Frage zum Ausfüllen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung

  • Hallo Timo,
    als Nichtfachmann denke ich wenn Ihr gemeinsam veranlagt werdet musst Du auch die Einkommen Deiner Frau angeben.
    Du kannst hier aber großzügig (ab)runden.


    Die Summe aller Einnahmen dient dem FA dazu einen Vorauszahlungsbetrag festzulegen damit Du zum Jahresende ggf. nicht kräftig bluten musst.


    Das trifft alle Unternehmer, da mit PV aber üblicherweise keine riesigen Extra-Einkünfte erzielt werden ist dies eine lästige Formalität wie die mtl. Voranmeldung.

    Grüße
    Didi


    2015: 1052 kWh/kWp; 2016: 1036 kWh/kWp; 2017: 1102 kWh/kWp; 2018: 1162 kWh/kWp; 2019: 1137 kWh/kWp

    "Handle so, wie du auch von anderen behandelt werden willst" (frei nach Kant)

  • Der Fragebogen zur Steuerlichen Erfassung hat einen einzigen Zweck:
    Das Finanzamt dazu zu veranlassen in Deinem Datensatz das Umsatzsteuermerkmal zu setzen.


    Hierfür sind fast keine Angaben erforderlich. Insbesondere nicht zu irgendwelchen Einkünften. Schließlich soll das FA nicht auf den Gedanken kommen, steuerliche Vorauszahlungen festzusetzen. Das Ding ist keine Steuererklärung. Fast nichts in dem Formular lässt sich nicht hinterher korrigieren. Entscheidend ist, so früh wie möglich das USt-Merkmal zu haben um nach Eingang der Anlagenrechnung möglichst am nächsten 1. die UStVA machen zu können.


    Du gibst also Deine persönlichen Daten an, wenn die Anlage auf Dich alleine läuft.
    Dann gibt Du als voraussichtlichen Gewinn eine 0 an.
    Du kreuzt an, dass Du auf die Kleinunternehmerregelung verzichtest
    Ggf. Dauerfristverlängerung beantragen
    Am besten noch eine Einzugsermächtigung ausfüllen für die Umsatzsteuer und ab in den Briefkasten


    (Spätestens) ab dem Zeitpunkt der Abgabe des Erfassungsbogens solltest Du dann auch regelmäßig bis zum 10. des Folgemonats die UStVA über Elster abschicken - mit Fristverlängerung hast Du einen Monat länger Zeit. Wenn da noch keine Einkünfte oder Aufwendungen erfolgt sind, sind eben 0,00 Euro Umsatz zu deklarieren aus denen sich die Verpflichtung zur Zahlung von 0,00 Euro USt ergibt :-)

    24 x Sharp NU235 mit SMA SB5000-TL20 * Ausrichtung ~ 75 Grad * - PVGiS4-10% = 842 kWh/kWp
    www.sonnenertrag.eu

  • didimausi
    es wäre sogar falsch, die Daten der Ehefrau mit anzugeben, wenn die Anlage nur auf den Ehemann läuft.
    Gerade am Anfang werden aus der PV eher Verluste generiert, wieso sollte ich da freiwillig zusätzliche Steuern vorauszahlen, um am Ende nicht zu bluten? Im Gegenteil. Ich würde die voraussichtlichen Verluste als Steuerfreibetrag eintragen lassen, um nicht so lange auf mein Geld warten zu müssen.
    Bei der üblicherweise gewählten "Ist-Versteuerung" für die Umsatzsteuer muss ich auch nur die Umsatzsteuer abführen, die ich zuvor auch erhalten habe

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