Energiewirtschaft sieht ihre Zukunft in der Informationstech

  • Energiewirtschaft sieht ihre Zukunft in der Informationstechnologie


    Intelligente Zähler sind in Deutschland noch rar gesät. In der intelligenten Datennutzung liegt aber nach Auffassung der neuen wie der alten Energieversorger die Zukunft. Durch eine intensive Analyse von Verbrauchs- und Erzeugungsdaten könnten neue Geschäftsmodelle und Umsatzpotenziale kreiert werden, die notwendig sind, wenn der Energieabsatz an die Kunden infolge einer effizienteren Nutzung und der wachsenden Eigenversorgung sinkt, sind sich die Unternehmen sicher.


    Die Energiebranche befindet sich im Wandel. Als die Herausforderung in den kommenden Jahren diskutieren die Unternehmen jedoch immer weniger die Trendwende bei der Energieerzeugung und den Siegeszug regenerativer Quellen als neue Geschäftskonzepte. Jene neuen Konzepte gehen mit einer neuen Nutzung von Daten einher. Die sogenannte digitale Revolution beschränkt sich nicht auf die Energiewirtschaft. Aber der EU-Kommissar für digitale Wirtschaft und Gesellschaft, der Deutsche Günther Oettinger (CDU) glaubt, dass der Energiesektor neben dem Mobilitätssektor der stärkste in diesem Feld sein wird. “Daten sind ein Rohstoff, sie sind das Öl der Zukunft”, sagte Oettinger bei einer Tagung des Bundesverbands neue Energiewirtschaft (bne) vergangene Woche. “Wer innovativer Berater und Dienstleister bleiben will, braucht Mobilitätskompetenz und Energiekompetenz.” Beide Sektoren werden mehr oder weniger miteinander verschmelzen, ist der Politiker überzeugt. Und er ist damit nicht allein: Auch Mitgliedsunternehmen des bne gehen von einer kommenden Symbiose aus.


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