Steuererklärung 2014

  • Ich hoffe, ich kann unser Problem/unsere Frage korrekt und verständlich formulieren.


    Also wir haben 2013 unsere Anlage installiert und haben dann auch bei der Steuererklärung die Mehrwertsteuer der Installationsfirma angegeben und vom FA zurück erhalten. Uns ist klar, dass bei unserer Steuererklärung 2014 dieser Rückzahlung nun als Gewinn eingetragen wird.


    Jetzt kommen wir aber zu unserer Frage: Wir machen ja eine Steuererklärung für die PV (GbR) und eine gesonderte Steuererklärung für uns als Ehepaar. Nun wird die Steuerrückzahlung von 2013 in beiden Erklärungen als Gewinn angegeben, laut unserem Berater.


    Das können wir nicht ganz nachvollziehen. In der Erklärung für die PV ist es ja klar, aber warum in unserer privaten Steuererklärung? Dadurch wird die Steuerrückzahlung vom FA ja 2x verlustmindernd für 2014 bei uns angesetzt. Kann das so richtig sein?


    Vielen lieben Dank schon mal für jede Hilfe und Antwort.

  • Ich bin zwar nicht der Finanzfachmann, aber in die Einkommensteuer geht meines Wissens nach nur der Gewinn/Verlust aus der Beteiligung an der GbR ein. Auf die zu zahlende Steuer hat er auch nur dort und daher nur einmal Einfluss. Auch taucht die UST ja einmal als Ausgabe und einmal als Einnahme auf. Das kann in verschiedenen Jahren der Fall sein und somit in einem Jahr steuermindernd und im anderen steuererhöhend.

  • Die Steuererklärung für die PV ist eine "GuE" = eine "Einheitliche und gesonderte Gewinnfeststellung".
    Hier wird keine Steuer berechnet!
    Hier wir der Gewinn einheitlich für die Gesellschaft, und gesondert für jeden Gesellschafter festgestellt.


    Die so in der GuE ermittelten Gewinnanteile werden als Einkünfte aus §15 EStG, hier: Gewinnanteile aus Beteiligungen an Personengesellschaften, in die Einkommensteuererklärung der Gesellschafter übernommen.
    Es gibt somit nichts, was doppelt berücksichtigt würde.
    Die GuE ist (ganz bösartig auf den Punkt gebracht) eine Nebenrechnung auf einer Vorstufe zu allen darauf aufbauenden "echten" Steuererklärungen (KöSt, ESt).


    Bitte prüfe nochmal, ob irgendwo ein Missverständnis vorliegt.
    Das ein Berufsträger wirklich gesagt (und gemeint) haben soll, dass irgendeine BE (oder BA) zweimal zu versteuern ist, kann ich mir einfach nicht vorstellen. Wir bewegen uns auf Berufsschulniveau.

    16,92 kWp / 72 x Sharp NU-235 / Aurora Power One 12,5 + 3,0/ 0° Südabweichung / 8° Dachneigung

  • Ist nicht grundsätzlich die Frage über zwei Jahre relevant ?
    Zahlung und Erstattung in 2013 sollte doch keine Auswirkung auf 2014 haben.
    Irgendwie fehlen bei der Schilderung des TS einige Details, bzw. der vielleicht vernachlässigten Zuordnung oder
    der in 2013 erfolgten Erklärung.
    War jetzt nur so ein Gedanke, der die Frage nur am Rande tangiert.
    Sonnige Grüße.

    28 EGING 190W, WR SMA 5000TL20
    Ausrichtung -36°, DN 42°
    I.B.N. 6/2011

  • Die Problematik die Du ansprichst, ist beim TO wohl schon geklärt; wenn nicht - dann hatte Energiesparer51 dazu schon alles gesagt.


    ich gehe davon aus, der TO hat die GuE-Erklärung als etwas angesehen, woraus eine Steuerschuld resultiert;
    und dann geglaubt, dass aus der Eintragung in der EST-Erklärung die Steuerschuld nochmal entsteht.
    Den Zusammenhang zur USt-zahlung sehe ich auch nicht so richtig dabei; kann mir aber dennoch keinen anderen Reim drauf machen.
    Mal schauen, wie der TO jetzt reagiert.

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