Ausschreibungsverordnung: Viel Bürokratie für die Solarwirts

  • 2017 sind wieder Bundestagswahlen, da hätte ich wirklich optimistischere Iden . :mrgreen:

  • Ich hätte nicht vermutet, dass man der Türkai so elegant den Weg in die EU ebnet. Europa entwickelt sich immer mehr zur Bananenrepublik, in der die etablierten Großkonzerne sich die Gesetzte selbst bastelt, so das jeglicher möglicher Wettbewerb garantiert ausgeschlossen ist. Von PV bis KKW, nach dem Motto:


    'Wir können das und deshalb machen wir es! & jedes noch so dumme Argument ist uns recht, solange wir am Drücker bleiben!"


    Dieser Versuch den Wettbewerb zu zerstören und die Versuche der Lobby-Politik alles beim Alten zu lassen, werden in einem Fiasko enden. Der Knall wird mit jedem Tag heftiger. Selbst wenn wir in Europa im Luftleeren Raum agieren könnten, wäre das nicht anders.


    Es wird Zeit (meine Wut ist inzwischen groß genug) dass man einen 'Versorger' aufsetzt, um Waffengleichheit zu erlangen (Vermarktung und Management) . Aber bitte kommt mir jetzt nicht mit den bekannten Adressen, die sämtlich alle als ABM Maßnahme für Talentfreie und Selbstbedienungsladen konstruiert wurden.


    In Deutschland werden wir wohl politisch in das tiefste Mittelmaß versinken, denn die Mitte verabscheut jede Veränderung, egal zu welchem Preis! Das kann nur in einer Katastrophe enden.

  • Zitat von PV-Berlin

    Dieser Versuch den Wettbewerb zu zerstören und die Versuche der Lobby-Politik alles beim Alten zu lassen, werden in einem Fiasko enden. Der Knall wird mit jedem Tag heftiger.

    Zitat von PV-Berlin

    Es wird Zeit (meine Wut ist inzwischen groß genug) dass man einen 'Versorger' aufsetzt, um Waffengleichheit zu erlangen (Vermarktung und Management) .


    Ich bin dabei.


    Django

  • Durch die ständig wachsende Informationsdichte werden "die Beine der Lügen" immer kürzer und der Bauch schleift zunehmend im Dreck. Es beginnt das Phänomen der Schwarmintelligenz zu wirken.

  • Nachdem jetzt heute die Ausschreibungsverordnung für Freiflächenanlagen verabschiedet wurde, kann mir jemand sagen, wo man schwar auf weiß nachlesen kann, bis wann Freiflächenanlagen nach dem alten EEG (2014) errichtet werden können?


    Danke!


    Grüße


    Lesandro

  • Im EEG2014 §55

    Zitat

    (3) Für Strom aus Freiflächenanlagen, die ab dem ersten Tag des siebten auf die erstmali-
    ge Bekanntmachung einer Ausschreibung nach Absatz 1 Satz 2 folgenden Kalendermonats in
    Betrieb genommen worden sind, verringert sich der anzulegende Wert nach § 51 Absatz 1
    Nummer 2 und 3 auf null. Für Strom aus Freiflächenanlagen, die vor dem in Satz 1 genann-
    ten Zeitpunkt in Betrieb genommen worden sind, sind die Absätze 1 und 2 nicht anzuwen-
    den.


    Da ich im Januar nicht merh mit eienr Ausschreibung rechne, dürfte frühestens der September der 7. Monat werden, letzte Möglichkeit wäre dann dr 31.8.
    edit: sehen das ander auch so, ode rhabe ich mich verrechnet?

  • Zitat

    Dies bedeutet, dass nicht mehr, wie bisher im EEG 2014, ein allgemeiner Planfeststellungsbeschluss nach Artikel 38 Baugesetzbuch (BauGB) zur Förderung ausreicht, sondern die zuständige Gemeinde explizit die Flächen zumindest auch zum Zweck der Erzeugung von Strom aus einer Photovoltaik-Freiflächenanlagen im Rahmen eines Bebauungsplanverfahrens ausweist oder den Beschluss zur Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplans für diese Fläche gefasst hat“, erklärt die Sprecherin des Bundeswirtschaftsministerium.


    Solche 'Maßnahmen' erinnern mich ganz schwer an Kenia. D. geht stramm in Richtung Bananenrepublik. Man muss dazu wissen, das z.B. e-on und RWE Zugriff auf unvorstellbare große Flächen haben. Das reicht locker für 100 Jahre a 400 MWp.


    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, das irgendjemand ( 'Normal- Investor') aus kommerziellen Gründen da mitbietet. Man darf aber vermuten, dass die 'Gewinner' des 'brutalen Wettbewerbs' sich dann ähnlich verhalten und auch Gehör finden, wie wir es schon bei der Offshore ungläubig erleben 'durften' .

  • Beispiel Herr Bsirske Gewerkschaftsboss und Mitglied bei den Grünen.
    Aussage. "Mir sind die Arbeitsplätze in der Braunkohle wichtiger, als bei den Erneuerbaren Energien
    Interessenkonflikt, nein denn bezahlen tut ihn die Gewerkschaft und nicht die Grünen.
    Beispiel Gabriel Wirtschaftsminister und SPD Mitglied
    Führt die sinnlose :!: Ausschreibungsregel ein.
    Interessenkonflikt, nein. Seine Wähler sind die gleichen, wie bei Bsirske und bezahlt wird er auch von ihnen und durch sie.
    Sollten wir jetzt alle in die SPD und bei Verdi eintreten :?::mrgreen: