Deutscher Bauernverband lehnt EEG-Förderung auf Äckern ab

  • Zitat von phoenixx2007

    Es ist schon unglaublich das man hier auch auf den besten Ackerflächen Freiflächen PVA verbauen möchte und dies mit dem Rechenstift untermauern will.
    Das ist schon der Hammer!


    Nicht aufregen bisher hat Keks noch keine Rechnung aufgemacht was seine PV die 365/24 Eine definierte menge Strom liefert mit allen nötigen Komponenten Kostet..


    Vermutlich rechnet er gerade die Gasmenge aus die man ohne zusätzliche Fläche generieren könnte.


    Django

  • Zitat von phoenixx2007

    Es ist schon unglaublich das man hier auch auf den besten Ackerflächen Freiflächen PVA verbauen möchte und dies mit dem Rechenstift untermauern will.
    Das ist schon der Hammer!


    Der Phoenixx


    :danke:
    hauptsache ich habe energie...wo das essen herkommt ist egal, dafür beuten wir andere länder aus :juggle:
    wichtig im leben ist...das auto mit pv-strom zu laden, und im winter mit pv strom aus dem sommer zu heizen :roll:
    gesunde lebendsmittel gibt es selten im supermarkt zu kaufen...da nützt auch keine gute luft :juggle:

  • Zitat von daniel625

    wo das essen herkommt ist egal, dafür beuten wir andere länder aus


    Mir kommen gleich die Tränen.


    Ich hoffe Dir ist bewusst, daß viele Konzentrate wie Apfelsaftkonzentrat Erdberrkonzentrat gepanschter Honig usw. inzwischen aus China kommen weil die Hersteller Gewinnmaximierung betreiben.
    Da hat ein Deutscher Landwirt kaum einen Einfluss darauf.. Und die Verbraucher sind doch auf den Industriell gepamschten Fraß programmiert.


    Noch etwas zum Nachdenken. Vor dem 2. Weltkrieg konnte ein Bauer mit dem erlös von 100 kg Weizen einen Handwerker den ganzen Tag beschäftigen. Heute braucht er dazu eine Tonne Weizen => 1000 kg.


    Unsere Politiker und "Gutmenschen" kümmern sich doch einen Kehricht um die armen bei unsoder in den anderen Ländern es sei denn die Industrie kann ihnen ihre Produkte verkaufen.


    Django

  • Zitat von django65

    Mir kommen gleich die Tränen.


    Ich hoffe Dir ist bewusst, daß viele Konzentrate wie Apfelsaftkonzentrat Erdberrkonzentrat gepanschter Honig usw. inzwischen aus China kommen weil die Hersteller Gewinnmaximierung betreiben.
    Da hat ein Deutscher Landwirt kaum einen Einfluss darauf.. Und die Verbraucher sind doch auf den Industriell gepamschten Fraß programmiert.


    Django


    ist mir bewusst...
    der landwirt hat keine andere wahl...der verbraucher nicht die möglichkeit es günstig und gut zu kaufen :juggle:
    der landwirt muss ebend so wirtschaften das er geld verdient...er ist unternehmer und orientiert sich am markt, ebend was der verbraucher will...z.B. weinachtsgans für 15 euro.... :juggle: die kann dann ebend nicht aus deutschland kommen...
    der verbraucher gibt aber gerne geld für z.b. spargel, erdbeeren etc. aus....diese flächen für pv nehmen.. :roll:
    ich denke mal, das die bauern die noch am markt sind wissen was sie tun, und auch gut wirtschaften....
    generell sind die lebensmittel zu billig

  • Zitat von django65

    Noch etwas zum Nachdenken. Vor dem 2. Weltkrieg konnte ein Bauer mit dem erlös von 100 kg Weizen einen Handwerker den ganzen Tag beschäftigen. Heute braucht er dazu eine Tonne Weizen => 1000 kg.




    Django


    Moin


    Den Handwerker, der den Tag für 150 € kommt, mußte mir mal nennen.


    Sonnige Grüße


    Jürgen

  • Zitat von Wade

    Solange noch 1/3 bis 1/2 der Nahrungsmittel im Müll landen haben wir echt andere Probleme als Biomasseanbau & zu wenig Ackerland!


    Immerhin landet immer mehr davon in Biogasanlagen - Energiepflanzen durch die Hintertüre.
    Wobei ich persönlich diese Zahlen nicht so recht glauben kann. Obwohl ich im Garten schon sehe, daß ich nie 100% dessen was wächst auch in die Küche bekomme - die Schnecken wollen ja auch leben :juggle: Das mitzurechen, finde ich aber schon seltsam, obwohl es mit ausrecihend Chemie sicher zu reduzieren wäre.

  • Hallo
    Wir leben im Weltmarkt. Da spielt D keine große Rolle...wenn in den Schwarzmeer staaten eine halbwegs gute Infrastruktur wäre würden die uns mit Nahrungsmitteln überschwemmen..

    2010: 134 kwp CSI,SMA | 2011: 5,00 kwp CSI,SMA | 2012: 54,5 kwp Eging,SMA | 2012: 30,0 kwp CSI,SMA | 2014: 60,0 kwp Schott,Fronius | 2014: 7,65 kwp Eging,SMA | 2016: 88kwp Qcells,SMA | 2017: 12 kwp SW,SMA | 2018: 9.8 kwp LG,SMA/ Tesla Powerwall 2 | 2019: 750 kwp JA Solar, Huawei | 2019: 29,9 kwp Longi,SMA | 2020: 750 kwp Longi Solar, Huawei 2021: 750kwp Longi Huawei, 2021:478kwp Talesun Huawei

  • Zitat von Allgaeulix


    Gescheite Leute kommen dabei zu folgendem Schluss: es gibt noch Luft nach oben.
    Im Anhang Auszüge aus der Veröffentlichung "Biogas und Landwirtschaft"
    Herausgeber: Biogasrat e.V.
    Verantwortlich: Reinhard Schultz


    Ok, nehmen wir mal einfachtshalber an dass eine Verdopplung der Energiepflanzen auf 4 Millionen Hektar drinne ist. Damit würde der Anteil der Energiepflanzen an der gesamten Ackerfläche von heutigen 17,5% auf 35% steigen. Der Beitrag an der Primärenergiebereitstellung der Biomasse würde von 7,7% auf 15,4% steigen. Im Stromsektor würden wir von einer heute durchgehenden Leistung von ca 6GW und ca 50TWh auf 12 GW und 100TWh steigen.


    Erste Frage: Wenn wir 15% unseres Primärenergiebedarfes aus Biomasse decken können, womit decken wir die restlichen 85% ab in einem 100%EE-Szenario?


    Zweite Frage: Die 12GW durchgehender Leistung mit 100TWh Jahresproduktion gehen mit 8760 Vollasstunden einher. Wenn die Biomasse vorwiegend als Lückenfüller für Wind und PV eingesetzt werden soll, auf wieviele Vollasstunden würden wir sie dann runterschrauben?


    Der Spekulatius :mrgreen:


    https://www.bmwi.de/BMWi/Redak…2,sprache=de,rwb=true.pdf
    https://www.energy-charts.de/power_de.htm

  • 1m2 = Minimum 126 kWh p.A.
    1m2= ca. 560 g Weizen.


    Wie viel Aufwand es ist und Kosten man hat, um Weizen zu ernten, kann ich nicht beurteilen. Auf dem Dach muss man 1.540.000 € je ha investieren, um so eine Ausbeute hin zu bekommen. Was das auf der Freifläche kostet, kann ich noch nicht sagen.


    Was bringen 560 g Weizen auf dem Weltmarkt?
    Was würden 126 kWh am Weltmarkt einfahren?