ist das was??

  • Hallo
    Ich Spiele mit den Gedanken mir eine 2000 Watt Anlage aufs Dach zu setzen mit Plug and Play.
    Ich würde gerne eure Meinung dazu befragen was Ihr davon haltet,und so wie mein Plan ist ob es dann auch erlaubt ist.
    Ich besitze schon einen Wassergeführten Kaminofen mit einem 500l Wasserspeicher der bei Betrieb auch mein Brauchwasser erwärmt,und ich wollte mit meiner PV Anlage meinen Eigenstrom nutzen und den Rest bevor er ins Netz gelangen würde über eine Regelung die den Überschüssigen Strom an meinem Heizstarb schickt dann da verbrauchen.
    So würde ich nichts ins offene Netz speisen.Der Spaß würde mir dann weniger als 3000 Euro kosten
    Gruß
    Jens

  • Moin und herzlich willkommen im Forum.


    Nutze mal die Suchfunktion mit dem Schlagwort "Halbinsel". Normalerweise sind Plug&Play-Anlagen deutlich teurer als 'normale' Anlagen. Zudem zeigt die Erfahrung, dass auf die Art nur eine Selbstversorgung im Bereich 30% möglich ist. Wenn man einen höheren Anteil will, dann braucht das System eine Batterie.


    In Bezug auf die Legalität von Plug&Play-Anlagen gibt es hier etliche Threads. Kurzform: Ohne Meldung der Anlage beim Versorger ist sie illegal; über Steckdose mit dem Netz verbunden nicht richtig illegal, aber im Falle eines Falles wird die Versicherung wohl nichts bezahlen; wenn vorschriftsmäßig angeschlossen, dann gibt es keinen Vorteil gegenüber einer 'normalen' Anlage.

    Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)

  • Ja, in der Schweiz kannst du das machen. Email an den Stromversorger genügt. :wink:
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Wow danke für die Schnelle Reaktion hier


    Meinen Stromverbrauch werde ich natürlich dann mehr auf den Produzierten Strom richten.
    Waschmaschiene Trockner u.s.w. werde natürlich bei Spitzenzeiten in Betrieb genommen.


    Was könnte mir den im erstfall Passieren wenn der Stromversorger vor der Tür steht und meine Anlage sieht.

  • Zitat von schorni111

    Wow danke für die Schnelle Reaktion hier


    Meinen Stromverbrauch werde ich natürlich dann mehr auf den Produzierten Strom richten.
    Waschmaschiene Trockner u.s.w. werde natürlich bei Spitzenzeiten in Betrieb genommen.


    Natürlich!....?

    Zitat

    Was könnte mir den im erstfall Passieren wenn der Stromversorger vor der Tür steht und meine Anlage sieht.


    Dass du den Zählerableser zum Kaffee und Hörnchen einladen solltest. :wink:
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Wenn du einen Abluft-oder Kondenstrockner hast werden dir eine 2 kWp aber nicht reichen auch wenn die Sonne volle Kanne scheint.


    Django

  • Zitat von schorni111

    Was könnte mir denn im Ernstfall Passieren wenn der Stromversorger vor der Tür steht und meine Anlage sieht.


    Wenn die Anlage gemeldet war, eigentlich nichts; wenn nicht, dann könnten die auf die Idee kommen, dass du tagsüber mit rückwärts drehendem Zähler eingespeist hast, um abends und nachts den teuren Strom von den Stadtwerken zu beziehen. Wenn sie böse auf dich sind (kein Kaffee mit Kuchen), dann könnten sie eine Ertragsschätzung machen und dementsprechend eine Nachforderung stellen. Wenn sie richtig böse sind, weil du sie vom Hof gejagt hast, petzen sie vielleicht auch noch beim Finanzamt.


    Die sichere Variante ist also Anlage melden oder eine kleine Halbinsel aufbauen.

    Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)

  • 2 kWp ist irgendwie eine blöde Grösse. Für Guerilla etwas zu fett und für eine saubere legale Anlage ist der technische Aufwand ziemlich hoch. Bei 3++ kWp wären die Kosten einer legalen Steuerung auch kaum höher, so das sie pro kWp eff. deutlich billiger kommen.

  • Es wurde hier jetzt die Inselanlage erwähnt,aber damit würde ich ja keinen Strom zu meinen Abnehmern bekommen,es sei denn ich würde dann extra Leitungen legen,das habe ich doch so richtig verstanden,oder?

  • Zitat von schorni111

    Es wurde hier jetzt die Inselanlage erwähnt,aber damit würde ich ja keinen Strom zu meinen Abnehmern bekommen,es sei denn ich würde dann extra Leitungen legen,das habe ich doch so richtig verstanden,oder?


    Tja, dass sich ein Speicher nicht rechnet ist inzwischen hinlänglich bekannt. Einerseits ergeben sich bei Inselanlagen Umwandlungs- und Speicherverluste sowie Unterhaltsaufwand, anderseits entgehen Erträge aus der Einspeisung von (überschüssigem) Solarstrom. Doch auch zur Erhöhung des Eigenverbrauchs muss die Investition mit dem Ertrag
    und allenfalls Komfortverlust durch die Änderung von Benutzergewohnheiten verrechnet werden.
    Die einzigen Systeme, welche m.E. halbwegs funktionieren, sind diejenigen, welche gespeicherten Solarstrom aus der Batteriebank ins Hausnetz aufspeisen (letsdoit und swissembedded). Diese arbeiten jedoch auch nicht netzdienlich!
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

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