetzen. Und was da nicht alles getan wird, um den Strom, der vormittags in Massen anfällt, doch noch sinnvoll zu verwenden, wirklich bewundernswert. Davor habe ich den allergrößten Respekt.


    Ich sage jetzt was möglich und unmöglich ist:
    Es ist möglich, den gesamten digitalen Datenverkehr, der weltweit geführt wird, für die Dauer von 10 Jahren in Amerika abzuspeichern. Das ist möglich.


    Elektronische Zähler in Deutschland einbauen, die landesweit so über INTERNET gesteuert werden, dass preiswert erzeugter Strom auch preiswert verbraucht werden kann, das ist unmöglich.


    Dann bauen die Leute schon lieber eigene Energieerzeugungsanlagen, doch Vorsicht, sie dürfen nicht zu reich werden, da muss ein Gesetz her. Was nun mit dem überflüssigen Strom machen? Na, ins Ausland verschenken.


    Grüße
    -charlie-

  • Hey Charlie,


    Alles eine Sache der Wirtschaftlichkeit !
    Da der Batzen feste Steuern oder Abgaben sind, ist der Strompreis für den Endverbraucher aber kaum flexibel.
    Und aus 1-3 Cent Differenz z.b. Für nachtstrom lässt sich eben wenig Geschäftsmodell entwickeln.


    Grus
    Blacki

    11,14 kWp O/W 4x Solarmax WR (2012)
    43,30 kWp Anteil Solarpark Dreieich (2011)
    71,08 kWp Anteil Solarpark Hof (2012)
    70 kWp auf Hühnerställen (2012)
    301 kWp Brandenburg (2018)