Tesla Powerwall Batteriespeicher

  • Nein, überflüssig. Zu Hause hat man Netz!
    einstein0

    30 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    1 kW- Insel im Camper ohne PV! EV; Mitsubishi Imiev. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 1,2 kW Bi-WR als Testspeicher.

  • Das ist garnicht überflüssig. Es gilt 65Mio Dollar Förderung abzukassieren. Im Sinne der Aktionäre hat Tesla doch garkeine andere Wahl.

  • Zitat von einstein0

    Nein, überflüssig. Zu Hause hat man Netz!
    einstein0


    Was spricht denn dagegen?


    Warum soll man die 70kWh Batterie nicht auch im Haushalt stationieren.


    Das wird den Speichermarkt kräftig aufwirbeln.

    4 Modul 300Wp an Steca Tarom 4545
    6 * Accu Longex 107 Ah ,
    Wechselrichter Steca Solarix PI 1100 24V
    SunTracer (OG+) mit 5,8m²
    Vorsicht: Solarenergie macht süchtig.
    Ob es sich rentiert, ist mir ziemlich egal. Die Umwelt schont es allemal.

  • Zitat von Guentherm


    Was spricht denn dagegen?
    Warum soll man die 70kWh Batterie nicht auch im Haushalt stationieren.
    Das wird den Speichermarkt kräftig aufwirbeln.


    Wenn das Wägelchen dannzumal netzinteraktiv zu Hause angesteckt werden kann, damit der mobile Speicher
    vom Stromversorger genutzt werden kann macht es Sinn, vorher nicht.
    einstein0

    30 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    1 kW- Insel im Camper ohne PV! EV; Mitsubishi Imiev. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 1,2 kW Bi-WR als Testspeicher.

  • Was willst du denn mit 70kWh zuhause? Die für Privatwohnungen werden sicher unter 10kWh nutzbar haben. Alles andere macht doch wirtschaftlich keinen Sinn. Über das Jahr kannst du nicht Speichern und die ganze Nacht halli galli ist auch eher selten.


    Für Firmen kann ich das noch verstehen das man seinen Strom billiger zu kaufen bekommt wenn man Spitzenlasten abglätten kann aber ansonsten wird das doch nix.


    Das Model wird wohl eh der Knüller, SolarCity wird sich wie bei den PV Anlagen auch Geld bei Banken und Aktionären leihen. Die PV und jetzt auch den Speicher bei den Kunden aufstellen und dann den Kunden den Strom verkaufen. Mit der Batterie können sie den Kunden dann auch nachts Strom verkaufen.
    Das wird noch lustig sollte die Wrtschaft mal wieder einen Dämpfer bekommen und die Hausbesitzer ihre Häuser verlieren. Wer bezahlt dann die Anlagen?
    Könnte mal einer überschlagen wieviele SlarCity Kunden für wie lange durchhalten müssen damit das Model funktioniert.
    Ich mein warum lässt man sich als Hausbesitzer überhaupt darauf ein? Liegt doch irgendwo nahe dass man das Geld für die PV von der Bank selber nich hätte geliehen bekommen. Woran das wohl liegen mag?

  • Zitat von einstein0

    Wenn das Wägelchen dannzumal netzinteraktiv zu Hause angesteckt werden kann, damit der mobile Speicher vom Stromversorger genutzt werden kann macht es Sinn, vorher nicht.
    einstein0


    Leider ist meist wenn die Sonne scheint das "Wägelchen" nicht zu Hause und kann deshalb auch keine Sonnenenergie speichern.
    Also warum dann nicht stationär.
    Um die 10000€ für 70 kWh wär ich dabei.
    Bis 80% Entladung. Also etwa 50kWh Pufferspeicher. Da könnte man mit 2kWp Module den ganzen Sommer ohne Netz "fahren".

    4 Modul 300Wp an Steca Tarom 4545
    6 * Accu Longex 107 Ah ,
    Wechselrichter Steca Solarix PI 1100 24V
    SunTracer (OG+) mit 5,8m²
    Vorsicht: Solarenergie macht süchtig.
    Ob es sich rentiert, ist mir ziemlich egal. Die Umwelt schont es allemal.

  • Aber generell: z.B. In Japan ist es seit Fukushima Pflicht, dass Neubauten Speicher & PV vorhalten müssen um sich mindestens 3 Tage am Stück mit autark mit Strom versorgen zu können.
    Finde ich nicht schlecht zumal die Japaner vor Fukushima wohl auch gesagt hätten, dass Beste Stromnetz der Welt zu haben wo Speicher total unnötig ist.
    Und Extremeignisse wie umgeknickte Masten im Münsterland hatten wir hier auch schon.


    Ob es unbedingt eine Pflicht wie in Japan sein muss, weiss ich nicht. Aber jetzt wo 10 KWp PV und 10kWh Akkus unter 10% der Kosten eines Neubaus kommen, kann man als Hausbauer schon überlegen, was man macht.

    9,6 kWp Talesun TP660P-240, SMA STP 8000TL-20; Ausr.: 70° (West); DN: 33°; seit 10/2012
    10,56 kWp Yingli YL240P-29b, SMA STP 10000TL-10; Ausr.: -110° (Ost); DN 33°; seit 01/2013


    Twitter & Sonnenertrag


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    GroßMeisterLusche

  • Für mich ist das Thema Heimspeicher nach langem schönrechnen und liebäugeln vorerst mal gestorben. In einem Land wie der Schweiz mit mittlerweile zig unrentablen Pump-Speicherwerken erachte ich es als eine Pflicht der Kraftwerksbetreiber, mir nun endlich Angebote zur saisonalen Speicherung von Überschüssen in ihren Anlagen zu unterbreiten. Ich kaufe ja heute auch schon teureren Ökostrom. Diese Art der Speicherung klappt problemlos kurz- und mittelfristig, wahrscheinlich sogar auch weitgehend saisonal.


    Ohne solche Angebote seitens EVU mache ich wie bisher weiter was heisst: Ich speise für 0.10 pro kWh ein und bezahle nachts 0.14 pro kWh, wodurch meine Speicherkosten gerade aml 0.04 pro kWh betragen. Absolut konkurrenzlos !!!


    Daran wird auch ändert Tesla nichts (mobile Anwendungen mal aussen vor gelassen). Grosstechnische Anlagen sind einfach rentabler als kleinzellige Speicherstrukturen. Solange nicht mehr vom Netz bezogen wird als vorher eingespeist wurde, bedeutet dies eine Verringerung der Dreckstromproduktion in Grosskraftwerken (wozu ich die Wasserkraft nicht nicht zähle).


    Mege

    10.35 kWp / Süd / 18° Dachneigung / Fronius Symo 7.0-3-M / Kostal Piko 5.5
    PowerDog als Energie-Manager u.a. für EV-Optimierung der Erdsonden-Wärmepumpe.
    Liebäugle seit längerem mit einem Speicher, habe aber noch immer nichts wirklich gescheites gefunden.

  • Zitat von Mege66

    ....mit mittlerweile zig unrentablen Pump-Speicherwerken erachte ich es als eine Pflicht der Kraftwerksbetreiber, mir nun endlich Angebote zur saisonalen Speicherung von Überschüssen in ihren Anlagen zu unterbreiten. Ich kaufe ja heute auch schon teureren Ökostrom. Diese Art der Speicherung klappt problemlos kurz- und mittelfristig, wahrscheinlich sogar auch weitgehend saisonal. ...
    Mege



    Das ist mal 'ne vernünftige Ansage - Bravo!