Anlagenplanung - Prognose Ertrag

  • Ich fasse mal die bisherigen Höhenangaben zusammen:


    First PV-Halle: 6,56m; Dachflächen 5x20m
    Traufe PV-Halle: 4,30m laut Angabe. Aber 6,56m-(5m*sin(25°))=4,45m. Wenn die 5m und die 2,26m Differenz stimmen, wärens schon 27° Dachneigung? Für die Ertragsprognose O/W haben ein paar Grad Neigungs-Unterschied schon einen messbaren Einfluss.


    Gebäude südlich:
    First quer, First Abstand zur PV-Halle (4m+4,5m)=8,5m, Firsthöhe (7,30-2,26)m=5,04m?? Also wäre der First keinen Meter höher als die Traufe der PV-Halle?


    Gebäude süd-östlich:
    First quer, First Abstand zu PV-Halle 11m, Firsthöhe (7,75-2,26)=5,5m, also First ebenfalls nur gut einen Meter höher als die Traufe der PV-Halle? Taufe-Höhe niedriger als Traufe PV-Halle?
    Gegenrechnung mit Sonnnehöhe für Germersberg, 4.1., 9:45 (auf dem Foto liegt der First-Schatten der SO-Halle ca. Edit: 1m über der Traufe der PV-Halle): 9,9° Sonnenhöhe (=1,90m auf 11m Abstand), daraus würde ich abschätzen, dass der First der SO-Halle eher um Edit: 3m über der Traufe der PV-Halle liegt (vorausgesetzt das Foto wurde wirklich um 9:45 aufgenommen, was durchaus zum Einfallswinkel der Sonne passen würde)?


    Jetzt bist du wieder am Zug, die Schattenberechnung macht nur Sinn wenn man die Höhen-Unterschiede wenigstens ungefähr richtig einschätzen kann.


    Und gleich die Frage: Was ist in den anderen Himmelsrichtungen, z.B. die Gebäude im Süd-Westen, Osten, Nord-Osten?
    Wo gibts Bäume, die höher sind als die Traufe und nahe an der Halle stehen?
    Für den Schatten zählt alles ab z.B. 10° Höhe, das sind 17cm Höhenunterschied pro Meter Abstand, beides bezogen auf die Traufe der PV-Halle. Schätz es einfach ungefähr ab, dann kann man auch den worst-case mit etwas zu pessimistischen Angaben rechnen...


    Zitat von karlh

    Ich bleib wohl bei SMA, pro Dachseite ein Tripower 15000.


    Das wäre schonmal überdimensioniert, aber zur genauen Dimensionierung wäre erst noch wichtig zu wissen, ob z.B. 3x20 Standard-Module pro Dachseite draufgehen, das wären ca. 5m x 20,2m Feld-Fläche? Oder beträgt die Dachfläche auf den Zentimeter genau 5x20 m?
    Weißt du schon, ob Längs- oder Quermontage einfacher ist? (Bei normalem Sparrendach Längsmontage, bei nur Pfetten eher quer).


    Edit:
    Für die Verifizierung der PVGIS-Prognose könntest du schonmal reale Erträge von Anlagen in der Nähe recherchieren, wenn du welche kennst. Erträge in kWh/kWp für die letzten Jahre, dazu Neigung und Ausrichtung und evtl. Verschattung nennen. Ansonsten schauen wir mal auf sonnenertrag oder solarloghome...

    sonnige Grüße,
    -Weidemann-

  • Hallo zusammen,


    Halle:
    Ich habe alle Maße aus dem Bauplan. Die 25 Grad werden stimmen. Das waren fertige Dachbinder, kann mir da keine 2 Grad Toleranz vorstellen. Da passt eher was an den anderen beiden Maßen nicht.


    Gebäude südlich:
    Firsthöhe laut Bauplan 5,8 Meter, auch hier flaches Dach mit 23 Grad.
    Ich denke der First von diesem Gebäude ist etwas höher als der First der Halle. Da müsst ich aber erst mal aufs Dach gehen und das ausloten, dadurch, dass das Gelände fällig ist sind die beiden Firsthöhen trügerisch.


    Gebäude südöstlich:
    Kann ich so bestätigen, Foto war auch wirklich zu dem Zeitpunkt.


    Bäume ist nichts, die Gebäude vom Nachbarn im Osten müssen wohl für die Verschattung noch einbezogen werden. Da ich da keine Baupläne habe, muss ich da erst mal fragen, vielleicht bekomm ich ja welche.


    Reale Erträge in der Nähe gibt es. Meine Anlage auf dem Gebäude was oben mit südöstlich bezeichnet ist:


    http://home5.solarlog-web.de/1573.html


    Schon mal Danke für die Hilfe.


    Gruß

    12,16 kWp (Suntech+SMA) seit 2012,

    29,64 kWp (Heckert+SMA) seit 2015 und

    5,7 kWp (Heckert+SMA) seit 2017.

    10 kWh Li-Speicher von SENEC seit November 2016 und noch mal

    5 kWh Speicher (wieder SENEC) seit Dezember 2019.

    Seit Februar 2020 fahre ich e-Golf (300er).

  • Noch vergessen, ich rechne auf jeden Fall mit 3x20 Modulen pro Seite.


    Dach wird ja noch getauscht und falls doch ein paar Zentimeter fehlen, wird bei der neuen Eindeckung einfach der Dachüberstand etwas mehr werden.

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  • Hm, bei PVGIS bin ich grad drauf gestoßen, dass die Schattenberechnung unplausible Werte liefert :? Daher mal abwarten, was die mir dort antworten...


    Aber für die WR-Auslegung lässt sich schonmal das folgende festhalten:
    Wenn man die Anlage symmetrisch auf die beiden Dachhälften mit 25° Neigung aufteilt, genügen für 30kWp (bei cos(phi)=0,9) gut 25kVA WR-Leistung. Folglich würde ein STP 25000TL-30 mit 3x20 je Tracker bestens passen. Der spart schonmal über 2000€ im Vergleich zu zwei STP 15000TL-10. Ist nur die Frage wann der ausgeliefert wird...


    Für 70% hart würden 23,3kVA reichen. Wenn man auf 70% hart abregelt würde ich die Verluste dadurch auf <1% schätzen, also auf (wahrscheinlich deutlich) weniger als 30 Euro jährlich. Da macht ein RSE oder 70% weich in meinen Augen keinen Sinn.

    sonnige Grüße,
    -Weidemann-

  • mal mit PVGIS 10% ClimateSAF gerechnet:


    vorhandenes Süddach, Edit: 40° DN, 5° Süd-Abweichung: 1010 kWh/kWp.
    Real erreicht 2012-2014: 1011 (unvollständiges Jahr), 988, 1064 kWh/kWp. Damit sehe ich die PVGIS-Prognose als belastbar an, denn 2013 war in Bayern kein gutes Jahr.


    Also neue PV-Halle im Schnitt: 850 kWh/kWp unverschattet, davon gehen noch die Schatten-Verluste weg.

    sonnige Grüße,
    -Weidemann-

  • Wegen 70 Prozent oder Rundsteuerempfänger.


    Kann ich nicht den RSE von der ersten Anlage auch für die neue Anlage nutzen?


    D.h. RSE wär hiermit kostenfrei und damit sinnvoll, oder?

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  • Wenn es sich um den gleichen Netzanschluss handelt, sollte das gehen (aber die 100€ für die Power Control Erweiterung wären das Maximum, was ich investieren würde). Bei verschiedenen Netzanschlüssen, selbst auf dem gleichen Grundstück, wirds schon wieder kompliziert....

    sonnige Grüße,
    -Weidemann-

  • Wie muss der Netzanschluss denn ausgelegt sein, wenn ich 12 und noch mal ca. 30 kWp dran habe. Und wie funktioniert das mit zwei Erzeugungszählern und dem Eigenverbrauch?

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  • Von wann ist die 12 kWp-Anlage und ist es eineEigenverbrauchsanlage?


    Dass du EEG-Umlage auf den selbstverbrauchten Strom abführen musst, ist dir klar, oder?

    Viele Grüße

    Bento


    Auch an Tagen, an denen der Himmel grau ist, ist die Sonne nie ganz verschwunden.
    (Arnaud Desjardins)


  • Von 2012, meines Wissens fällt da nix an EEG an wegen Bestandsschutz. Aber wie läuft das, wenn ich zwei Anlagen unterschiedlichsten Baujahres habe? Muss ich mich entscheiden über welche Anlage ich Eigenverbrauch mache oder geht das gar nicht?

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