Lader Weihnachten

  • Hallo zusammen


    es ist ja bald Weihnachten, da darf man sich alles wünschen...


    Im Ernst ich bin gerade dran mir einen eigenen Lader zu stricken.Ich habe da an ein 230VAC 48VDC Bleiakku System gedacht (ja ich weiss, nicht sehr innovativ, dafür günstig). Falls es mit der Zertifizierung ohne viel Probleme klappt, würde ich dass dann auch über meinen Shop anbieten können.


    Für den Ladealgorithmus habe ich schon ziemlich konkrete Vorstellungen. Würde aber gerne noch etwas Inputs sammeln bezüglich der Verschiedenen Ladestufen und notwendigen Parameter.


    Also bitte um Inputs. :danke:

  • Hi, ist halt ein bisschen allgemein formuliert :)
    Die genauen Werte hängen vom Akku-Typ ab und sagt Dir der Hersteller.
    Eine Temperaturkompensation ist wichtig und ob eine EUW, Rekombinatoren ect. verbaut werden.
    Ob ein Ladeprogramm überhaupt Sinn macht hängt auch von der Generator-Seite ab.
    Bei einer kleinen PV-Anlage im Verhältnis zum Akku brauchst Du keinerlei Lader, nur viel Sonne :)
    Aber ich denke das weisst Du alles selber und Du wolltest ganz was anderes hören.
    Aber was ?
    lg,
    Philip

  • Zitat von swissembedded

    Lader Weihnachten


    manche Schweizer sind schwer zu verstehen, dein Betreff ist auch schwer zu lesen :mrgreen:

    9,1kwp - Süd (2009)

    2,5kwp - Nord (2019)

    Das beste Schnäppchen ist, wenn man das, was man nicht braucht, nicht kauft

  • Meine Vorstellung wäre, dass man den Lader auf verschiedene Bleitypen konfigurieren könnte. Konzentrieren wir uns doch einfach mal auf die Batterien.


    Die Solaranlage ist noch eine andere Geschichte. Mit AC Eingang geht das auch mit Wind, Microinvertern, Dreiphasig, Einphasig...


    Was habt Ihr für Bleiakkus (Typ, Kapazität) und mit welchen Strömen und Endspannungen ladet Ihr diese. Wie oft macht Ihr eine Ausgleichsladung. Wieviele Zellen waren schon defekt...

  • Hallo
    48V Lader gibt es schon so einige.
    https://www.google.de/search?q…CIoBELAE&biw=1920&bih=946


    Selbst bauen ist immer gut um Dinge besser zu verstehen, mache ich auch so.
    Sehr viel Anregung und Hilfe bekommt man div. Elektronikforen.
    Daraus ein marktfähiges, zertifiziertes und konkurrenzfähiges Produkt zu machen, ist ein ganz anderes Thema.
    Bei einem Nischen Produkt, wird es noch wirtschaftlich machbar sein.
    Bei Standartelektronik, wird es recht schwer werden.


    Gruß
    Manfred

  • Manfred, nehmen wir mal nur den technischen Aspekt. Ich habe lange gesucht nach einem Lader und ich habe keinen gefunden der mir passt. Gerne schreibt doch noch dazu wie Ihr die Akkus mit Strom betankt. Wie gesagt es ist bald Weihnachten, man darf sich auch wünschen was man gerne hätte.

  • Hallo swissembedded
    Ich wollte dir nicht den Spaß verderben, weiß aber aus Erfahrung, wie aufwendig eine komplette Zertifizierung, CE, VDE, UL, CSA ist.

    Zitat

    Gerne schreibt doch noch dazu wie Ihr die Akkus mit Strom betankt.


    Da ich keine Insel habe, kann ich dir nur sagen, wie es bei modernen UPS gemacht wird.
    Hier kommt immer mehr das Pulsladeverfahren zum Einsatz, über Pulsweitenmodulation kann auf unterschiedliche Bedürfnisse angepasst werden.
    Für den Eigenbau wird sich vermutlich eine Kombi aus konstant Strom und konstant Spannung mehr anbieten.
    Der zu ladende Akku wird bis zu einer festgelegten Spannung mit Konstantstrom geladen, um zu hohe Anfangsströme zu vermeiden.
    Nach Erreichen einer bestimmten Ladung, wird mit konstant Spannung weitergeladen. CCCV sollte das Verfahren sein.


    Gruß
    Manfred

  • Manfred, wie gesagt, die Zertifizierung mal ausser acht lassen, da gibt es verschiedene Arten zu "stricken".


    constant current constant voltage ist sicherlich die Basis jeder Bleiakkuladung. Die Ladehersteller bieten zusätzlich noch weitere Funktionen wie Ausgleichsladung oder Regenerationsladung.

  • Hallo

    Zitat

    constant current constant voltage ist sicherlich die Basis jeder Bleiakkuladung. Die Ladehersteller bieten zusätzlich noch weitere Funktionen wie Ausgleichsladung oder Regenerationsladung.


    Naja, die Basis jeder Bleiakkuladung ist das nicht.
    Über viele Jahre wurde einfach nur mit konstanter Spannung geladen.
    Bei größeren Ladegeäten, hat man einen Trafo mit Luftspalt genommen, um eine gewisse Kurzschlussfestigkeit zu bekommen.
    Ein bisschen cccv war das unterm Strich ja auch, da hast du wieder Recht.


    Wie auch immer, wir sind jetzt also bei einem Ladegerät mit CCCV, Pulsladung ist erst mal außen vor ?
    Bei weiteren Funktionen, wie Erhaltungsladung, kommt es auf die Größe der Akkus an.
    Sag doch mal etwas zu deinen Eckdaten.


    Gruß
    Manfred