Aufbau meiner Insel mit Pip4048 und Staplerbatterie in EFH

  • Ich möchte mal ein paar Bilder vom Aufbau meiner Insel mit dem Voltacon Converso 5kVA und mit Pzs Batterie von Deubatt vorstellen:


    Die ganze Anlage wird bei mir im Heizkeller/ Technikraum im EG aufgebaut, der ziemlich geräumig ist. Zum Glück haben wir beim Sanieren der Praxis im EG vor zwei Jahren vom Zählerschrank einige große Leerrohre in den Heizraum gelegt, die jetzt wunderbar genutzt werden können. Eine Leitung mit 5x10mm² wurde damals schon eingezogen um im Heizkeller eine neue Unterverteilung für die neue Haustechnik zu errichten. Für die Errichtung der PV-Anlage habe ich zusammen mit meinem Elektriker noch ein weiteres 5x10mm² eingezogen. So kann ich jetzt den Netzstrom in den Heizkeller zur PV-Anlage leiten und über die alte Leitung geht der PV-Strom zurück zum Zählerkasten um meine UV im Haus anzuschließen.


    Hier ein paar Bilder von der Ausgangslage:

  • Ja hallo Volker,bist Du mit der Fa. Deubatt klargekommen,ich meine mit dem Preis,einige meiner Bekannten hier haben sich auch schon bei dieser Fa.eine Batterie gekauft.Ich hab jetzt ein Jahr hinter mir,alles gut gelaufen,die Batterie hat in dem Jahr ihre 8000 Kwh geliefert,Eigenstromanteil zw.98 und 99,1%.Gruss Bernd

  • Über die Osterfeiertage habe ich dann die Module aufs Dach gebracht. Den kompletten Bausatz dafür habe ich von "letsdoit" zusammengesteltl bekommen und da ich zufällig mal mit dem LKW auf dem Weg war, habe ich sie gleich selber bei Ihm in Augsburg abgeholt. Der Aufbau war soweit problemlos.
    Ich habe immer 3 Module zu einem String mit einem 6mm² Solarkabel zusammengeschaltet. Die Leitungen haben kurze Wege, weil nur ein Stockwerk drunter der Heizkeller liegt und in der rechten vorderen Ecke der Module sitzt im Keller gleich schon die Technik für die PV-Anlage. So habe ich in einer Ecke der Terasse dazwischen einen Kabelkanal verlegt, etwas Plaster geöffnet, von der Kellerecke mehrmals nach aussen gebohrt, und bis zu den Bohrlöchern 40cm nach unten gegraben.


    Nun konnte ich nicht mehr weitermachen, weil ich noch auf den Conversol und auf die Batterie warten musste...

  • Du, darf ich dich bitten das du mit deiner Insel in "einem" Thread bleibst und nicht wegen jedem neuen Schritt oder Frage einen neuen Thread aufmachst.

  • Die Wartezeit auf den Pip und der Batterie habe ich mir mit Weißeln im Heizkeller und Verlegen von 100er Kabelkanäle verkürzt..
    Dann habe ich noch den 8poligen Stringschalter von Effekta installiert
    Nachdem Pip und Batterie ankamen habe ich gleich alles soweit an die Wand gebracht und die Batterie auf einer kleinen Palette zusammengebaut.
    Hab dann noch ein Nym 5x10mm² zur Verteilung gelegt und alles profisorisch angeschlossen und gleich ein Woche so laufen gelassen.


    Das Gefühl, den selbsterzeugten Strom zu verbrauchen - unbeschreiblich!


    die Querschnitte:


    Batterie - NH-Sicherungsschalter: 35mm²
    NH-Sicherungsschalter - Pip: 25mm², damit man mit den Kabelschuhen ins Gehäuse kommt
    Stringschalter - Pip: 10mm²
    Pip - AC-Verteilung 10mm²

  • Zitat von pezibaer

    Du, darf ich dich bitten das du mit deiner Insel in "einem" Thread bleibst und nicht wegen jedem neuen Schritt oder Frage einen neuen Thread aufmachst.


    In diesem Fall ist es doch vollig ok.Es handelt es sich doch in diesem Fall um eine Anlagenvorstellung.


    Find jedenfalls gut so ne Doku.Das andere waren ja Fragen zum werdegang. :danke: Vollkorn.

  • Schön gemacht ! Gratulation ! und viiiieeeelllll Sonne !

    Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.
    Wer mehr zum DC Speicher wissen will erreicht mich per PN !

  • Gestern habe ich dann den 4poligen 63A Netz-0-Notstrom-Schalter eingebaut. Hier konnte ich mich kaum entscheiden, ob jetzt Netz meine Insel und das Netz der Notrom sein soll, oder umgekehrt!? :wink:
    Dann habe ich noch die 1reihige Verteilung gegen eine 3reihige ausgetauscht, weil ich wohl später noch Platz für Steuerungs oder Überwachungsaufgaben brauchen werde...

  • Zitat von bernd2013

    Ja hallo Volker,bist Du mit der Fa. Deubatt klargekommen,ich meine mit dem Preis,einige meiner Bekannten hier haben sich auch schon bei dieser Fa.eine Batterie gekauft.Ich hab jetzt ein Jahr hinter mir,alles gut gelaufen,die Batterie hat in dem Jahr ihre 8000 Kwh geliefert,Eigenstromanteil zw.98 und 99,1%.Gruss Bernd


    Hallo Bernd,


    also ich kann nicht klagen. Ich dachte zwar zuerst, dass das ganze Zubehör mit 580,- netto etwas überteuert ist, aber dazu konnte ich schon im Batterien-Thread beruhigt werden.
    Ich habe jetzt mal noch ein Datenblatt für die Batterie angefordert, aber seit Tagen noch keine Antwort erhalten. Das finde ich jetzt nicht so schön, weil vor dem Kauf, rufen sie dich nach jedem abgegebenen Antwort an, ob du dich schon entschieden hat.


    Leider habe ich jetzt gestern vergessen die Fotos zu machen, wo alle Abdeckungen drauf waren, weils Abendessen gab, werde ich dann noch nachreichen...

    4,5kWp Insel, Conversol 5kVA (pip 4048), Pzs 625 Ah, 160m² Süd-Dach, 4500kWh per anno, neuer Logger: http://vollkorn.ddnss.de/emoncms/vollkorn gelernter Elektroinstallateur - jetzt Owner-Driver mit 40t Autotransporter

  • Darf ich mal fragen welche Ladeparameter du bei deinem Kombigerät eingestellt hast? Die Kombigeräte gibt es, je nach Marke und Firmware, mit 60 V oder 62 V Maximalspannung für die "Boost"-Ladung (oder Absorptionsphase wie ich sie nenne). Bei dem 60 V Modell sehe ich so gut wie keine Hoffnung für dein PzS (hast du mal in die Spezifikationen geschaut, welche Ladespannungen pro Zelle für diesen Batterietyp notwendig sind?). Mit dem 62 V Modell kann es noch gut gehen, sofern du die täglichen Zyklen nicht übertreibst (dennoch, ab und zu sollte man eigentlich schon auf rund 64 V gehen bei diesen Batterien, mindestens einmal im Monat würde ich sagen).


    Meine Frau Edith ergänzt noch:


    Sind auch nicht alle PzS gleich, ich habe schon welche gesehen, die brauchen bei jedem Ladevorgang rund 2,65 V/Zelle (63,6 V bei einem 48 V System - temperaturkompensiert können das dann auch mal 66 V sein) um auf die nominale Säuredichte zu kommen. Andere halten sich erstaunlich gut bei lediglich 2,45 V/Zelle im normalen Ladevorgang. Ausgleichsladung ist aber selbts bei den tolerantesten PzS bei mindestens 2,6 V/Zelle zu machen. Natürlich immer im Hinterkopf habend, dass wir von täglichen Zyklen reden, die bei mindestens 20% DOD (depth of discharge) liegen. Wenn der Gebrauch der Batterie einer Starterbatterie ähnelt (~5% DOD), dann kann das natürlich anders aussehen, aber dafür kaufe ich ja eigentlich keine Staplerbatterie, sondern eigentlich für mindestens rund 30% DOD im täglichen Betrieb.