Eine SPS programmieren ist kein Hexenwerk

  • Angenommen, ich möchte den Verbrauch des Haushalts visualisieren und habe gerademal den S0-Ausgang des
    HH-Zählers zur Verfügung. Der Zähler liefert 1500 Imp/kWh. Die SPS ist eine Mitsubishi Alpha.
    Die Grundsoftware hatte ich von der Mitsubishi-Webseite heruntergeladen und dient zur Programmentwicklung.
    Die Beilage zeigt die Programmieroberfläche mit den Funktionsblöcken zur Anzeige des Haushaltverbrauchs im S0-Takt:
    Funktion:
    Das S0-Signal wird vom Digitaleingang I8 über die Funktionsblöcke FB02 und FB19 in zwei Schaltflanken aufgeteilt.
    FB04 und FB32 erzeugen eine Frequenz von 1 kHz, welche den Zähler FB14 taktet. Die Summe aus FB14 wird in FB37 und FB20 heruntergeteilt, mit jedem S0-Impuls überschrieben und im Display FB27 angezeigt.
    Danach wird der Zähler FB14 über FB02 zurückgesetzt.
    Während dem S0-Impuls wird das Display N03 über den Inverter FB31 dunkel gesteuert.
    einstein0

    Dateien

    • SPS2.doc

      (84,48 kB, 232 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Für Leute die den PC gerade mal dazu verwenden um Briefe zu schreiben und damit ins Internet zu gehen, sind aus Deinem Posting bestimmt schon die Hälfte der Wörter "Fremdwörter", vom angehängten Schaubild mal ganz abgesehen....
    Mit einem gewissen Maß an Hintergrundwissen, mag es kein Hexenwerk sein, für die Großzahl der Anwender ist und bleibt es das aber mit Sicherheit.....


    Stefan

  • Einverstanden. Wenn sich PV-Neulinge hier im Forum einlesen, stolpern sie über hunderte von Einheiten und Fachausdrücke und zuweilen werden auch noch laufend neue erfunden, welche noch kein Wiki im Angebot hat.
    Doch Google hilft da ziemlich gut weiter und auch für mich gibt es noch viele Unbekannte. Mit meinem Beitrag möchte ich jedoch bloss einen kleinen Einstieg in die schon fast steinzeitliche Automationstechnik vermitteln. Selbstverständlich helfe ich bei Bedarf auch gerne weiter. Ich finde einfach eine SPS ein praktischer "Durchlauferhitzer," welcher problemlos funktioniert und auch vom Nichtfachmann installiert, programmiert und betrieben werden kann und als Fertiggerät recht preiswert zu haben ist.
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
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  • Zitat von einstein0

    Ich finde einfach eine SPS ein praktischer "Durchlauferhitzer," welcher problemlos funktioniert und auch vom Nichtfachmann installiert, programmiert und betrieben werden kann und als Fertiggerät recht preiswert zu haben ist.


    Genau da habe ich halt meine Bedenken. Bei einem technisch versierten und auch Interessiertem Anwender mag das korrekt sein. Bei Ottonormalverbraucher habe ich da meine Bedenken. Wenn man anschaut wie es bei "Out-of-the-Box"-Lösungen wie PowerDog, SolarLog, SMA WebBox,.. aber auch "Einfachbastellösungen" wie Solarview, VZLogger,... kommt, möchte ich nicht wissen, wei es bei so einer Lösung dann aussieht. Man sieht bei all den o.g. Lösungen und noch vielen mehr, was man alles erreichen kann, wenn man mit Energie an die Sache rangeht.
    Auch ich wollte zu Anfangszeiten meiner PV-Anlage was tolles erstellen, bin dann aber aufgrund mangelnder Zeit und auch aus der Tatsache was zuverlässig funktionierendes haben zu wollen, auf ein Fertigprodukt umgestiegen.....


    Stefan

  • wir gehören ws auch zu diesem Typus Grenzgeher u haben daher auch gleich mal reingeschaut ( spsn vor j10ten ( maschinenbau )), aber auf den zweiten blick kippen wir dann auch gleich mal wieder raus ( unsere grenze wäre wohl visual Basic ).

  • Nun, ich habe auch nicht den Eindruck, dass sich ein Ottonormalverbraucher technisch mit der Erhöhung seines Eigenverbrauchs beschäftigt, oder sich gar einen anspruchsvollen Speicher zusammenstiefelt. Dazu bestehen gewisse Gefahren und Risiken und man möchte ja nicht dauernd daneben stehen.
    Für professionelle Ausführungen ist der Solarteur, oder Elektrofachmann zuständig.
    Doch schlägt da auch immer das Bastlerherz. Was ist da besser geeignet, als ein Fertiggerät, welches mit Kleinspannung arbeitet, also vom technisch Versierten installiert werden darf und über einfache Programmierung entsprechend angepasst
    und visualisiert werden kann. Natürlich ist wie bei jeder Elektroinstallation der Installateur beizuziehen.
    Ich kann meinerseits nur mit Empfehlungen dienen und allenfalls das Programm liefern.
    Erfahrungsgemäss sind Betreiber nach kurzer Einarbeitungszeit in der Lage, anspruchsvolle EV-Lösungen zu erarbeiten.
    einstein0

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  • Also ich muss Einstein schon recht geben, wenn ich mir den Programmeditor anschaue. Ich kann zwar im Detail nur von Siemens SPS´en sprechen, aber hier wäre ja die Logo vergleichbar. Was einfacheres gibt es nun wirklich nicht zu programmieren. Wenn man sich das Handbuch zu der Logo anschaut, da geht das irgendwann los mit der Erklärung von UND, ODER usw. :D Also ist wirklich alles für Anfänger gemacht. Aber nicht das jetzt jemand denkt ich habe was gegen solche Kleinsteuerung. Ich habe mir damit z.B. meine Rollladensteuerung gebaut. Kommt zwar alles schnell an seine Grenzen, aber mit etwas Tricksen habe ich noch immer alles rein bekommen. Ob das ganze jetzt auch mit der Logo machbar wäre kann ich so nicht sagen, da ich das Programm nicht auf meinem Notebook habe, aber sieht ja recht "überschaubar" aus.


    Gruß
    Tobl

  • Ist halt alles relativ.
    Der Programmcode finde ich für die Aufgabe mit dem Arduino z.B. viel einfacher zu erstellen.
    Nur mit dem "Ding" will z.B. einstein auch nix zu tun haben :mrgreen:


    man muß sich halt überall etwas reinarbeiten und alles kann man nicht machen. Ist einfach eine Zeitfrage

  • Zitat von Murray

    Ist halt alles relativ.
    Der Programmcode finde ich für die Aufgabe mit dem Arduino z.B. viel einfacher zu erstellen.
    Nur mit dem "Ding" will z.B. einstein auch nix zu tun haben :mrgreen:


    man muß sich halt überall etwas reinarbeiten und alles kann man nicht machen. Ist einfach eine Zeitfrage


    Ja, dein gestern eröffneter Thread über den kaputten PIP ist mir nicht entgangen, aber typisch für µP's. :(
    Ich hatte noch keine SPS "geschafft" und wenn etwas nicht tut wie es soll, stecke ich sie am PC an, lade das Alpha-XL, importiere seinen Inhalt und starte die Simulation. Jede Funktion lässt sich einfach visuell überprüfen. Überschaubar eben!
    Das Arduinozeug mag einfach und preiswert sein, aber irgendwie schätze ich etwas Fertiges, was man ordentlich auf die Hutschiene schnappen und verkabeln kann. :idea:
    einstein0

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    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Zitat von einstein0


    Ja, dein gestern eröffneter Thread über den kaputten PIP ist mir nicht entgangen, aber typisch für µP's.


    Das Blöde ist nur in einer SPS ist auch mindestens einer drin :wink:
    Übrigens den Arduino gibt es auch für die Hutschiene oder halt passende Gehäuse dafür etc.
    naja bei dem einen muß man halt da mehr basteln und beim anderen da.
    SPS ist wohl schon etwas robuster, aber auch teurer