Planung Neuanlage mit 2 optionen (Speicher oder 70%)

  • Zitat von fighterkalle

    jau...
    So siehts bei den 3 Szenarien aus, die ich da mal berechnen lassen habe:
    22 *225 Ost plus 22*225 auf West soll 7315kw/h produzieren(STP7000TL)...entspricht also gerundet 731KW/h pro KWp
    32 *260 Ost soll 6568 kw/h produzieren (STP6000TL)...entspricht also 791 KW/h pro KWp.....ahaaha :-)
    22 *260 Ost (23 lässt der WR wohl nicht zu) plus 16 * 260 West produzieren (STP7000TL) 7194, entspricht ca 719 KW/h pro KWp
    Demnach also die Mittlere Variante....kleinerer WR, weniger Module mit höherer Leistung...aber mehr Output....Steht nur noch die Frage im Raum, wie sich die 260er gegenüber den 225 im Preis bemerkbar machen....


    Seltsames Resultat. :?
    Ich würde WestNordWest auf jeden Fall nicht leer lassen, sonst wird es gegen Nachmittag mit dem EV knapp.
    Bleibt als max. 23 Module 60-Zeller oder 26 Module 54-Zeller auf OSO und den Rest auf WNW legen.

    7 KWp PV, Bosswerk 4,6 KVA Hybrid Wechselrichter, 5 KWh Liontron LiFePO4 Speicher

    Plusenergiehaus, autark von März bis Oktober, mit Panasaonic Aquarea Monoblock 5KW


    Verkaufe: SMA SunnyHomeManager 1.0 Bluetooth mit D0-Auslesekopf für SHM1.0

  • Zitat von seppelpeter

    ...... Bei satt Fläche auf dem Dach spricht einiges für die schwächeren Module, weil sie einfach günstiger sind und mehr Modulfläche hat noch nie geschadet, z.B. bei leichter Bewölkung. Mehr Module wirkt sich auch immer positiv auf die Spannungen aus.


    und nur weil die Module "älter" und schwächer sind, sind die deswegen ja nicht schlecht 8)


    Zitat von seppelpeter


    Also 23*260 oder 23*280 auf OSO und 15*260 bzw. 12*280 auf WNW manuell vorgeben, STP7000 manuell rein setzen und gucken, was kalkuliert wird. Dabei sollten nicht die schlechtesten Ergebnisse raus kommen.


    Ich würde auch die 23*260 "Ost" und 15*260 West bevorzugen.
    Evtl. wäre es eine Alternative auf der Westseite noch auf 250W Module runter zugehen, sofern der Hersteller das 260W und 250W in der gleichen Optik anbietet. Dann wären 23*260 Ost (5,98kWP) und 16*250 (4,0kWp) in Summe unter 10kWp installiert.
    Mit 15 Modulen wird der Tripower als auch die anderen Wechselrichter laufen, aber mehr Module (auch wenn es nur eins ist) sind bekanntlich besser.
    Voraussetzung ist allerdings das die Modulhersteller die 250er als auch 260er in der gleichen Optik anbieten können. Alles andere würde ich nicht machen, dann lieber auf ein Modul verzichten und die gleiche Optik.


    Zitat von fighterkalle

    Danke erstmal Red5FS für deine Zeit und Erklärung heute...und für den Kaffee :-)


    Kein Problem, bei weiteren Fragen :arrow: Mail, PN oder Anruf! Beim nächsten Besuch gibt`s wieder Kaffee! 8)


    Zitat von fighterkalle


    Ich werde mich für die 70% hart entscheiden.


    Eine gute Entscheidung. Der Rest macht auch weniger Sinn.
    Hier noch mal eine Beispielberechnung der Leistung in Abhängigkeit der Temperatur. Das Tool gibts hier im Downloadbereich.


    Bei beiden Varianten 9,88kWp (38*260er) bzw. 9,98kWp (260er+250er) bist du bei 70% hart einmal bei 6,916kW bzw.einmal bei 6,986kW für die maximale Einspeisung. Somit kann die Ost- als auch Westseite jede für sich betrachtet theoretisch mit 100% Leistung Strom produzieren. In den Sommertagen wirst du dann mit dem 7000er knapp an die Begrenzung rankommen können.
    Wie ich Dir heute ja schon gesagt habe, ist mein 8000er bei 9,805kWp (mit 5kWp auf Ost und 4,805kWp auf West) zu groß. Hier hätte der 7000er gereicht. Ich muss schon wirklich Glück haben, dass ich die max. Werte im Portal sehe. Das ist so kurzzeitig, das wird nicht mal aufgezeichnet :cry:


    Gruß
    Red5FS

  • Zitat von fighterkalle


    22 *225 Ost plus 22*225 auf West soll 7315kw/h produzieren(STP7000TL)...entspricht also gerundet 731KW/h pro KWp
    32 *260 Ost soll 6568 kw/h produzieren (STP6000TL)...entspricht also 791 KW/h pro KWp.....ahaaha :-)
    22 *260 Ost (23 lässt der WR wohl nicht zu) plus 16 * 260 West produzieren (STP7000TL) 7194, entspricht ca 719 KW/h pro KWp


    Dass OSO deutlich mehr bringt als WNW ist logisch, aber die letzte Variante kann so nicht stimmen. Wenn mehr auf Ost als auf West liegt, dann muss mehr Ertrag als bei einer symmetrischen Belegung herauskommen.

    sonnige Grüße,
    -Weidemann-

  • Ich würde auch die Variante mit viel PV auf der "guten" Seite und wenig PV auf der "schlechten" Seite wählen, dann stört Dich auf der guten Seite die 70% Abregelung kaum (oder gar nicht). Und Du kannst bei Sonne im Sommer nach dem Grillen am Nachmittag trotzdem noch den Geschirrspüler mit eigenem Strom betreiben und musst nicht bis zum nächsten Morgen warten.


    Bei uns haben wir es deshalb genauso gemacht (nur ist bei uns die Westseite die "gute" Seite) - und wir können daher Waschmaschine oder Geschirrspüler inzwischen nach dem Frühstück anmachen.


    Sonnige Grüße 8)

  • Moin fighterkalle,


    ich hab gerade nochmal bei der KFW geschaut, dein Zitat deines Hausbankberates mit "das lohnt sich nicht" ließ mir dann doch wenig Ruhe. Aber schau selbst:



    Wenn ich dein Zinssatz richtig in Erinnerung hab, kannst du bis Kategorie C immer noch besser die KFW nehmen.
    Zur Erläuterung der Zahlen aus der linken Spalte bsp. 10/1/10:
    10 Jahre Laufzeit
    1 Jahr tilgungsfrei (nur Zinsen werden bezahlt)
    10 Jahre Zinsbindung


    Ich würde mit meinen Bankberater nochmals über die Situation sprechen......
    In diesem Sinne.
    Gruß
    Red5FS

  • Zitat von fighterkalle

    Für mich steht definitiv der Unabhängigkeitsfaktor die größere Rolle....Wenn irgendwie am Ende ne 0 bei rauskommt, ist mir das schon genug ;-) ...Spaß kostet halt...werde mir aber dank deiner PN nochmal weitere Angebote einholen....und die Kosten der ganzen Anlage sind zu 50% durch Aktiengewinne mit Nordex und Solarworld gedeckt ;-)


    Hallo und guten Morgen, wenn du unabhängig werden willst, dann ist deine Systemauswahl nicht ideal.


    Netzparallelspeicher haben aufgrund der dreifachen Spannungsumwandlung einen schlechten Wirkungsgrad. Echte Unabhängigkeit bedeutet: keine Netzüberprüfung, keine Gewerbeanmeldung, keine Fernsteuerung und Fernüberwachung, keine Umsatzsteuer auf den Eigenverbrauch und keine Gewinnsteuer auf den Eigenverbrauch etc. etc. etc. und trotzdem eine 100% ige Vollversorgung.


    Das Angebot ist auf dem Bereich Netzparallelspeicher nicht soooo teuer aber immer viel noch zu teuer beim erzielbaren Autarkiegrad.


    Echte bezahlbare Autarkie geht viel einfacher und günstiger! :D


    Denk mal um die Ecke :D Wenn du mehr wissen willst dann schreib einfach mal eine PM


    Sonnige Grüße :danke:

    Die neue Energiefreiheit kommt an!

  • Habe auf die PN geantwortet und bin gespannt, was da kommt ;-)

    1,76KW Insel mit 8XConergy 220 an PiP 4048 + Bleigel 20kw/h brutto
    9,945 KW (24X IBC 255VL auf -70, 15X IBC 255VL auf +110) an SMA STP8000TL
    seit 02.02.2016: Sunny Island 4.4M plus LG Resu 6.4 +1 erw. Modul..gesamt 8,6 KWh netto

  • Zitat von VIC-RAPTOR

    Echte bezahlbare Autarkie geht viel einfacher und günstiger!


    Wie willst Du bzw. der Threadstarter denn im November, Dezember, Januar mit PV-Strom autark sein - und dann auch noch bei 5000 kWh Verbrauch im Jahr?
    Zum Vergleich: Wir erzeugen im November bis Januar mit einer 15 kWp-Anlage vielleicht 500 kWh und wir haben dabei einen Gesamtverbrauch von 1000 kWh (bei 3000 kWh Gesamtverbrauch im Jahr). Wo sollen denn die restlichen 500 kWh herkommen? :?
    Sonnige Grüße 8)

  • Zitat von cmauch

    Wo sollen denn die restlichen 500 kWh herkommen?


    Hi,
    Vielleicht bringen die Mainzelmännchen noch welche rum....


    Ich hab Kalle das gestern bei mir gezeigt, das der Ertrag in den Wintermonaten einbricht. Ich hab mit 13,46kWp
    Im
    November 287
    Dezember 114
    Januar 162
    Februar 393 kWh produziert. Macht 957kWh.


    Verbraucht habe ich in dem Zeitraum 1583kWh.
    N 462, D 453, J 361 und F 305kWh.


    Ich wohne ca. 25kM von Kalle weg. Auch Ost- West Anlage meine aber eher "richtige" Ost West. Ähnliche Dachneigung mit 45 Grad. Meine kleine Erweiterung 22 Grad.


    Auf die Antwort bin ich auch mal gespannt.
    Gruß Red5FS



    Gesendet von meinem iPad mit Tapatalk

    Gruß Red5FS
    ---
    37 Hanwha Q-Cells G2 265W & SMA STP 8000TL-20 & SHM (30.09.13)
    17 Trina TSM DC80.08 215W & SMA SB 3600TL-21 (03.06.14)
    Do it or don`t do it!There is no try!
    The Force is with you!
    GroßMeisterLusche L:82 D:5 T:3
    Meine Anlage
    SV@fb

  • Zitat von cmauch


    Wie willst Du bzw. der Threadstarter denn im November, Dezember, Januar mit PV-Strom autark sein - und dann auch noch bei 5000 kWh Verbrauch im Jahr?
    Zum Vergleich: Wir erzeugen im November bis Januar mit einer 15 kWp-Anlage vielleicht 500 kWh und wir haben dabei einen Gesamtverbrauch von 1000 kWh (bei 3000 kWh Gesamtverbrauch im Jahr). Wo sollen denn die restlichen 500 kWh herkommen? :?
    Sonnige Grüße 8)


    Hallo :D


    in den Monaten November bis Februar erzeugt die PV-Anlage nicht genügend Strom um die Akkus tagsüber zu laden. Das ist aber nichts neues.


    Eine USV-Umschaltanlage schaltet bei einen niedrigen Akkustand oder bei Überlast des Inselwechselrichters das gesamte Hausnetz unterbrechnungsfrei auf das öffentliches Netz um (Urzustand).


    Wer weiss wie eine USV funktioniert weiss, dass der Umschaltvorgang unmerklich ist und dass man den Umschaltvorgang nur am Stromzähler sehen kann, wenn der wieder zählt. Hier schalten keine Schütze oder dergleichen, sondern interne Tunneldioden sind da am Werk, Die Umschaltlasten sind bis 300 kVA / 400 V problemlos möglich dank VE-Bus Technik.


    Sollte die USV Komponente auf das Netz schalten, dann bezieht der Anlagenbesitzer öffentlichen Strom und die Inselanlage wird durch die Laderegler weiterhin geladen, bis ein voreingestellter Ladezustand erreicht ist (z.B. 70%), dann schaltet die USV das öffentliche Netz wieder unterbrechungsfrei um und schaltet auf Inselbetrieb


    (Der Vorteil bei einer direkten Gleichspannungsladung ist gegenüber Netzparallelspeichern, welche aus Wechselspannung Gleichspannung machen müssen um die Akkus zu laden, der weit bessere Wirkungsgrad, aufgrund niedrigerer Umwandlungsverluste)


    Wir gehen von einer Autarkie, in den Monaten von November bis Februar, von ca. 30% aus. Das kann aber schon unterschiedlich ausfallen, das hängt vom Winter und vom Verbraucherverhalten ab.


    Ab Monat März bis Oktober läuft eine USV-Umschaltanlage annähernd zu 100% autark. Im Jahresschnitt kann man von durchschnittlich 80% Autarkie ausgehen.


    Eine USV-Umschaltanlage schaltet eine Inselanlage oder das öffentliche Netz wechselseitig auf das Hausnetz. Inselanlagen fallen nicht unter das EEG-Gesetz. :D


    Ich hoffe etwas Licht ins Dunkle gebracht zu haben


    Sonnige Grüße :danke:


    Nachfolgend eine Grafik der letzten 7 Tage einer VIC-Umschaltanlage. Hier sieht man den IN-Modus (Inselmodus) und den PT-Modus (Netzbezug). Daten wurden von I-Phone App abgegriffen.