Tesla Model S jetzt auch als 4-Sitzer


  • Ja Wade , lesen und verstehen ist halt manchmal ein großer Unterschied. Bei unserem Dringi stellt sich für mich erst mal die Frage wer hier wen anmacht, aber zum Thema.
    Zum ersten mache ich die Elektromobilität nicht mit irgendwelcher Polemik runter, sondern beziehe mich in einigen Kritikpunkten ausschließlich auf Tesla. Wenn du natürlich Tesla als die Elektromobilität schlechthin siehst, dann mag es sich für dich vielleicht so darstellen.
    Ich habe auch nirgends behauptet, das Elektromobilität Sch... ist, weil es keine Ladestandards gibt, sondern habe nur gewagt fachlich darzustellen, dass bei Standardladung mit Wechsel oder Drehstromanschluss am Fahrzeug eine Standardisierung viel unproblematischer ist als mit Gleichstromschnellladesystemen. Bei den erstgenannten Systemen befindet sich das eigentliche Ladegerät im Fahrzeug und die Spannungen sind standardisiert 230 bzw.400 Volt. Die in der Regel verwendeten Schaltnetzteile sind auch problemlos für 60 Hz Netze zu verwenden ( Ein Teil von Japan hat 60 Hz als Beispiel)
    Deutlich Problematischer ist es mit der Gleichstromschnellladung. Hier sind Standards unerlässlich, wenn man den Aufwand in Grenzen lassen will. Hier befindet sich das eigentliche Ladegerät in der "Tankstelle" Natürlich kann und wird man sogar sich hier auf mehrere Standardspannungen einigen. Kleine Stadtflitzer könnten sich von großen LKW oder Bussen durchaus unterscheiden. Aber ohne Standards ist ein flächendeckendes Gleichstromschnellladenetz kaum darstellbar.
    Deine Aufzählung zu den verschiedenen "Kraftstoffen" funktioniert übrigen wirklich nur mit Benzin und Diesel.
    Bei allen anderen Varianten gibt es nur sehr unvollkommene Netze.

  • und wo ist das Problem?


    Schnelladung ist doch quasi durchgängig DC, entweder CCS, Chademo oder eben Supercharger. Tesla ist doch sogar abwärtskompatibel, es gibt Chademo-Adapter für Tesla... Wo ist das nu ein Tesla-Problem??


    Wenns kein Tesla Problem ist, wetterst du doch damit gegen E-Mobilität allgemein. In anderen Threads wird ständig die kurze Reichweite von E-Autos erwähnt (denke auch von dir), als auch wieder Allgemeines Bashing! Denn Tesla hat ausreichende Reichweiten + SC-Netz...


    Und deine Forderugn nach einem einheilichem Standard für DC-schnelladung zeigt doch das DU keine ahnung hast, nicht Dringli...
    Die Gleichstromladung wird doch sowiso in der Spannung & Stromstärke gesteuert, die je nach Batterieladungszustand mit unterschiedlichen Spannungen...


    Es ist nichtmal nötig sich auf DC oder AC festzulegen:
    laut Wiki:
    "Anlässlich des zweiten EV World Summit im Juni 2013 haben sowohl ein Sprecher der Chademo-Gruppe und der Volkswagen-BMW-Gruppe darauf hingewiesen, dass eine Konkurrenz beider Standards für Gleichstromladung nicht zwingend wird, da die Zusatzkosten für ein weiteres Ladeprotokoll bei gerade 5 % liegen – daher empfehlen Chademo, Volkswagen und Nissan gemeinschaftlich die Errichtung von „multi-standard fast chargers“, die sowohl von Fahrzeugen mit Chademo- wie auch jenen mit Combo-2-Anschluss angesteuert werden können."
    Quelle:
    http://www.chademo.com/wp/wp-c…06/2013-06-11EVSummit.pdf


    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Kresse halten und nicht so nen Fass aufmachen... :juggle:


  • Also entschuldige mal, aber dümmer geht es wirklich nimmer!!!
    Das Chademo System hat zum Beispiel in der Regel mögliche Ladespannungen zwischen 250 und 500 Volt DC
    Im Standard selbst sind max. 600 Volt festgeschrieben. Das hieße aber im Klartext, das z.B. 800 Volt Akkus
    , wie z.B. von VW angekündigt wurden, damit gar nicht geladen werden könnten. Das der Ladestrom von der Akkugröße und vom Ladezustand abhängig ist, ist völlig normal.
    Was die Ladung mit Gleich oder Wechselstrom betrifft, so kann ich dich beruhigen, die Akkus werden immer mit Gleichstrom geladen, der Unterschied nur, wo der Gleichstrom letztendlich erzeugt wird. Wird das Fahrzeug zum Laden ans Wechselstromnetz gehangen, so befindet sich das Ladegerät im Fahrzeug. Bei der Gleichstromladung kommuniziert der Fahrzeugakku quasi mit dem externen Ladegerät.
    Je besser man die erforderlichen Schnittstellen standardisiert ,je einfacher und damit preiswerter lässt sich die spätere Ladetechnik gestalten. Ich hätte auch keinen Bock drauf immer verschiedene Adapter mit mir rumzuschleppen.

  • Ich sehe beim PKW keinen Bedarf an 250 KWh als Standard .
    Aber bitte bleiben wir dabei. Die Spannung wird wohl kaum über 1.000V angesiedelt werden. Das bedeutet aber nicht automatisch, das man über ein Kabel 700 A schicken muss, was natürlich auch kaum machbar wäre ( Querschnitt?)


    Man kann die entsprechenden Fahrzeug auch mit mehreren Verbindungsmöglichkeiten ausstatten, zumal es bei 250 kWh wenig sinnvoll ist nur einen Akku und nur ein Akku Management einzurichten.


    Da wir eh Ladesäulen benötigen, die mehr als 500 kW schaffen, alles kein Problem für die paar Superautos mit 250 kWh Akku.


    Dass die Gleichspannung aus der Ladesäulen kommen muss, ist ja mehr als logisch (Schnellladegerät) denn die wären viel zu teuer für einen Pkw + dem Problem Gewicht und Wärme.


    Praktisch kann man an einer Ladesäulen mehrere Stecker installieren und die Ladesäule kann auf die ganze Batterie der Ladesäulen (DC) zurückgreifen . Ich glaube nicht, das man in Zukunft in jede Ladesäule je eine Einheit stecken wird, sonder Stationen baut, von denen dann zu den Säulen ( sind ja nur wenige Meter) also dem Interface fette Kabel gelegt werden. Einfach um immer die optimale Ladung mit dem geringsten Stromverbrauch zu bekommen . Macht Tesla doch schon heute so, wenn ich das nicht falsch verstanden habe.



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    Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation. *diese Signatur ist aus dem Jahr 2010

  • Mittelfristig sehe ich für den PKW die Induktionsladung als Zukunft.
    Für die großen Fahrzeuge, LKW, Busse usw. dürfte eine Art Stromabnehmer derzeit die vernünftigste Lösung sein.
    Autonomes Fahren sowie die Elektromobilität werden sich in den nächsten 50 Jahren zum Standard durchsetzten und aktive Unfallschutztechniken werden den "Panzer" überflüssig machen. Auch Maximalgeschwindigkeiten von 150 bis 180 km/h werden nicht mehr überschritten. Für Reichweiten über 500 km am Stück wird es keine Notwendigkeit mehr geben.
    Damit sind Schnellladeleistungen über 150KWh für PKW komplett sinnlos.
    Bei 1000V reden wir also über Maximalströme von 350 bis 400A. Das sind dann 30 Minuten für weitere 500 km Autobahn bei Höchstgeschwindigkeit. In der Realität weis natürlich das Auto, wie weit es noch muss und tankt entsprechend kürzer.
    Wie heißt es doch so schön: "Appetit kann man sich unterwegs holen, aber gegessen wird zu Hause!"

  • Bei Nutzfahrzeugen ist es wahrscheinlich, dass auch das Thema Ober Träger (Straßenbahn und Bahn) zum Zuge kommt. Auf den Rasthöfen etc. wäre damit das Thema Sicherheit totgeschlagen und man kann mit bis zu 10.000 V gehen.


    Da automatischen Parken heute schon eine Pipifax App ist , könnte man tatsächlich auf Induktionsladung beim PkW kommen.


    Ich glaube aber tatsächlich, dass es 2020 250 kWh plus Autos (PkW) geben wird. Denn für die Rennstrecke und als Alternative für Ferrari & Co. mut der schon sein.


    Also 1 von 1.000 Stück ! So wie jetzt auch.


    Ohne Rundenrekord (Serien Sportwagen) auf der Schleife geht es nicht!

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  • Zitat von wesozell

    Mittelfristig sehe ich für den PKW die Induktionsladung als Zukunft.


    Dann erzähl mal:


    - Gibt es schon *einen* verabschiedeten Standard?
    - Wurde das schonmal wenigstens praxisnah in freier Wildbahn versucht?
    - Kannst Du was zu den Kosten sagen?
    - Kannst Du was zum Zeithorizont sagen bis das ganze großtechnisch verfügbar sind? 5 Jahre? 10 Jahre? 15 Jahre?


    Und nun die abschließende Frage:
    Ist es nicht ziemlich dämlich, dass mehere tausend Ladestationen an der BAB gebaut werden sollen?

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  • Lieber "Laie", ich möchte doch unseren neuen Standard erhalten, nun zu deinen Fragen:
    Einen Standard zu Induktionsladung gibt es noch nicht, da hier technisch noch einiges an Entwicklungsarbeit erforderlich ist.
    Deswegen habe ich auch von mittelfristig gesprochen.
    Was du unter freier Wildbahn verstehst, entzieht sich zwar meiner Kenntnis, aber gerade die Standardladung findet dort wohl eher nicht statt.
    Bei der Massenproduktion wird es sicher bei den Kosten sehr überschaubar ausfallen, eine Induktionskochplatte kostet heute in der Produktion schon nur noch wenige €.
    Im Zeithorizont würde ich 10 Jahre als locker machbar ansehen, allerdings bleibt immer die Bandbreite zwischen wollen und können, aber das kennen wir ja alle zur Genüge :!:

  • Nur mal zum Klarstellen: Meinst Du Induktionsladung nur wenn das KFZ steht (also quasi als Alternative zu den jetzt üblichen Ladestation wie die kleinen grauen von RWE bzw. den SuCs von Tesla) oder doch eher Induktionsladung während der Fahrt?


    Bei ersterem würde ich mich fragen: Wie willst Du damit die (von Dir gesehenen) angeblichen, grundlegenden Probleme wie zu geringe Energiedichte bei Akkus lösen? Bei zweiterem: Wie willst Du die Induktionsplatten auf der Fahrbahn anbringen?


    Ganz unabhängig davon: Dein Zeithorizont von 10 Jahren hast Du ja gesetzt. Was sollte Deiner Meinung nach in diesen 10 Jahren im Bereich eMobilität passieren:


    a.) Lass Tesla, Google, Aplle, VW und Co. mit eMobilen mal machen und 10 Jahren Jahren dann die neueste Generation auf Induktion umstellen?
    b.) Alle Hersteller sollen warten bis die Induktion in 10 Jahren hoffentlich fertig ist mit der eMobilität und bisdahin in Verbrenner investieren?
    c.) ????


    Jetzt etwas OT (es geht aber um Standards der deutschen Sprache):
    Ich nenne Dich "Experte" oder "Profi" in Anführungsstrichen, weil ich Dich für das absolute Gegenteil halte. Wenn Du mich "Laie" mit Anführungsstrichen nennst, dann weil Du mich für das Gegenteil von einem Laien (also einen Experten (ohne Anführungsstriche)) hälst?! :mrgreen:

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  • Eine Frage hätte ich noch. Du schreibst, dass


    Zitat von wesozell

    . Für Reichweiten über 500 km am Stück wird es keine Notwendigkeit mehr geben.


    mit "Autonomes Fahren sowie die Elektromobilität" nicht mehr nötig sind. Meine Frage: Warum?


    Ich sag' mal, dass Kiel wird in 50 Jahren immer noch 600km von Cheminitz entfernt sein (wenn wir nicht zu lange gewartet haben und die Ostsee dann hinter Berlin anfängt). Aber auch die Alpen werden weiterhin 600km von Chemnitz entfernt liegen (wenn man denn da noch hin will, weil Murenabgänge das gesamte Gebiet verwüstet haben). Eigentlich sind doch automnomes Fahren und eMobilität dazu prädistiniert sogar noch längere Strecken am Stück zu fahren: Das Auto fährt selbstständig und man selber pennt während der Fahrt.
    Klar könnte man auch die Bahn nehmen aber das könnte man auch heute schon....

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