In Betrieb/ Erfahrungen: VARTA Storage

  • In Anlehnung an den Thread "In Betrieb/ Erfahrungen: Sonnenbatterie ECO 4.5/9/13.5 "
    würde ich gerne entsprechend Informationen über den VARTA Speicher erhalten.


    Mich begeistert da vor allem das Modulkonzept mit den nachrüstbaren Speicherblöcken.


    Man könnte relativ klein mit 3,7 kWh anfangen und bis zu 13,8 kWh erweitern.

    4 Modul 300Wp an Steca Tarom 4545
    6 * Accu Longex 107 Ah ,
    Wechselrichter Steca Solarix PI 1100 24V
    SunTracer (OG+) mit 5,8m²
    Vorsicht: Solarenergie macht süchtig.
    Ob es sich rentiert, ist mir ziemlich egal. Die Umwelt schont es allemal.

  • Hallo,


    Bisher war ich stimmer Mitleser im Forum - es hat mir viel geholfen und nun möchte ich selbst auch gerne was zurückgeben :D


    Ich selbst habe den Varta Engion Family seit Ende Oktober 2014 am laufen - und bin zufrieden.
    Was möchtes Du über das Gerät wissen?


    Gruß Crazyalex

    37x Yingli Panda 270-C-30B -> 24x SSO-30°/13x NNW+150° (10/2014)
    35x Sharp NURJ280 -> 21x SSO-30°/14x NNW+150° (4/2017)
    72x SolarEdge P300
    2x SolarEdge SE9k
    1x Varta Engion Family Plus 8,3kWh
    1x SolarLog 1200 PM+
    Eigenverbrauch/Steuerung 60% weich

  • An der Reaktion ist zu erkennen, daß das Varta System meiner Ansicht nach keinerlei Innovationen bietet und obendrein noch viel viel zu teuer ist, was es leistet. Nur durch Hochglanzprospekte läßt sich diese nicht am Markt etablieren.
    Kleine Reaktionsschnelle Unternehmen ohne großen Kostenblock haben hier deutlich Vorsprung.....

  • Zitat von Engstingen

    An der Reaktion ist zu erkennen, daß das Varta System meiner Ansicht nach keinerlei Innovationen bietet und obendrein noch viel viel zu teuer ist, was es leistet. Nur durch Hochglanzprospekte läßt sich diese nicht am Markt etablieren.
    Kleine Reaktionsschnelle Unternehmen ohne großen Kostenblock haben hier deutlich Vorsprung.....


    Das überrascht mich auch, dass der Speicher noch so wenig bekannt ist. :cry:
    Als Innovation würde ich zumindest die einzelnen Speicherblöcke und die damit verbundene Flexibilität in Bezug auf Aufrüstung, einstufen.
    Eigentlich Schade. :cry: hätte mich am meisten interessiert.

    4 Modul 300Wp an Steca Tarom 4545
    6 * Accu Longex 107 Ah ,
    Wechselrichter Steca Solarix PI 1100 24V
    SunTracer (OG+) mit 5,8m²
    Vorsicht: Solarenergie macht süchtig.
    Ob es sich rentiert, ist mir ziemlich egal. Die Umwelt schont es allemal.

  • Zitat von Guentherm

    In Anlehnung an den Thread "In Betrieb/ Erfahrungen: Sonnenbatterie ECO 4.5/9/13.5 "
    würde ich gerne entsprechend Informationen über den VARTA Speicher erhalten.


    Mich begeistert da vor allem das Modulkonzept mit den nachrüstbaren Speicherblöcken.


    Man könnte relativ klein mit 3,7 kWh anfangen und bis zu 13,8 kWh erweitern.


    Hallo,
    also den modularen Aufbau gibt es auch bei anderen Herstellern. Der Speicher sollte immer nach Kosten/Nutzen ausgelegt werden. Den Vorteil des Modularen Aufbau sehe ich darin, dass wenn man nach Installation feststellt das der Speicher doch zu klein ist, ohne großen Aufwand und kurzfristig nachbessern kann. Allerdings würde ich nicht mit dem Gedanken spielen aus Kostengründen den Speicher erst nach ein paar Jahren nachzurüsten. Es ist durchaus möglich bzw. ziemlich sicher, dass es in ein paar Jahren ganz andere Zell/Batterietypen gibt. Wahrscheinlich hat der Hersteller, sollte es ihn noch geben, sein Produkt auf die neuen Typen umgestellt. Dazu kommt, dass ich nicht mehrere Jahre alte Zellen mit neuen kombinieren würde. Es sei denn jedes Modul hat einen eigenen Ladecontroller.

    OST / WEST Anlage
    8,48 / 7,5 kwp

    Insel:
    4xSharp 250W
    48V Lifeypo4 4,6kwh
    PIP-MS 4kVA WR/Laderegler

  • Hallo!


    Es ist tatsächlich so, dass jedes Modul seinen eigenen Ladecontroller hat.
    Das ist m.E. auch einer der großen Vorteile von diesem System.
    Ein ebenfalls großer Vorteil, zumindest aus meiner Sicht, ist, dass ich bisher kein echtes Problem hatte. Seit dem Tag den Inbetriebnahme. Wenn man hier so vom Senec-Speicher liest da sieht das schon ganz anders aus.
    Bei mir sind bei der Planung diese beiden Systeme gegeneinander angetreten. Trotz erst mal etwas höheren Kosten habe ich mich aufgrund der Modularität, des technisch äußerst eleganten Aufbaus und der zukunftsorientierten Auslegung für den Varta entschlossen. Ich weiß, das klingt ein wenig wie Werbung, aber das waren nun mal meine Gründe.
    Was mir nach der Inbetriebnahme aufgefallen ist: das Gerät reagiert äußerst schnell auf Leistungsänderungen. Hier wird kein Strom unnötig verschenkt :D
    Ebenso ist natürlich der Wirkungsgrad gegenüber Blei deutlich höher.
    Aber gibt es auch irgendwelche konkreten Fragen zum Gerät bzw. an einen Betreiber?


    Gruß Crazyalex

    37x Yingli Panda 270-C-30B -> 24x SSO-30°/13x NNW+150° (10/2014)
    35x Sharp NURJ280 -> 21x SSO-30°/14x NNW+150° (4/2017)
    72x SolarEdge P300
    2x SolarEdge SE9k
    1x Varta Engion Family Plus 8,3kWh
    1x SolarLog 1200 PM+
    Eigenverbrauch/Steuerung 60% weich

  • Zitat von crazyalex

    Hallo!


    Es ist tatsächlich so, dass jedes Modul seinen eigenen Ladecontroller hat.
    Das ist m.E. auch einer der großen Vorteile von diesem System.


    Genau das habe ich vermutet, bzw wurde so auf der Intersolar dargestellt.
    Durch diese eigenen Ladecontroller könnten auch leichter mal defekte Module erneuert und noch brauchbare neu sortiert werden.

    Zitat von akls

    Allerdings würde ich nicht mit dem Gedanken spielen aus Kostengründen den Speicher erst nach ein paar Jahren nachzurüsten.


    Das kann ich mir durchaus vorstellen. Die Lebensumstände ändern sich. Wer weiß wie viel Strom ich in 5 Jahren 10 Jahren brauche.
    Es könnte durchaus Sinn machen wenn man mal auf Elektromobilität umgestiegen ist. Tagsüber mehr Energie zu speichern und abends vom Speicher auf das Auto umzuladen.
    Das Problem ist doch, dass man gerade tagsüber wenn die Sonne scheint das Auto gar nicht im Bereich seiner Solaranlage hat.
    Zusätzlich könnte man davon ausgehen, dass die Module in den nächsten Jahre preislich noch einiges nachgeben werden.

    4 Modul 300Wp an Steca Tarom 4545
    6 * Accu Longex 107 Ah ,
    Wechselrichter Steca Solarix PI 1100 24V
    SunTracer (OG+) mit 5,8m²
    Vorsicht: Solarenergie macht süchtig.
    Ob es sich rentiert, ist mir ziemlich egal. Die Umwelt schont es allemal.

  • Zitat von crazyalex

    Es ist tatsächlich so, dass jedes Modul seinen eigenen Ladecontroller hat.
    Das ist m.E. auch einer der großen Vorteile von diesem System.


    Genau das ist bei diesem System aus meiner Sicht der größte Nachteil und gleichzeitig auch Kostentreiber. Jedes Batteriemodul hat seinen eigenen, bidirektionalen DC-DC-Wandler, der von den mikrigen ca. 3,6 V und ca. 40 A auf 700 V Boosten muss (um ca. den Faktor 200! Normale DC-DC-Wandler laufen beim Faktor 2 ausreichend gut...). Das kann nur ineffizient UND teuer UND unzuverlässig (aus Sicht eines einzelnen Moduls) sein...


    Ciao


    Retrerni

  • Der Wirkungsgrad würde mich mal interessieren. kannst ja mal ablesen wie viel in den Speicher rein und wieder raus ist.

  • Laut Datenblatt ist der Wirkungsgrad 85% :wink:
    Aber im Ernst: 85 oder 90% ist doch eigentlich egal. Der Strom kommt kostenlos vom Dach :lol:


    Im übrigen ist der Ladecontroller ein grosser Vorteil. Wenn in ein paar Jahren leistungsfähigere Batterien raus kommen, kann man diese im Varta System uneingeschränkt verwenden. Bei anderen Systemen hat man wohl Pech....

    Sunpower X21-345 / 28 Stk. = 9.66kWp / Süd +41°
    SMA 10000 TL-10
    Solar Log 1200 Meter
    Varta one XL 13,8 kWh


    Für die Zocker:
    Freundschaftscode Swissquote: diii03
    Bei Konto Eröffnung angeben, es gibt Fr. 100.- Trading Kredit geschenkt. Code läuft nie ab.

    Einmal editiert, zuletzt von Perry2000 ()