Der Speicher im Wohnmobil

  • Als ich heute morgen aus dem Fenster schaute, stand da unser Camper herum -wie schon den halben Winter.
    Daneben hängt unser Mievi am Kabel, wozu es kommenden Herbst eine bidirektionale Wallbox geben soll....
    Warum ist eigentlich noch keiner auf die Idee gekommen, sein Wohnmobil als Speicher zu nutzen?
    1. haben die ja sowieso eine fette Batteriebank eingebaut, um unterwegs grösstmöglich autark zu sein.
    2. stehen die ja sowieso die meiste Zeit nur unnütz herum.
    3. wird zu Hause kein Nachtstrom verbraucht, wenn man mit dem Speicher im Urlaub weilt.
    4. werden sie zu Hause sowieso ans Netz gesteckt....
    Für das Womo gibt es den bidirektionalen Wechselrichter bereits:
    http://solarinvert.de/produkte…atteryinvert-2000-48.html
    Daneben setzt man ihm noch ein Powerline-Modem auf den 230 V-Anschluss und steuert ihn über das Netz.
    Die Detektion, ob Solarstromüberschuss in den Speicher im Womo übertragen, oder daraus ins Hausnetz eingespeist
    werden soll, erfolgt bei der Hauptverteilung. Über einen Zweirichtungszähler, oder drei Stromwandler wird die Info über LAN
    und Powerline auch an den Speicher im Womo gesendet.... :idea:
    einstein0

    Bilder

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Ich glaub so viele haben gar nicht 6 fette Akkus(das warst doch Du ?) in ihrem Womo verbaut so dass
    es für ein Haus über Nacht reichen könnte.
    Und wenn Du mal bei einem Womo-kompatiblen Akku den Preis der durchschleifbaren kWh
    ausrechnest kannst Du gleich über Nacht Deinen Motor laufen lassen und, wie schon vom Urlaub gewohnt,
    mit der LiMa Deinen Hausstrom erzeugen :))
    lg,
    Philip

  • Andererseits, so schlecht ist die Idde gar nicht, bloß umgekehrt:
    ein Elektrowomo vollgepflastert mit Modulen und für den CO²-freien Urlaub den Hausspeicher(Staplerakku)
    aus der Garage ins Womo und los !
    Zuhause kann man die WoMo-PV ins Hausnetz integrieren.
    Da wäre ich dabei :)
    lg,
    Philip


  • Dass es zwecklos ist, Solarzellen auf Mobilen spazieren zu fahren, hatte man schon an den Tour's de Sol entdeckt.
    Ein Womo parkt man ja auch nicht in der Sonne und unterwegs bezieht man die zwei PS Strom aus der Knalltechnik.
    Aber es soll Urlauber geben, welche im Womo Lithium's verbauen, was angesichts des laufend verbesserten Kapazitäts - Gewichts- Verhältnisses bis 10 kWh netto problemlos möglich ist.
    Auch als Notstromgruppe ist ein Womo durchaus geeignet, jetzt wo der Most bald nichts mehr kostet....
    einstein0

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    Einmal editiert, zuletzt von einstein0 ()

  • Ich denke grad eher an den (noch nicht vorhandenen) E-Stapler an der Werkstatt, der meistens rumstehen würde.....
    Edit: Der Akku im "Womo" (T4)wäre bei mir zu klein für den Aufwand...

  • Zitat von Janne

    Ich denke grad eher an den (noch nicht vorhandenen) E-Stapler an der Werkstatt, der meistens rumstehen würde.....
    Edit: Der Akku im "Womo" (T4)wäre bei mir zu klein für den Aufwand...


    Ja, natürlich käme auch ein Stapler der "Wollmilchsau" näher, wenn er nicht nur nutzlos herumsteht wie sein Akkupack.
    Dagegen kann man die umgebauten VW-Krücken (auch mein T5 mit 5 kWh Blei) nicht wirklich Womo's nennen :roll:
    einstein0

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  • Einstein, Du hast mich noch nicht verstanden: Elektro-Wohnmobil ! Nix Knallrechnik. Und sicher parkst Du das
    dann möglichst in der Sonne, macht ja auch nix, ist ja beschattet von gut hinterlüfteten Modulen, sogar seitlich noch
    aufklappbar, also mit Vordach, vielleicht gesamt 2,5 kWp. Nach 2 Tagen gemütlich rumstehen hast Du schon
    wieder für 100km Saft im Akku. Entschleunigung ist angesagt.
    Natürlich wird ein Li-Akku verbaut sein,mind. 30kWh, die Staplerbatt war nur ein Späßchen, die wenigsten WoMos haben
    eine Zuladung von 1500kg, selbst mein T4 darf "nur" 1200kg....
    Und dieses WoMo zuhause einzubinden ist ja logo und wird mit ca 2000kWh eigen produziertem
    Strom jeglich Zukauf von nächtlichem Solarstrom aus den Schweizer Atomkraftwerken überflüssig machen :)
    Mit fehlt eigentlich nur die Zeit, das Geld und die Lust überhaupt in Urlaub zu fahren, sonst würd ich`s machen.


    lg,
    Philip

  • Tja, das wäre vielleicht eine Vision für unsere alten Tage. Aber solange man nicht einmal ein EV schafft für ein paar hundert km Reichweite, wird auch im Wohnmobil noch Knalltechnik verbaut und Diesel verheizt :roll:
    Doch ja, als Sommerauto könnte man ein Womo durchaus elektrifizieren, wenn dann die Solarzellen endlich mal einen anständigen Wirkungsgrad bekommen und 1kW pro m² erzeugen
    :juggle: einstein0

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