Umstellung voin Eigenverbrauch auf Volleinspeisung

  • Hallo zusammen,


    ich betreibe seit Sept. 2012 eine Anlage mit 9,36 KW/P. Im Sommer werde ich umziehen und meine bisher genutzte Immobilie vermieten. Besteht jetzt noch die Möglichkeit von eigennutzung auf Volleinspeisung umzustellen, da dies die Abrechnung mit dem Mieter vereinfachen würde.


    Gruß
    Gilbert

  • Hallo,
    als Alternative könnte bei einer Förderung von denke ich 0,18555 €/kWh und wahrscheinlich höherem Stromtarif auch die Stromvermarktung im Betreibermodell "Betriebskostenabrechung" wirtschaftlich interessanter sein. Der Betreiber und
    Eigentümer bleiben ja gleich.

  • Du kannst jederzeit von DV auf Volleinspeisung und zurück wechseln. So oft du willst. Hat deine Anlage einen offiziellen Erzeugungszähler? Wenn ja, dann sind keine Umbaumaßnahmen notwendig. Das geht dann mit der "kaufmännisch bilanzierten Durchleitung".

  • der Anlagenbetreiber kann jederzeit von Überschusseinspeisung auf Volleinspeisung umstellen, wenn er Lust hat sogar viertelstündlich hin und zurück.
    Der Wechsel ist dem Netzbetreiber jedoch ausreichend lange vorher mitzuteilen, damit sich dieser auf die geänderten Verhältnisse einstellen kann. Ausreichend ist wohl mindestens zwei Tage vorher.
    Wenn die Methode der bilanziellen Durchleitung gewählt wird, kann der Zweirichtungszähler eingebaut bleiben, dafür braucht es aber einen geeichten Erzeugungszähler zusätzlich falls noch keiner vorhanden ist.
    Volleinspeisung ist bei vermieteter Immobilie auf jeden Fall vorzuziehen da stressfreier, wegen der paar Öre sollte man sich möglichen Stress mit einem Mieter nicht ans Bein binden

  • Auch wäre die Lieferung des Stroms an Dritte EEG-umlagepflichtig. Da dürfte ein Preis von derzeit 18,55 ct/ kWh +6,17 ct/kWh netto nicht wirklich attraktiv für den Mieter sein.

  • beim oben von mir angeregtem Betreibermodell über die Betriebskostenabrechnung ist der eigen erzeugte Strom eben nicht
    umlagepflichtig und somit wird dieses Modell für Vermieter und Mieter interessant.

  • Zitat von wadoe

    beim oben von mir angeregtem Betreibermodell über die Betriebskostenabrechnung ist der eigen erzeugte Strom eben nicht
    umlagepflichtig und somit wird dieses Modell für Vermieter und Mieter interessant.


    Erinnert ein wenig an das zweifelhafte Geschäftsmodell der Care-Energy.

  • Man könnte natürlich die Anlage mit vermieten, da muß der Mieter natürlich mitspielen, da er dann auch Betreiber wird und die Risiken trägt. Da unter 10kWp würde auch keine reduzierte EEG-Umlage anfallen (da ja der Eigenversorger nicht mehr mit dem vor dem 1.8.2014 identisch wäre, würde das bei größeren Anlagen greifen).