MPP tracking auf Widerstand? (für Elektro-Heizstab)

  • Gibt es so etwas als separates Gerät, oder ist da immer ein Akku notwendig?
    Ich finde nur MPPT Laderegler.


    Hintergrund: PV-Heiz


    Gruß

    Ich grüße alle die mich kennen und die anderen auch!

  • Hallo,
    gebastelt bekommt man da ganz sicher etwas hin, du willst aber doch Nutzen aus der Heizwärme ziehen oder auch nicht ?
    Normalerweise braucht man dann etwas was Wasser erwärmen kann.
    Ich kenne einen Photovoltaik-Sachverständigen der hat eine elektronisch regelbare Last um PV-Generatoren zu belasten und noch ein paar schöne andere Dinge. :D


    Viele Grüße:


    Klaus

    "Ich hatte nie zuvor ein Produkt um das ich so betteln musste um es zu bekommen um später so kämpfen zu müssen und alles zu versuchen um es nur behalten zu dürfen"
    Peter Horton 2003 über sein GM EV1 in"Who killed the electric car"

    2 Mal editiert, zuletzt von Boelckmoeller3 ()

  • Vom Laderegler her gesehen ist auch ein Akku nichts anderes als ein Widerstand. Läuft also auch an einem Heizkörper mit Konstantspannung.
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Vom Laderegler her kann es sein dass er seine Versorgungsspannung vom Akku her bezieht, also damit rechnet dass dort auch eine Spannung bereitsteht wenn keine Sonneneinstrahlung ansteht. Da muss man dann den Einzelfall betrachten.Notfalls nimmt man eben einen sehr kleinen Akku noch dazu oder Ultracaps, ein paar NimH-Zellen etc.

    "Ich hatte nie zuvor ein Produkt um das ich so betteln musste um es zu bekommen um später so kämpfen zu müssen und alles zu versuchen um es nur behalten zu dürfen"
    Peter Horton 2003 über sein GM EV1 in"Who killed the electric car"

  • Erstmal danke für eure Antworten.


    Mich wundert es, dass das Problem hier scheinbar nicht von besonderem Interesse ist.



    Zitat von Solarm

    Du kannst eine Powerzenerdiode bauen die etwas unter der MPPT Spannung der Module liegt
    Das verhindert das die Modulspannung wegbricht und die Leistung abfällt


    http://www.elektronik-kompendi…aerer/bilder/powzen09.gif


    In die dicke Leitung kommt der Heizstab


    Also die Power-Z kann ich mir vorstellen. Ist die Schaltung auch für Solar-Anwendung geeignet? Sieht mir etwas zu einfach aus. Obwohl ich die einfachen Sachen mag. Ich bin ein alter Bastler ( Betonung auf alt ), mit meinen eher bescheidenen Kenntnissen auf dem Gebiet der MPPT vermute ich, dass noch eine Stellgröße benötigt wird, weil der MPP doch ständig pendelt, je nach Einstrahlung und Temperatur (?)
    Oder liege ich falsch?



    Zitat von Boelckmoeller3

    Hallo,
    gebastelt bekommt man da ganz sicher etwas hin, du willst aber doch Nutzen aus der Heizwärme ziehen oder auch nicht ?
    Normalerweise braucht man dann etwas was Wasser erwärmen kann.
    Ich kenne einen Photovoltaik-Sachverständigen der hat eine elektronisch regelbare Last um PV-Generatoren zu belasten und noch ein paar schöne andere Dinge. :D


    Viele Grüße:


    Klaus



    Um Teile zum Wasser erwärmen zu finden gibt es die Bucht. Und Heizstäbe mit 3x500W bei 24V DC sind gar nicht mal so selten und bezahlbar. Nur den MPPT low cost Heizstabregler scheint es nicht zu geben. Laderegler wie Sand am Meer.
    Ich finde, das sollte man ändern.


    Nach meinem Verständnis brauche ich eine geregelte Stromquelle statt einer geregelten Last.
    Irgendwo hier im Forum hat kürzlich ein User einleuchtend dargelegt, dass die Belastung eines Moduls ohne MPPT völlig kontraproduktiv ist - finde nur nicht auf die Schnelle wo es war. Leuchtet mir aber anhand der Leistungskurve einer Solarzelle ein.



    Zitat von einstein0

    Vom Laderegler her gesehen ist auch ein Akku nichts anderes als ein Widerstand. Läuft also auch an einem Heizkörper mit Konstantspannung.
    einstein0


    Richtig. Der Widerstand ändert sich aber kontinuierlich mit dem Ladezustand - oder irre ich?
    Das Ding für die Akku heißt MPPT LadeREGLER.


    Ich möchte einen Festwiderstand ( Heizstab ) mit einem (oder 4 parallel ) geschalteten 250 W Modulen im MPP betreiben.
    Und das dann mal zwei oder drei. Geht das? Refusol würde vermutlich "Ja" sagen. Das ist mir aber zu einfach ;-)))


    Zitat von Boelckmoeller3

    Vom Laderegler her kann es sein dass er seine Versorgungsspannung vom Akku her bezieht, also damit rechnet dass dort auch eine Spannung bereitsteht wenn keine Sonneneinstrahlung ansteht. Da muss man dann den Einzelfall betrachten.Notfalls nimmt man eben einen sehr kleinen Akku noch dazu oder Ultracaps, ein paar NimH-Zellen etc.


    Für eine nicht alltägliche Aufgabe würde ich auch zu nicht alltäglichen Lösungen greifen - so sie funktionieren.



    Bin auf weitere Anregungen gespannt.


    Gruß


    Manfred

    Ich grüße alle die mich kennen und die anderen auch!

  • Zitat von Solarm

    Du kannst eine Powerzenerdiode bauen die etwas unter der MPPT Spannung der Module liegt
    Das verhindert das die Modulspannung wegbricht und die Leistung abfällt


    http://www.elektronik-kompendi…aerer/bilder/powzen09.gif


    In die dicke Leitung kommt der Heizstab


    Glaube das bringt nix. Da geht ja meist die Leistung im Transistor verloren.
    Wenn schon mußt du den Transistor direkt als Wärmequelle benutzen


    Manfred es wäre ja schon mal wertvoll wenn man in der Nähe des MPP arbeiten könnte. Das bringt ja schon sehr viel.
    An sich brauchst du "nur" eine Elkobank welche sich bei einer bestimmten Spannung auf die Last mittels Transistor schaltet und bei geringere Spannung wieder aus. Theoretisch eigentlich ganz simpel.
    Allerdings bei sowas entstehen dann auch nicht unbeträchliche Störstrahlungen etc.

  • Zitat von Murray

    Glaube das bringt nix. Da geht ja meist die Leistung im Transistor verloren.
    Wenn schon mußt du den Transistor direkt als Wärmequelle benutzen
    .


    Da wären wir schon bei dem oben erwähnten Problem mit dem "alten" Bastler.


    Power MOSFET habe ich noch nicht in den Händen gehabt. Allerdings glaube ich gelesen zu haben, dass gerade diese im durchgeschalteten Zustand einen ganz geringen Innenwiderstand haben und daher überhaupt für große Ströme geeignet sind.
    Ich meine, dass durch diese Eigenschaft die Verlustleistung ( und damit die Eigenerwärmung relativ gering ist ) und die MOSFET nicht direkt in den Wasserspeicher eingebaut werden sollten ;-))




    Zitat von neoplan heab

    ? ist der heizstab für wassergestützte raumheizung o Brauchwasser ?


    Sowohl als auch.
    Im Augenblick geht es mir um das Prinzip möglichst einfach Sonnenenergie nutzbar zu machen.
    Wenn man sie etwas speichern kann umso besser.


    Einzige Priorität: Kein Finanzamt! ;-))



    Gruß


    Manfred

    Ich grüße alle die mich kennen und die anderen auch!