Planung Neuanlage 2,5kWp Süden Mansardwalmdach

  • Hallo liebe PV-Enthusiasten,


    ich würde gern eine kleine PV-Anlage auf meinem Süddach verbauen.
    Ich habe mal die Dachfläche die in Frage kommen würde ausgemessen und fotografiert.


    Daten zum Dach:
    Südausrichtung
    55grad
    keinerlei Verschattung
    Schindeldach 25 Jahre alt
    Ein relativ hoher Selbstverbrauch ist angetrebt aber soll auch nicht mit Unmengen an Geld erzwungen werden.
    Ein Akkubetrieb ist zur Zeit nicht geplant.



    Ich würde gern den Eingriff in die Dachkonstruktion so gering wie möglich halten. Deshalb soll auch nur die untere Fläche vom Süddach genutzt werden.


    Das Carport steht leider nicht mehr zur Verfügung, da es im Carport hell bleiben soll.


    Lasst es mich wissen falls ich etwas vergessen habe
    Ich bitte um objektive Kritik an meinem Vorschlag.


    Gruß

  • Moin,


    da kommen ja wohl nur all Black Module in Frage, damit das Dach (Haus) auch optisch weiiterhin ansprechend bleibt.
    Würde da z.B. Winaico all Black mit 9 X 260 W oder die 285 W PERC Module(nicht ganz black) - nehmen. Als WR dann einen STECA Grid 1800 bei 70% hart.
    Lass Dir doch mal ein Angebot eines Foruminstallatuers erstellen. Ganz billig wird das nicht, da die Anlage rel.klein wird.
    Entspricht Dein Zählerkasten der aktuellen TAB?


    Gruß
    Martin

    Gruß
    MBiker_Surfer


    Elektrisch: Nikola Gotway 84V

  • Hallo MBIKER_SURFER,


    vielen Dank für deine Anregungen und wichtigen Fragen.



    Zitat von MBIKER_SURFER

    Moin,


    da kommen ja wohl nur all Black Module in Frage, damit das Dach (Haus) auch optisch weiiterhin ansprechend bleibt.
    Würde da z.B. Winaico all Black mit 9 X 260 W oder die 285 W PERC Module(nicht ganz black) - nehmen.


    An schwarze Module habe ich auch bereits gedacht, da die wirklich besser aussehen.

    Zitat von MBIKER_SURFER


    Als WR dann einen STECA Grid 1800 bei 70% hart.


    mir ist bereits aufgefallen, das häufiger von "hart" und "weich" regelung gesprochen wird?
    was bedeutet das ?


    Zitat von MBIKER_SURFER


    Lass Dir doch mal ein Angebot eines Foruminstallatuers erstellen. Ganz billig wird das nicht, da die Anlage rel.klein wird.


    ich habe bereits oben den Tab "Angebote einholen" verwendet. Allerdings hat sich bisher niemand gemeldet.



    Zitat von MBIKER_SURFER


    Entspricht Dein Zählerkasten der aktuellen TAB?
    Gruß
    Martin


    Das muss ich ehrlich sagen.... keine Ahnung was "TAB" bedeuet.
    muss das mal nachlesen und herausfinden was ich habe.
    Das Haus ist 25 Jahre alt. Vor ein paar Jahren wurde mal etwas am Sicherungs und Zählerkasten gemacht. Was die genau gemacht haben weiss ich nicht, da das Haus zu dieser Zeit meine Eltern im Haus gewohnt haben.


    Gruß

  • Zitat von schnabulator


    mir ist bereits aufgefallen, das häufiger von "hart" und "weich" regelung gesprochen wird?
    was bedeutet das ?
    Gruß


    Das sagt zunächst mal aus, wie groß der WR werden muß. Bei 70% hart - max. Leistung ist dann 70% des Generators - also kleiner.
    Bsp.: Bei 3 kWp bedeutet 70% hart einen WR mit 2,1kVA - bei 70 % weich sollte er bis zu 100 % des Generators sein -also 3 kVa.
    Bei der weich Variante musst Du aber sicherstellen können, dass zum Zeitpunkt von mehr als 70% Einspeisung am Netzverknüpfungspunkt = in der Regel Hausanschluß - Du auch die überschüssige leistung abnehmen kannst. Das heisst im April /Mai durchaus knapp 1 kW.
    Bei 70% hart gehen Dir in etwa 3,5 % Jahresertrag 'flöten'.


    Gruß
    Martin

    Gruß
    MBiker_Surfer


    Elektrisch: Nikola Gotway 84V

  • Mein erster Gedanke dazu war ja:
    "Man muss sicher nicht jedes Dach mit PV belegen und bei DEM Dach sehe ich mehr Probleme als Nutzen."


    Sehr geringe Fläche und dadurch sehr kleiner Generator.
    Das wird teuer.
    Dazu die Schiefer Eindeckung, die es nicht günstiger macht und mit schwarz/schwarz und fachgerechter Montage könnte das dann eine goldene Anlage werden.


    Aber mal unterstellt, die Anlage wird gebaut:


    Hier wird 70-hart und 70-weich mal etwas ausführlicher erläutert.


    Aus Kostengesichtspunkten ist 70-hart bei so einer kleinen Anlage sicher angebracht.
    Auf der anderen Seite sollte dann die Frage erlaubt sein, ob man es nicht dann besser gleich ganz bleiben lässt.


    Im vorliegenden Fall würden bei 2,5KWp auf dem Dach als WR 1,8KVA im Keller hängen.
    Der WR ist dann so klein, dass er nicht Mal in der Lage ist EIN einziges HH Großgerät wie WaMa, Trockner oder Spüli zu bedienen, sofern Sonne ansteht, weil die in der Regel 2KW ziehen und das Haus selbst ja auch noch etwas Grundrauschen dazu beisteuert.


    So gesehen könnte man sich auch einen etwas größeren WR für 70-weich in den Keller hängen. Der StecaGrid 1800 liegt um EUR 850,-. Der Aufpreis zum Fronius Symo 3.0-3-S läge bei 150,- zzgl. nochmal 150,- für 70-weich. Damit würde man dann auch etwas Logging haben und auch sehen was auf dem Dach "passiert", falls das von Interesse ist.


    Sollte nicht ausgeschlossen sein, dass irgendwann doch noch eine Dachfläche (WSW, oder WSW oben in Kombination mit SSO oben) oder der Carport dazu kommt, könnte man auch den Fronius Symo 3.0-3-M nehmen, der dann noch einen Mpp Tracker für eine eventuelle Erweiterung bei dann 70-hart frei hätte.


    Obiges nur mal als Gedankengang; ich weiß, dass rein wirtschaftlich nur 70-hart sinnvoll sein wird.


    Bei der Belegung gibt es wohl nix, was mehr Leistung bringt.
    Mit 54-Zellern oder 72-Zellern in hochkant (und jeweils 2 quer unter der Gaube) sieht das vielleicht etwas ansprechender aus, aber die Leistung schrumpf auf um die 2 bis 2,3KWp. Nicht gut.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5