Welche Eingangsspannung bei Dünnschichtmodlen

  • Hi,
    mir sind einige Dünnschichtmodule mit folgenden Technischen Daten "zugeflogen":


    Max. Spannung:102 V
    Kurzschlußstrom:1.17 A
    Leerlaufspannung:138 V
    MPP-Spannung:102 V
    MPP-Strom:0.93 A


    Weitere technische Informationen


    Modullänge:13007 mm
    Modulbreite:1100 mm
    Rahmenhöhe:7 mm
    Steckertyp:MC4
    Gewicht:24 kg


    Welche Eingangsspannung sollte der Inverter haben?


    Grüße, Richard


  • Kommt darauf an, was du damit vorhast :roll:
    Inselanlage, netzparallele Anlage, wievile Module kommen zum Einsatz, wie ist die genaue Modulbezeichnung (Hersteller,Typ).............

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Hi smoker59,
    Es handelt sich um Tianwei TW-SF 95. Zuerst will ich mich im kleinen (300W) mit dem Thema erstmal vertrautmachen. Dann habe ich vor, damit zum Beispiel eine kleine Klimaanlage zu betreiben, den Erdwärmetauscher meiner Wärmepumpe zu regenerieren.....Also alles Sachen, zu denen man keine Speicherung und damit keine Akkus braucht. Also nur Solarzellen und Inverter. Dafür brauche ich aber, wenn ich nicht zu einem "vornehmen" Inverter mit großem Eingngsspannungsbereich greifen will (sehr teuer) die Erfahrung, welche Eingangpannug fü mich richtig ist. Ich schätze, das wäre 110 V. Isn´t it?


    Meine Wärmepumpe hat nur 1200 W Leistungsaufnahme. Das muss ich noch nicht einmal beim Netzanbieter melden.


    Grüße, Richard

  • Wenn du dich schon an etwas orientieren willst dann am höchsten Wert der anliegen könnte...


    Zitat

    Leerlaufspannung:138 V


    Aber das ist vermutlich bei Standardtestbedingungen, also 20 oder 25°C @ 1kW/m² usw...wenn die Temperaturen sinken steigt aber auch die Spannung an, im Winter bei -10 oder sogar -20C° hat man da höhere Werte, check das mal ab was da im Datenblatt deines Herstellers steht.

    Zitat von John Perry Barlow

    I'm a free-marketeer. I believe in free markets, but... sometimes you have things that look like free markets but aren't because of artificial reasons. I'm not very happy with the current state of what calls itself free market economy in the world because you've got all these grotesque monopolies that are able to game the system in a way that's to their advantage by virtue of their power, and that's not a free market.

  • Weder noch.
    Ein Modul benötigt einen Spannungsbereich von 88 V bis 152 V.
    Wenn ich Dich hier richtig verstehe willst Du eine Netzparallele Anlage, die primär auf Eigenverbrauch ausgelegt ist. Folglich benötigst Du einen einphasigen Netz-WR, der üblicherweise gerne Arbeitsspannungen von 350 V bevorzugen würde, man also 3-4 Module in Reihe schalten würde (je nach WR), was ein Eingangsspannungsfenster von 352 .. 608 V bedeuten würde bei 4 Modulen. Problematisch ist hier jedoch sowohl die kleine Leistung als auch die Dünnschicht selbst, da hier wohl Trafo-WR zum Einsatz kommen müssen. Da fällt mir aus dem Stegreif jetzt leider kein passender WR ein...


    Ciao


    Retrerni

  • Zitat von Richard der Zweite

    Ich schätze, das wäre 110 V. Isn´t it?


    No, it isn`t 8)
    Auf gut deutsch, das wird so nicht funktionieren. Entweder Insel mit Akku, Modulen und Inselwechselrichter oder Netzparallel und dazu hat @Retrernie eigentlich schon das Wesentliche geschrieben. Auch mir fällt da leider kein passender Wechselrichter ein, sorry :roll:

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Ich habe vor, völlig ohne Netzanbindung zu arbeiten. Mir schwebt vor, meine
    Wärmepumpe zwischen Frühahr und Herbst duch eine kleine Klimaanlage zu
    ersetzen, die ich in den Luftstrom meiner Zwangsentüftung mit Wärmerück-
    gewinnung schalte. Für diesen Betrieb habe ich inzwischen eine Inselanlage
    entdeckt, die eine "DC Voltage Range" von 100 - 138 V und eine "Input Voltage"
    von 110 V hat. Sollte eigentlich funktionieren, oder?


    Wo sind, bei auschließlichem Eigenverbrauch, eigentlich die Grenzen für die Meldepflicht?
    Ich habe was von 10 kW gelesen, weis aber ncht, ob das noch aktuell ist.

  • Nee Murray, wird nicht. Hast Du Dir schon mal Gedanken gemacht, was für ein Drum an Akkustation das sein müsste. Ich müsste glatt die Decke zum Dachboden verstärken, damit die das trägt. Ich habe mehrere Optionen.


    1. Es wird halt nur gekühlt wenn die Sonne scheint. Die Klimaanlage wird halt nur angeworfen, wenn´s zu warm wird.


    2. Ich installiere für die "Übergangszeit" (Frühjahr - Herbst) eine kleine Klimaanlage, mit der man auch heizen kann. Die fährt die Wärme in den großen (900L) Pufferspeicher und da wird sie, wie der Name schon sagt, gespeichert.Wenn´s dann halt nicht mehr reicht, springt die Wärmepumpe an.


    3. Ich betreibe mit dem Solarstrom die Heizpatrone im Pufferspeicher. Der Rest wie 2.


    4. Ich speise die kalte (oder warme) Luft von der kleinen zusätzlichen Klimaanlage in die Zwangsbelüftung mit Wärmerückgewinnung ein. Dieser gäbe dann halt keine Speicherung.


    Wie ich´s wirklich mache muss ich mir noch überlegen.


    Ich bin in der glücklichen Lage mit einer Heizleistung (inkl. Warmwasser) von 4,5 kW auszukommen, weil das Haus neu ist und nach dem KfW70-Standart aufgebaut ist.


    Aber jetzt habe ich noch eine Frage. Ich bin bezüglich Wechselrichter etwas ratlos. Mir wurde erzählt, ich bräuchte für meine Dünnschichtmodule einen besonderen Wechselrichter. Ist da was dran?

  • Hallo


    Wie wäre es denn mit einem SMA SB 2000 HF-30. Der braucht natürlich Netzanbindung und hätte gern einige Stränge parallel. Wievile Module hast Du denn? Ein Sunways AT geht auch, hier war der AT 2700 der kleinste.


    Alex

    privat: 4,2kWp = 18 SolarFabrik Premium L Poly 235 an Sunways NT3700 seit 2011
    6,4kWp = Solarwatt an Fronius IG plus seit 2012