Neue Anlage geplant. Eure Meinung (Schweiz)

  • Wir würden gerne auf 2 Häusern PV Anlagen installieren.
    Bei Haus 1 ginge es nur um ein Ostdach (-73°, 33° Neigung)


    Bei Haus 2 ginge es um Ost (-87°, 36° Neigung) und West (93°, 27° Neigung)


    (Siehe angehängte Bilder)


    Prinzipiell haben wir vom Solarteur folgendes offerieren lassen (jeweils bei beiden das gleiche):


    36 Module
    Mountingsystems Alpha Unterkonstruktion (ehemals Suntop III)
    Delta RPI M8A Wechselrichter


    Bei den Modulen wurden 2 Typen offeriert:
    * Suntech STP265S-20/Web (http://www.photovoltaikforum.c…s=0&mode=display&id=93597)
    * CNPV-260MB (http://www.photovoltaikforum.c…s=0&mode=display&id=93153)


    Die CNPV kosten nur unwesentlich mehr. Und die 5W Unterschied sind egal.


    Zur Erklärung: Die Gebäude stehen beide unter Denkmalschutz. Deshalb müssen es schwarze Mono-Module, mit schwarzer Rückfolie und schwarzem Rahmen sein.


    So rein von den technischen Daten her, scheinen mir die CNPV hochwertiger, auch weil Sie laut Datenblatt deutlich stabiler gebaut sind.
    Meine Überlegung:
    Bei uns in der Gegend hat es die letzten 10 Jahre 3x extrem gehagelt, mit 3-5cm Hagelkörnern.
    Und ich hätte ein flaues Gefühl im Magen, mit normalen Modulen auf dem Dach bei solch einem Hagel. Keine Ahnung was die aushalten...
    Bei uns selbst gab es zwar nie so einen Hagel (bei uns war das Maximum so 2.5cm), aber das nächste Mal könnte es auch uns treffen.
    Deshalb würde ich vermuten, dass die CNPV etwas mehr aushalten würden, bzgl Hagel.
    Extreme Schneelast ist nicht wirklich ein Thema.


    Was wäre eure Wahl?


    Leider konnte ich zum Wechselrichter nirgendwo eine Effizienzkurve finden. Ich nehme jedoch an, dass die bei aktuellen WR immer etwa gleich aussieht.
    Der Solarteur hatte übrigens sonst früher immer Solarmax installiert. Doch die sind ja Pleite gegangen.


    Zu Haus1:


    Das Dach hat eine Länge von 21m. Ein Teil des Daches hat einen Knick.
    Es wäre vorgesehen die Module im unteren Teil des Daches (unter dem Knick) in 2 Reihen anzubringen (2x18). Von Knick zu Dachende sind es ca. 5m. Die rechte Seite des Daches hängt etwas ab, deshalb müsste man dort ca. 1m Platz zwischen den Modulen lassen (1 Sparrenbreite).
    Es würden jeweils die Module links und rechts einen 18er String bilden.
    Der Knick im Dach würde etwa 30Min Sonne kosten. Auch das Nachbarhaus gegenüber der Strasse würde morgens jeweils ca. 30Min Sonne kosten. Alles in allem also keine grossen Schattenprobleme.


    Zu Haus 2:


    Auf der Westseite wäre vorgesehen die Module auf dem Anbau vorne Rechts anzubringen. Das Dach dort ist 8m Breit und 7m Hoch mit einer fehlenden Ecke oben links. Hier wäre vorgesehen auch 18 Module in einem String draufzupacken (quer).
    Das obere Dach der Westseite ist mit doppeltem Biber gedeckt, und deshalb wäre die Montage sehr aufwändig, deshalb soll der Anbau genutzt werden.
    Das obere Dach (mit einer Neigung von 36° würde jeweils ca. 30 Min Sonne kosten und das Nachbarhaus auf der anderen Seite ebenfalls ca. 30Min.). Aber beides in sehr steilen Winkel zum Dach, was also kein grosser Verlust sein dürfte.
    Der Fliederbaum im Bild würde versetzt werden.


    Auf der Ostseite wäre im Moment vorgesehen über fast die ganze Breite eine Reihe Module anzubringen. Das Dach ist 19m breit. Am liebsten wären mir auch dort 18 Module. Aber der Denkmalschutz macht da dann vermutlich nicht mit, sodass es eher 17 Module werden würden. Das Dach ist dort so hoch dass es keinerlei Verschattung durch Nachbarhäuser gibt.
    Alle Module zusammen gäbe einen String.


    Es ist vorgesehen das auch wir einen grossen Teil der Arbeit machen (z.B. Eingabe der Baubewilligung, Diskussion mit dem Denkmalschutz, und Hilfe bei der Montage). Es ist vorgesehen dass ein Profi bei der Montage hilft und natürlich ein Stromer für den Anschluss des WR.
    Beide Anlagen sollen per EIV gebaut werden (Schweiz). Also hauptsächlich für den Eigenverbrauch. Da sich in beiden Häusern mechanische Werkstätten befinden, sollte die Eigenverbrauchsquote ziemlich hoch ausfallen.


    Was meint Ihr dazu?


    Kommentare sind gerne gesehen.


    Zusatzfrage: Wie ich gesehen habe, kostet eine Erwärmung im Sommer enorm an Wirkungsgrad. Ich denke voll-schwarze Module haben hier noch ein grösseres Problem. Und genau dann hätten die Module ja am meisten Leistung.
    Wäre es da nicht sinnvoll im Sommer am Rand Lüfter zwischen Module und Dach zu montieren, welche entlang der Schienen aktiv Kühlen. Lüfter brauchen ja nicht viel Leistung. Also statt nur einem Kamineffekt, gleich aktiv einen Luftzug generieren.
    Normalerweise sonst bei Elektronik bringt das einen enormen Unterschied bzgl. Kühlleistung.


    Edit: Ach ja, noch eine Frage zu PVGIS. Da sind 12% Zusatzverlust als Default definiert. Ist das ein realistischer Wert, mit modernen Wechselrichtern? Oder was soll man da für Werte nehmen. Die berechneten Kabelverluste sind jedenfalls sehr gering.

  • Habe mich mittlerweile umgesehen, und gesehen , dass es ja noch einige andere Hersteller von solchen "Black"-Modulen gibt. Die waren aber alle nur 5400 Pascal. Die CNPV scheinen einer der wenigen für 8000 Pascal zu sein. Die Frage ist nur, ob man dadurch auch auf eine bessere Hagelbeständigkeit schliessen kann.


    Was würdet Ihr sonst für Black-Module empfehlen?

  • Zitat von UnwissenderMichel

    Habe mich mittlerweile umgesehen, und gesehen , dass es ja noch einige andere Hersteller von solchen "Black"-Modulen gibt. Die waren aber alle nur 5400 Pascal. Die CNPV scheinen einer der wenigen für 8000 Pascal zu sein. Die Frage ist nur, ob man dadurch auch auf eine bessere Hagelbeständigkeit schliessen kann.
    Was würdet Ihr sonst für Black-Module empfehlen?


    Die 5400/8000 Pascal sagen nichts aus über die Widerstandsfähigkeit der Module gegen Hagel.
    Die Werte hängen zusammen mit den Windkräften bzw statischen Kräften bei Schneelast.
    Die Hagelkörner schlagen dagegen mit hoher Geschwindigkeit punktuell auf dem Glas ein.
    Die meisten PV Module mit 60 Zellen haben Gläser mit einer Stärke von 3.2 bzw 4.0 mm.
    Wie sieht es da bei dem CNPV aus, 3.2 oder 4 mm? Das Suntech hat 3.2 mm.
    Entsprechend große Hagelkörner könnten beide Scheiben zerschlagen :(

  • Hallo,


    Hagelschäden sollten doch durch eine vernünftige Versicherung ohne Probleme und ohne Diskussion reguliert werden, meiner Erfahrung nach unabhängig vom verwendeten Modultyp. Gleiches gilt ja auch für Dächer und Autos, da fragt die Versicherung bei Hagelschaden auch nicht nach Ziegeltyp, Modell oder Glasvariante.



    Da die Anlage ja vielleicht von schweizer Fördermitteln profitiert, könntest Du es vielleicht interessant finden auch schweizer Module zu verwenden. Schau doch mal z.B. bei http://www.megasol.ch
    Meines Wissens ein sehr erfahrener Hersteller mit hoher Qualität.


    Komponenten mit möglichst lokaler Wertschöpfung aus der eher demokratiefreundlichen Schweiz machen doch dem Staat, dem Hausbesitzer und auch dem Monteur mehr Freude als unter fragwürdigen Umwelt- und Sozialstandards hergestellte Komponenten aus dem weit entfernten und eher demokratiefeindlichen China..., oder spielen moralisch-ethische und nachhaltige Überlegungen bei dem Projekt für Dich und Deinen Installateur eher keine Rolle?
    Anbei zwei Bilder von der letzten Swissbau.


    Gruß

  • Zitat von fassadenkletterer


    Komponenten mit möglichst lokaler Wertschöpfung aus der eher demokratiefreundlichen Schweiz machen doch dem Staat, dem Hausbesitzer und auch dem Monteur mehr Freude als unter fragwürdigen Umwelt- und Sozialstandards hergestellte Komponenten aus dem weit entfernten und eher demokratiefeindlichen China..., oder spielen moralisch-ethische und nachhaltige Überlegungen bei dem Projekt für Dich und Deinen Installateur eher keine Rolle?


    Dabei könnte man ja auch mal erwähnen das sich auf Grund der "Demokratiefreundlichkeit" viele betrügerische Briefkastenfirmen in der Schweiz angesiedelt haben und uns versuchen übers Ohr zu hauen :wink:
    Wenn du schon mal moralisch-ethische Gesichtspunkte ins Spiel bringst :juggle:

  • Zitat von UnwissenderMichel

    Wir würden gerne auf 2 Häusern PV Anlagen installieren.
    Bei Haus 1 ginge es nur um ein Ostdach (-73°, 33° Neigung)


    Bei Haus 2 ginge es um Ost (-87°, 36° Neigung) und West (93°, 27° Neigung)


    Unten schreibst Du das es um hohen EV geht.
    Dann würde ich bei einem Dach (Haus 1) so weit nach Osten auch immer zumindest einen "kleinen" Teil auf West legen, denn sonst ist ab Mittag Sense mit PV. Willst Du das?


    Stelle am besten beide Angebote getrennt nach Objekt in 2 einzelnen Themen im Angebotsforum ein.
    Mit so vielen Daten wie möglich, inkl. WR Bezeichnung (!), Belegungsplan, Schattenanalyse usw.



    WR und Module habe ich teilweise schon mal gehört (bin auch kein Profi) aber wirklich haben wollen würde ich das nicht.
    Schwarze Module baut z.B. Winaico sehr schön und andere haben das auch in brauchbarer Qualität.
    Ohne die Qualität der obigen beiden genau zu kennen.
    Anstelle des Delta WR würde ich eher zu Fronius, Steca, SMA, ABB oder gffs. auch noch Diehl raten.


    Zitat

    Was meint Ihr dazu?
    Kommentare sind gerne gesehen.


    Ich würde mir als Vergleich auch immer 1-2 Komplettangebote einholen.
    In der Zeit, in der Du auf dem Dach rum turnst (und mangels geeigneter Sicherung Dein Leben riskierst!) könntest Du sicher besser in der mechanischen Werkststatt Fränklis verdienen.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Erstmals vielen Dank für die Antworten.


    Bzgl Glasdicke bei Modulen: Ich habe nur einen Schweizer Hersteller gefunden, der 4mm Glas verbaut (Alpin).
    Das Problem: Ich habe aus der Vergangenheit gelernt, und deshalb sehe ich das pragmatisch, weshalb für mich Deutsche oder Schweizer Produzenten nicht mehr in Frage kommen, da die Wahrscheinlichkeit einfach zu gross ist, dass die während der Garantiezeit Hops gehen.
    Gerade eben wieder Solarmax war ein gutes Beispiel...
    Also entweder grosse Firmen die auch in anderen Bereichen diversifiziert sind, oder dann eben aus Asien.
    Ehrlicherweise, so wie ich gesehen habe sind die Preisunterschiede bei den Modulen, ob Asien oder nicht scheinbar nicht einmal mehr wirklich sehr gross.
    LG hätte z.B. auch noch schöne Black-Module (LG 270 S1K B3 Mono X Black). Habe aber keine Ahnung, wie die Module so sind. Oder von Hyundai (HiS-S 260 MG black)...es gäbe einige...schwer sich da zu entscheiden.
    Von Winaico hab ich noch nie gehört. Muss mich mal schlau machen...


    Prinzipiell hätte ich lieber hagelfestere Module gehabt, denn wenn es fett hagelt, die Module aber nicht sichtbar defekt sind, hat man schleichend Probleme, das ist dann etwas problematisch mit der Versicherung. Da wäre mir lieber etwas bessere Module zu haben. Sonst müsste man nach einem starken Hagel schon EL-Tests machen, um zu sehen ob die Module in Mitleidenschaft gezogen wurden.
    Aber so wie es scheint, dann eben normale Module, und auf die Versicherung zählen.
    In der Schweiz habe ich gelesen, dass die Versicherungen nachschauen bzgl Modultyp, ob dieser im Hagelregister gelistet ist, und für was für eine Klasse. Die CNPV wären z.B. gelistet für Hagelklasse 3. Die Suntech sind nicht gelistet.


    Auf dem Haus 1 ist die andere Dachseite kein Thema, da vollständig verschattet vom Nachbarhaus. Damit muss man dann halt leben.


    Eine genaue Schattenanalyse ist erst möglich, wenn mit der Dame vom Denkmalschutz genauer geklärt wurde, ob die Anordnungen in Ordnung gehen, oder sie diese so nicht akzeptieren.


    WR wäre auch noch ein Fronius ein Thema.



    Und ungesichert auf dem Dach rumturnen mache ich sicherlich nicht. Wie gesagt, die Montage wäre mit einem Profi zusammen, natürlich auch professionell gesichert, das ist klar.
    Und es geht dabei natürlich auch ein wenig um's Eigeninteresse...

  • Zitat von Murray

    Dabei könnte man ja auch mal erwähnen das sich auf Grund der "Demokratiefreundlichkeit" viele betrügerische Briefkastenfirmen in der Schweiz angesiedelt haben und uns versuchen übers Ohr zu hauen :wink:
    Wenn du schon mal moralisch-ethische Gesichtspunkte ins Spiel bringst :juggle:


    Murray
    Stimmt, da hast Du sehr recht, 100% Zustimmung, wollte keine Grundsatzdiskussion eröffnen, da sind die Ansichten zu verschieden.
    Auch der "Schurkenstaat" Schweiz (und auch viele andere) hat diesbezüglich leider Baustellen vor der eigenen Tür, die es unbedingt zu bearbeiten gilt...
    (Bin selbst eher EU-Wanderer, also kein Schweizer, und gebe auch in der Schweiz eher ungern mein Geld aus, aus den von Dir zurecht genannten Gründen... ich hatte versucht mich etwas in die "Insel-Perspektive" eines Schweizers zu versetzen, und finde kleinräumiges Wirtschaften vom Ansatz her eigentlich eher sympathisch - mag naiv sein...)


    Dennoch, ich glaube wenn ich tatsächlich zwischen China und der Schweiz wählen müsste, wo ich alt werde, wo ich ärztlich behandelt werde, wo meine Kinder zur Schule gehen, wo ich meine Meinung äußere oder wo ich versuche mich zu informieren, oder auch juristisch belangt werde, etc., würde ich mich unter Abwägung aller leider auch zweifellos in der Schweiz vorhandenen Defizite wahrscheinlich doch lieber eher für die "schöne" etwas wattegepolstere Seifenblasen-Scheinwelt im Alpenland entscheiden... (ohne auch damit ganz glücklich sein zu können..., irgendwie alles relativ eben)


    Noch ein interessanter Link: http://pvsystems.meyerburger.com/ , liefert in die ganze Welt und auch nach China, produziert aber wohl auch selbst in CH...


    Gruß

  • Murray & fassadenkletterer:


    Hat IMHO nicht wirklich was mit diesem Thread zu tun. Aber schön, wenn man Mal wieder seine eigenen Vorurteile und Feindbilder stärken kann. Da hat der Tag doch gleich wieder Struktur.


    Klar, sind die Finanzgeschichten etwas "unmoralisches", keine Frage. Als normaler Bürger hat man da aber leider keinen Einfluss, da, wie bei euch die Politiker/Medien eh nur das machen, was das Kapital sagt.
    Aber in der EU gibt es genauso, wenn nicht auch grössere solcher "unmoralischen" Finanzplätze (z.B. Luxemburg).
    Zumindest bin ich froh, dass die Schweiz keine ungerechtfertigten Ressourcen-Kriege in anderen Ländern führt, wie z.B. Deutschland, England oder Frankreich.
    Leider sind auch wir kräftige Waffenexporteure, aber sicherlich wiederum kein Vergleich zu Deutschland, einer der führenden Exporteure weltweit.
    Auch finde ich die offizielle Sklavenarbeit in Deutschland (Harz 4 Jobs) sowas von unter aller Sau.
    Wie Du siehst, haben praktisch alle "Dreck" am stecken. So ist das leider in der heutigen Zeit. Am sympathischsten ist mir da noch Island, speziell als Sie in der Finanzkrise dem IWF den Finger gezeigt haben, haben Sie bei mir an ansehen gewonnen.


    Ich mache aber auch nicht die Bevölkerung der Länder dafür verantwortlich, denn die haben in der heutigen Zeit eh Nichts mehr zu sagen, oder werden von den Medien so Gehirn gewaschen mit falschen, oder einseitigen Informationen, dass Sie nicht fähig sind, die Wahrheit zu erkennen (siehe aktuell Ukraine Krise, wo das Bild des bösen Russen aufgebaut wird)
    Aber man muss auch sehen dass der Finanzplatz am BIP der Schweiz nicht einmal soviel ausmacht, wie viele meinen. Haben aber leider eine sehr starke Lobby...


    So genug Offtopic. Zurück zum Thema.


    Die Meyerburger seh ich mir Mal an.


    Edit:
    So hab mir das Mal angesehen. Die Module sehen wirklich top aus, und sind auch viel stabiler gegen Hagel. Ich atmete schon auf, da ja MeyerBurger ein diversifiziertes grosses Unternehmen ist.
    Leider habe ich aber dann gesehen, dass die Module als separate Tochter verkauft werden (3S). D.h. bzgl Garantie steht man genauso im Nirgendwo, falls MeyerBurger die Solar-Sparte mal abspaltet wegen zu wenig Rendite...

  • Zitat von UnwissenderMichel

    weshalb für mich Deutsche oder Schweizer Produzenten nicht mehr in Frage kommen, da die Wahrscheinlichkeit einfach zu gross ist, dass die während der Garantiezeit Hops gehen.


    Das ist die falsche Sichtweise, denn die Asiaten können erstens auch insolvent gehen, aber zweitens sich aus dem europäischen Markt zurückziehen, was dir die Durchsetzung von Garantieansprüchen unmöglich macht.
    Daher sollte für dich nur gute Qualität zu einem guten Preis zählen, egal von welchem Kontinent. Ich würde z.B. Heckert-Module den Suntech-Modulen vorziehen, selbst zu einem geringfügig höheren Preis.
    Suntech ist prinzipiell okay (war mal größter Hersteller aber zwischendurch pleite gegangen), CNPV war in der Vergangenheit noch nicht erste Reihe, aber inzwischen wohl auf dem Weg dahin... aber man weiß halt nie, ob die chinesischen Hersteller eigene Module verkaufen, denn die haben in der Vergangenheit teils auch zugekauften Ramsch aus drittklassiger Produktion verkauft.
    LG würde ich ebenfalls nehmen, und Yingli Panda solltest du dir ebenfalls mal anschauen.


    Beim WR würde ich wegen der Kamine etc. auf Schattenmanagement achten, da sollte man bei dem neuen Delta-WR (den ich ansonsten bei angemessenem Preis nehmen würde) vorher nochmal verbindlich anfragen.


    Generell würde ich das Westdach so voll wie möglich machen (auch auf dem oberen Dach, z.B. rechts/oberhalb des Kamins ein Feld), weil das mehr Ertrag bringt als die steileren Ost-Dächer.

    sonnige Grüße,
    -Weidemann-