Klimaerwärmung: Diese Brennstoffe müssen im Boden bleiben

  • Zitat von wschmeiser

    Hat denn schon mal jemand ausgerechnet, wie viel CO2 durch Pflanzen nicht umgewandelt werden kann, weil man die Fläche mit PV-Modulen zugepflastert hat?


    Und wäre es unter dem Strich vielleicht nicht besser, Dächer zu begrünen, als mit PV zuzupflastern?


    Einfach nur mal so als Gedankenanregung.


    Ungefähr ein Hundertstel von dem, was Kohlekraftwerke für die Erzeugung der gleichen Menge Strom ausgestossen hätten.

  • Da niemand freiwillig Kohle im Boden lässt, geschweige denn Öl oder Gas gibt es eiegntlich nur eine einzige reale Chance, den Anstieg des CO2 in der Atmopshäre irgednwann zu stoppen:


    Das fördern und verbrennen des noch verblibenden Großteils an Öl, Gas und Kohle muss teurer sein als die Alternativen.


    Dafür gibt es zwei Wege:


    1. Die Alternativen sind billiger (das bedeutet billiger als deutsche Braunkohle und Erdöl aus Saudi Arabien mit Förderkosten von 2US$/barrel)


    2. Es gibt entsprechend hohe Strafzahlungen für CO2, also eine globalen Emissionshandel, der alle anthropogenen CO2 Emissionen erschließt.


    Eine andere Art eines Klimaschutzes sehe ich nicht, daher bin ich auch der Ansicht, dass es bisher noch keinerlei wirksamen Klimaschutz gibt, in keinem Land der Welt.


    ---


    PS: Dass durch höhere CO2 Konzentrationen die Strahlungsbilanz verändert wird ist genauso "unbewiesen" wie der Effekt des bisherigen ntatürlichen Traubhauseffekts? Die Strahlunsgbilanz der Erde lässt sich ja selbst mit Schulphysik gut berechnen und damit auch die Temperartur abschätzen und ohne natürlichen Treibhauseffekt wäre die ganze Planetenoberfläche von den Polen bis zum Äquator zu einer Eiskugel gefroren. Das ist ja ganz offensichtlich nicht der Fall.


    Es wird aber immer Leute geben, die das nicht wahr haben wollen. Die gab es bei der Einführung des Katalysators (Autoabgase sind völlig harmlos), beim FCKW Verbot (das Ozonloch ist eine Lüge), beim Bau von Kläranlagen (bringen eh nix), usw, usf...


    Man muss sich also keineswegs streiten, denn ob wir den CO2 Austoß verringern ist längst entschieden (wir pfeiffen uns eins darauf) und daher können wir alle live in dne nächsten Jahrzehnten den weiteren Verlauf unseres Experiments verfolgen.


    mfG

    24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp

  • Zitat von kalle bond

    Und schreib noch dazu, dass es 1850 knapp über eine Milliarde Menschen gab, 2015 werden es um die 7.2 Milliarden sein und bis zum Jahre 2050 sind es fast 10 Milliarden. 1850 gab es noch wenig Industrie, heute und in Zukunft müssen die Menschen versorgt werden, da rauchen die Schlote weiterhin und die Leute wollen sich bewegen...


    Ich halte es für weitaus erstrebenswerter, den Fußabdruck von 10 Mrd Menschen in den nächsten 50 Jahren deutlich unter der heutige Level zu bringen (das wär nun wahrlich nicht schwer, selbst auf unserem Wohlstandslevel), als die Bevölkerungszahl auf den Wert von 1850 "zurückzuführen".

    24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp

  • Zitat von wschmeiser

    Hat denn schon mal jemand ausgerechnet, wie viel CO2 durch Pflanzen nicht umgewandelt werden kann, weil man die Fläche mit PV-Modulen zugepflastert hat?


    Und wäre es unter dem Strich vielleicht nicht besser, Dächer zu begrünen, als mit PV zuzupflastern?


    Einfach nur mal so als Gedankenanregung.


    PV ist dramatisch effizineter als Photosynthese, dass dabei auch noch 100% Exergie entstehen ist idR ein weitere Vorteil.


    Würde man die Fläche, die heute sehr ineffizient für den Anbau von Biogas und Agrartreibstoffen benutzt stattdessen mit PV Kraftwerken belegen, dann könnte man den kompletten Energiebedarf für alle Sektoren inkl Umwandlungsverluste (z.B. in Flugzeugtreibstoffe) erzeugen.
    (das UBA schätzt den kompletten Stromverbrauch Deutschland in einem -95% EE Szanario für alle Sektoren und unter Ausnutzungvon Effizienzmaßnahmen wie z.B. Gebäudedämmung und einem Energiesystem das auf Strom als "Primärenergieträger" setzt auf ca. 3000TWh/a)


    Das ist natürlich so aus diversen Gründen nicht erstrebenswert, zeigt aber die Dimensionen.


    Das langfristige Fußabdruckproblem bei P ist in erster Linie der Ressourcenverbrauch (z.B. Kupfer) und die Auswirkungen aufs Landschaftsbild.


    mfG

    24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp

  • @kallebond,
    natürlich hat bereits und wird die Menschheit einen "anthropogenen Footprint" hinterlassen.


    Aber ich hatte mal gelesen: " Der Mensch ist Teil der Natur. Alles was der Mensch tut, ist damit auch natürlich. " Wenn wir es zu bunt treiben, dann war es dann halt. Ging und geht vielen Lebewesen so. Die Natur interessiert das aber nicht weiter.


    Die Frage ist nur, ob das was wir tun zu unserem Wohle ist. Menschen gibt es schon lange. Jedoch kaum einer will mehr so leben, wie die Menschen vor der industriellen Revolution gelebt haben, vor allem gerade die Menschen in den armen Ländern nicht.


    Es gelingt uns nicht, das Bevölkerungswachstum in den armen Ländern zu stoppen. Aber zweifelsfrei ist die Lebensqualität dort am höchsten, wo halt leider auch die meisten Ressourcen sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart verbraucht wurden/werden.


    Die Frage ist nur: was ist der richtige Weg. Und m.E. ist es halt zu kurz gedacht, eine Klimaerwärmung auf von den Menschen gemacht oder durch C02 verursacht, zurückzuführen. Dazu sind wir Menschen einfach viel zu unbedeutend. Und selbst wenn es wäre, werden wir wenig bis gar nichts daran ändern.


    Wenn hier einer sagt, dass er noch nie geflogen sei, dann heißt das halt, dass er nicht die geringste Vorstellung davon hat, was auf dieser Erde abgeht. Sowohl im positiven als auch im negativen Sinn.


    Als ich aufgewachsen bin, konnte man im Neckar nicht ertrinken, dazu war die Brühe einfach zu dickflüssig. In London und im Ruhrgebiet konnten die Menschen zu gewissen Zeiten kaum mehr atmen, und trotzdem sind alle dorthin gestrebt, weil nur dort konnte man Geld zum Überleben verdienen.


    Und erst wenn es allen Menschen, was dann über 10 Mrd sein werden, relativ gut geht, wird man an die Umwelt denken.

  • Zitat von relativ

    Endlich mal eine nüchterne sachliche Einschätzung....populismuß hilft nicht weiter!!!
    ...und am Ende ...Deitschland macht letzendlich nur gerade mal 1% der weltweiten Co2 Producktion aus.
    Ob nun in China ein Sack Reis umfällt....am Ende bleibt bestenfalls evt.ein Vorbildkarrakter?


    Deutschland ist in der bisherigen Historie der viertgrößte Emittent von CO2. (bezogen auf das Verbrennen fossiler Treibstoffe, bei Landnutzungsändeurngen liegt z.B. Brasilien noch vor uns)


    http://www.spiegel.de/fotostre…fotostrecke-105946-5.html


    Wenn wir uns hier aus der Verantwortung zum Klimawandel stehlen wollen, dann kann das auch der Rest der Welt.

    24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp

  • Zitat von Yossarian

    ...
    4. Leidet die Natur unter dieser Erwärmung
    Bestimmt nicht. Die Natur passt sich an.


    Bei den Zyklen, die der Mensch die Natur zerstört, hat die Natur zum gar nicht die Zeit sich anzupassen.


    http://www.wwf.ch/de/hintergru…ntergrund_konsum/lpr2012/

    83% landwirtschaftlichen Flächen für 18% Kalorien, für das 6-te Massenaussterben [1] und für Ihre Zivilisationskrankheiten [2]:
    1
    2

  • Zitat von wschmeiser


    Aber ich hatte mal gelesen: " Der Mensch ist Teil der Natur. Alles was der Mensch tut, ist damit auch natürlich. " Wenn wir es zu bunt treiben, dann war es dann halt. Ging und geht vielen Lebewesen so. Die Natur interessiert das aber nicht weiter.


    Schon mal einen Affen gesehen, der Auto fährt? :mrgreen: OK; sieht man jeden Tag zu Tausenden (Scherz).


    Die Dinge, die Menschen tun, entsprechen deinem obigen Satz nicht, deshalb ist es im Sinne der Natur meist nicht "natürlich", was wir tun. Ein Teil der Menschen hat sich weitgehend aus der Natur im Sinne von natürlich ausgekoppelt. Oder willst du das Leben in Städten als naturnahes Leben bezeichnen? Da wir alle ein weit entwickeltes Gehirn besitzen, könnten wir zumindest das - zu bunt treiben - versuchen, positiv zu beeinflussen. Tun es meist aber nicht und erfinden tolle Ausreden, siehe Klimakonferenzen. Und die Natur interessiert das schon, zB wenn die ganzen Rodungen in Brasilien und Indonesien so weiter gehen +++. Sieh ist nicht erfreut über unser Verhalten :oops:

  • Zitat von cephalotus

    PV ist dramatisch effizineter als Photosynthese


    Bei der Photosynthese wird nur rund 1 % der Sonnenenergie in Biomasse umgewandelt,
    nur mal so am Rande bemerkt.

    PV Anlagen: 28,91 KWp


    Smart ed 1/18 bis 12/19

    Zoe ab 12/19

    Ladeplatz: 20 KW


    GJK: 47; D: 3

  • Zitat von wschmeiser

    Wenn hier einer sagt, dass er noch nie geflogen sei, dann heißt das halt, dass er nicht die geringste Vorstellung davon hat, was auf dieser Erde abgeht. Sowohl im positiven als auch im negativen Sinn.


    Einer wie ich "durfte" aber in der Mangelwirtschaft des Kommunismus aufwachsen und die Kriegszustandsjahre in Polen ´81-´83 live miterleben, was damals schon langsam an Zustände der dritten Welt grenzte. In den Lebensmittelläden gab es in dieser Zeit nämlich oftmals nur Essig zu kaufen. Mit den damals eingeführten Rationsmarken konnte man sich oft nur den Hintern abwischen, weil es die Ware einfach nicht gab. Nicht mal Toilettenpapier.


    Des weiteren sehe ich auch selbst im Urlaub in den Alpen, ohne mit dem Flugzeug gereist zu sein, wie sich die Gletscher jedes Jahr einige Meter zurückziehen. Und für einen groben Weltblick gibt es ja heutzutage auch TV und Internet. :wink:

    Gruss, Bunzlaus


    3,87 kWp; 13x Asola 175W/48-156 auf 48°DN, 9x auf 42°; Ausr.: 195°; SMA SB4000TL21;
    Seit 08.2012; EinsMan.
    Insel: 12V 820Wp; Ladereg.: 2x Solar30; 450Ah Blei; WR: 3,5kW Chinese + Victron 350VA.
    ST: 11qm VRK; 800L Puffer, 500L Ww.

    Einmal editiert, zuletzt von Bunzlaus ()