Klimaerwärmung: Diese Brennstoffe müssen im Boden bleiben

  • Wenigstens wird die Photosynthese wieder effizienter. Hat ja auch was positives. Unsere Sonne wird das ganze CO² irgendwann auch wieder binden. Dauert nur wieder ein paar Mio. Jahre. Durch das energiereichere Wetter muss man jetzt aber eben erst mal durch. Passe sich an, wer kann..

    Gruss, Bunzlaus


    3,87 kWp; 13x Asola 175W/48-156 auf 48°DN, 9x auf 42°; Ausr.: 195°; SMA SB4000TL21;
    Seit 08.2012; EinsMan.
    Insel: 12V 820Wp; Ladereg.: 2x Solar30; 450Ah Blei; WR: 3,5kW Chinese + Victron 350VA.
    ST: 11qm VRK; 800L Puffer, 500L Ww.

  • Hat denn schon mal jemand ausgerechnet, wie viel CO2 durch Pflanzen nicht umgewandelt werden kann, weil man die Fläche mit PV-Modulen zugepflastert hat?


    Und wäre es unter dem Strich vielleicht nicht besser, Dächer zu begrünen, als mit PV zuzupflastern?


    Einfach nur mal so als Gedankenanregung.

  • Zitat von wschmeiser

    Hat denn schon mal jemand ausgerechnet, wie viel CO2 durch Pflanzen nicht umgewandelt werden kann, weil man die Fläche mit PV-Modulen zugepflastert hat?


    Und wäre es unter dem Strich vielleicht nicht besser, Dächer zu begrünen, als mit PV zuzupflastern?


    Einfach nur mal so als Gedankenanregung.


    Hast Du Dir mal Gedanken gemacht, welchen Wirkungsgrad Photosynthese und welchen PV hat? :mrgreen:

    Gruss, Bunzlaus


    3,87 kWp; 13x Asola 175W/48-156 auf 48°DN, 9x auf 42°; Ausr.: 195°; SMA SB4000TL21;
    Seit 08.2012; EinsMan.
    Insel: 12V 820Wp; Ladereg.: 2x Solar30; 450Ah Blei; WR: 3,5kW Chinese + Victron 350VA.
    ST: 11qm VRK; 800L Puffer, 500L Ww.

  • Nein wäre es nicht! In Pflanzen wird CO2 kaum über längere Zeit gebunden, die verotten ja und setzen einen Großteil des Kohlenstoffs wieder frei.
    1ha Wald Speichert 10-15t CO2 pro Jahr. Ein Windrad auf der Fläche spart 5000t CO2 ein im vergleich zu Kohleverbrennung.


    Im Amazonas Regenwald (15-fache fläche Deutschlands) steckt so viel Kohlenstoff wie die gesamte Menschheit in 10 Jahren verbrennt. Der darf dann aber nicht gefällt werden oder das Holz verrotten, sonst entweicht das CO2 wieder...

  • Zitat von wschmeiser

    Hat denn schon mal jemand ausgerechnet, wie viel CO2 durch Pflanzen nicht umgewandelt werden kann, weil man die Fläche mit PV-Modulen zugepflastert hat?
    Und wäre es unter dem Strich vielleicht nicht besser, Dächer zu begrünen, als mit PV zuzupflastern?
    Einfach nur mal so als Gedankenanregung.


    Fang selber mal an und reiß Deine Anlage direkt wieder runter-
    Du könntest allerdings auch zu googlen anfangen und dann würdest Du sehen, dass Dächer doch vieleicht der falsche Startpunkt ist (siehe u.a. Temperatur-Unabhängigkeit), um Deine Agitation gegen PV zu starten: http://www.bio-kompakt.de/stof…nthese/photosynthese-live

    9,6 kWp Talesun TP660P-240, SMA STP 8000TL-20; Ausr.: 70° (West); DN: 33°; seit 10/2012
    10,56 kWp Yingli YL240P-29b, SMA STP 10000TL-10; Ausr.: -110° (Ost); DN 33°; seit 01/2013


    „Wenn Weitblick ortsgebunden ist, kann es mit den Visionen auch nicht so weit her sein.“


  • Irgendwann, Irgendwie kommen immer wieder die gleichen diffusen Diskussionen auf, wenn das Stichwort Klimawandel fällt. Vielleicht sollte man mal klarstellen, das das nicht EINE Frage ist, sondern ein ganzer Fragenkomplex:
    1. Ändert sich das Klima?
    Zweifelsfrei Ja. Mindestens seit 1850 wird es messbar wärmer.
    2. Ist diese Änderung natürlich?
    Ziemlich sicher nicht, eine so schnelle globale Erwärmung konnte in der Paläoklimatologie noch nicht nachgewisen werden.
    3. Ist der Mensch schuld an dieser Erwärmung
    Ziemlich wahrscheinlich zu einem erheblichen Teil.
    4. Leidet die Natur unter dieser Erwärmung
    Bestimmt nicht. Die Natur passt sich an
    5. Leidet der Mensch unter dieser Erwärmung?
    Bestimmt. Eine Erhöhung der Mitteltemperatur bedeutet in manchen Naturräumen, das sich Vegetationszonen um viele 100 km verschieben (z.B. Sahel, Ukrainische Steppen, USA Südwesten)
    6. Kann der Mensch etwas gegen diese Erwärmung tun?
    Tja, da kommen wir dann ins Reich von Hoffnung und Spekulation. Will ich mal offenlassen.



    Es sollte auch noch angefügt werden, das alle klimarelevanten menschlichen Einflüsse in CO2-Äquivalente umgerechnet werden. CO2 macht aber nur die Hälfte des anthropogenen Einflusses aus. Da gibts noch Methan, Albedo-Änderung, das Black-Carbon-Problem, Wasserdampf-feedback und einiges mehr. Wer also nur über CO2 redet, ignoriert die Hälfte des Problems.


    Allerdings stimme ich den Skeptikern zu: Klimaerwärmung ist als Hauptargument für EE wenig geeignet. Ums mit dem guten Bill Clinton zu sagen: it´s the economy, stupid.

  • Endlich mal eine nüchterne sachliche Einschätzung....populismuß hilft nicht weiter!!!
    ...und am Ende ...Deitschland macht letzendlich nur gerade mal 1% der weltweiten Co2 Producktion aus.
    Ob nun in China ein Sack Reis umfällt....am Ende bleibt bestenfalls evt.ein Vorbildkarrakter?

    PIP 2424HS an 750Wp 3xShinsung Black Mono250 +1,5Kwp (6xShinsung Black Mono250)
    an FPS 100/50 an Bluebatt 24v 465Ah

    EA Sun ISolar SMV III 3K

    EA Sun SP 3K-24
    Siliken 3,3i 3,25Kwp 13xShinsung Black Mono 250
    VW T4 mit Evective 2000w + Varta 110Ah +0Wp


  • Und schreib noch dazu, dass es 1850 knapp über eine Milliarde Menschen gab, 2015 werden es um die 7.2 Milliarden sein und bis zum Jahre 2050 sind es fast 10 Milliarden. 1850 gab es noch wenig Industrie, heute und in Zukunft müssen die Menschen versorgt werden, da rauchen die Schlote weiterhin und die Leute wollen sich bewegen. Selbst wenn die Autos weniger verbrauchen werden es immer noch zig Millionen von m³ Abgas sein. Es werden weiterhin zig Millionnen von Tonnen von Abfällen und Industrieabgase produziert. Dazu noch Milliarden von Tieren, die einen Teil unserer Nahrung darstellen und jede Menge CO2/Methan erzeugen. Gleichzeitig wird der Regenwald weiter munter abgeholzt. Und das alles soll angeblich keinen anthropogenen Footprint hinterlassen, ja was dann? :oops: