Sonnenbatterie Comfort S nur Probleme!!!

  • Hallo an alle,


    ich habe mir im Februar 2014 eine Sonnenbatterie Comfort S installieren lassen. Und ...
    Hatte bisher nur Probleme.


    Die Prognose, also Ladungsreduzierung um die Spitzen Mittags abzufangen funktionierte nahezu nie. Obwohl dies das Kaufargument war.
    Anfangs wurde morgens mit bis zu 3300W geladen was dazu führte das der Akku um spätestens 10Uhr voll war. Ab der 60% Einspeisegrenze Wechselrichter aus. 5 Minuten warten Wechselrichter ein. 5 Minuten bis er wieder langsam bei der :cry: Einspeisegrenze war. WR aus und das teilweise 2-3h lang. An wolkigen Tagen brachte meine 11,2Kwp Anlage bis zu 12,6KW.
    Durch das Ständige aus ein von nur einer Phase des WR (Es wird standardmässig nur eine Phase gemessen und geschaltet) verabschiedete sich nach 3 Monaten die Aufzeichnung und die Tagesproduktion des WR. Reklamiert, neuen bekommen. Obwohl ich dem Hersteller genau das pronostizierte, sogar die Spannungsspitzen. Nie eine Antwort bekommen. Die Maximal Spannung laut Log 560V auf allen 3 Phasen. 12600W - Vollbremsung - 0W und das teilweise über 2 Std. Entspricht nicht mal der VDE Norm. Bin dann dazu übergegangen möglichst sinnvoll Strom zu verheizen :twisted: Ironie sinnvoll es war ein Heizlüfter den ich in den Keller stellte. Klima im DG lief teilweise bis zu 5h :?


    Da die Ladereduzierung nicht funktionierte, habe ich den Prosol Kundendienst wieder kontaktiert. Dieser sagte das die Verschiebung der Ladung erst mit dem nächsten update kommt. :cry: Ein Mitarbeiter bot mir an eine Beta Firmware zum installieren an. Das war eine Prozedur... Okay dacht ich mir es kann nur besser werden.
    Pustekuchen. Ab hier häuften sich die Probleme.
    Verschiebung ging dann auch nicht. --> WR aus ein aus ein :evil: .Akkuzelle 3 hatte immer 3,4°C nach einigen Wochen war der Spannungsunterschied der 14 Akkus bei 0,1V Differenz. :?: grenzwertig... nach 2 Monaten schon bei 0,250V und jetzt Anfang Oktober war ich bei 0,5V was dazu führte, das plötzlich der Akku leer war. 60% dann 30% Ich habe dies mehrmals dem Kundendienst (KD) mitgeiteilt war im aber egal und ich bekam nur beim ersten Mail eine Antwort. Kann er nicht feststellen. Bei 30% hatte der schwächste Akku 2,8V alle anderen 3,25, bei 100% und Ladestopp 4Stk 3,8V die anderen 3,35V. Aber es fehlt ja nichts... :evil::evil: Habe dann über den Service Login Zellpflege gemacht da der KD das ja nie machte. Und siehe da es wird wieder. Ich komme wieder durch die Nacht.


    Irgendwann im Juni ging die Internetverbindung nicht mehr. Dann kam mein Solarteur und stellte genau das fest 3,4°C. Aber es ist ja alles Okay. Und es gab ein Update, hat mir keiner gesagt. Er hat es gemacht und festgestellt das die Ladungsverschiebung nie aktiviert war. :evil: Super KD. Hat er auch gleich bei einem anderen Kunden machen lassen.
    Jetzt läd die Steuerung die Batterie auf ca. 80% bis 10Uhr auf, was dazu führte das der Akku fast immer die Spitzen nach kurzer Zeit nicht mehr aufnehmen konnte. Also Energie sinnvoll :juggle: nutzen Klima 600W Dachgeschoß und Heizlüfter im Keller 2000W bei Bedarf automatisch :( Wäsche habe ich auch nicht jeden Tag.
    Dann hatte ich die Idee! habe die Ladereduzierung je nach meiner eigenen Vorhersage auf bis zu 5000W erhöht und siehe da die Spitzen wurden abgefangen. Man war ich glücklich, sie macht was sie soll, wenn auch nur erzwungen. :roll:


    Nach dem ich den KD mehrmals auf die Probleme aufmerksam machte und nie eine Lösung oder mehr als eine Mail bekommen habe, werde ich nun per Anwalt den Kaufvertrag wandeln und mein Geld zurückfordern.


    Ich habe noch nie so einen KD erlebt der einen Kunden bei 16000 € so hängen lässt, es nicht für nötig hält zumindest eine Kommunikation aufzubauen und das Problem zu lösen. Besonders unverschämt ist das er meint ich gefährde die Garantie ob wohl eigentlich er das macht und die Lebensdauer der Akkus aufs Spiel setzt. Seit April antwortet keiner mehr auf meine Bitte die offenen Punkte zumindest zu beheben oder zu lindern. Die Kommunikation geht teilweise nur noch über meinen Solarteur.


    Ich werde mir Knut besorgen. http://knut.knubix.com/knut-family/knut-33/
    Hoffe ihr habt mehr Glück.


    Stefan

  • Hallo Stefan,
    während des Lesens Deines Beitrags kam mir schon die Idee, das Gerät zu reklamieren - Geld zurück! Das willst Du nun auch so machen, wie ich im Weiteren lesen konnte. Ist sicher die beste Idee, denn eine solche Schlamperei und Inkompetenz muß einfach "bestraft" werden! Viel Erfolg!
    Ob der "Knut" besser ist, kann ich nicht sagen, die bunten, vielversprechenden Werbeprospekte sind doch alle gleich!
    Da eine Eigenbaulösung für Dich in wohl eher nicht in Frage kommt (wäre mir auch ein wenig zu heiß), bleibt Dir keine andere Alternative, als auf industriell gefertigte Lösungen zurückzugreifen.
    Stromdachs

  • Wie ging es weiter mit der Sonnenbatterie - oder läuft schon Knut?


    Hatte die Sonnenbatterie eigentlich in die engere Auswahl gezogen, hatte mich mal an einem Infoabend darüber informiert und das klang alles recht sinnvoll.


    Wenn ich Deine Ausführungen lese, bin ich froh mich nicht schon dafür entschieden zu haben...


    Gruß

    12,16 kWp (Suntech+SMA) seit 2012,

    29,64 kWp (Heckert+SMA) seit 2015 und

    5,7 kWp (Heckert+SMA) seit 2017.

    10 kWh Li-Speicher von SENEC seit November 2016 und noch mal

    5 kWh Speicher (wieder SENEC) seit Dezember 2019.

    Seit Februar 2020 fahre ich e-Golf (300er).

  • Hatte die Sonnenbatterie Comfort auch mal in die engere Auswahl gezogen.
    Nach einem intensiven Technikgespräch habe ich dann Abstand genommen weil:
    - keine dynamische 60% Regelung am Einspeisepunkt möglich, sondern hartes Abschalten des PV WR auf 0 über Schütz.
    - keine Netzeinspeisung aus dem Speicher möglich, da Erhaltungsladung aus dem Netz für Speicher möglich ist. (Aus meiner Sicht nicht technisch erforderlich bei LiFePo4 Akku als PV Speicher)


    Da ich eine EEG Anlage machen möchte ein No Go.
    Da ich eine EEG PV Anlage schon habe, möchte ich den Speicher als Anlagenerweiterung steuerlich durchbringen. Dazu muss er auch Überschuss ins Netz einspeisen können, damit der gewerbliche Nutzen erhalten bleibt. Wenn ich nicht einspeisen kann ist es natürlich Privatvergnügen :cry: .


    Gruß
    bikefish

  • Hallo bikefish,


    welche Batteriespeicher stehen denn bei Dir momentan in der engeren Auswahl?


    Gruß

    12,16 kWp (Suntech+SMA) seit 2012,

    29,64 kWp (Heckert+SMA) seit 2015 und

    5,7 kWp (Heckert+SMA) seit 2017.

    10 kWh Li-Speicher von SENEC seit November 2016 und noch mal

    5 kWh Speicher (wieder SENEC) seit Dezember 2019.

    Seit Februar 2020 fahre ich e-Golf (300er).

  • Ob er mit Knut glücklicher wird? Was für eine Batterie war das denn überhaupt - Spannung / Kapazität?
    Wenn die morgens um 10 h schon voll war?
    Würde erst mal meinen Bedarf ermitteln und dann ein paar Angebote einholen.
    Mit diesen Hau ruck Entscheidungen wird es selten was.

  • Hallo karh,
    also Spontankauf im Moment nicht, dazu gibt es zu viele Fragen. Ist zwar ein Hobby und muss nicht wirtschaftlich sein, aber ein teures Hobby soll es auch nicht sein. :)


    Habe Hoffnung auf die neue Sonnenbatterie Eco, aber da habe ich noch keine Antwort auf meine o.g. Fragen. Die Hoffnung ist aber gering, dass es passt. --> vielleicht können User berichten?


    Neben Netzeinspeisung und dynamische 60% Regelung würde ich gern einen 3 Phasen Batterie WR haben und das System sollte in der Kapazität nachrüstbar sein. --> Batterie WR und Speicher sollten getrennt sein, dann sind in der Regel Erweiterungen einfacher möglich.


    Leider gibt es das optimale Eigenverbrauchssystem noch nicht. Habs zumindest noch nicht gefunden. Da ist immer Eigenbau erforderlich. --> wollte aber ein fertiges System kaufen.


    Habe eher den Eindruck, dass Speichersysteme entwickelt werden, die nach Auslauf der Einspeisevergütung genutz werden. Bei 5 ct Vergütung macht speichern dann richtig Sinn. Denke da an Landwirte mit großen Eigenverbrauch.....


    Einen gutes Konzept hatte green store. Hab mir das persönlich angesehen. Alle meine Anforderungen waren zu 100% erfüllt, leider war die Technik nicht ausgereift und green store gibt es inzwischen es nicht mehr.


    D.h. ich beobachte weiter den Markt bis meine Anforderungen alle erfüllt sind, weil Hobby. Der wirtschaftliche Anreiz Kompromisse einzugehen ist im Moment zu gering.
    Gruß
    bikefish


  • Wenn Du wartest bis alle Deine Anforderungen erfüllt sind und der Speicher exakt für Dich passt, dann ist es doch KEIN Hobby, sondern eine rein wirtschaftliche Lösung für Dich. Ein Hobby ist es wenn Du etwas selbst machst, daran herumschraubst und optimierst bis es passt. Aber genau das hast Du ja anscheinend nicht vor...


    muddy.

    6,36 kWp, Kostal 10.1 BA mit 19x 12V/70 Ah Hoppecke Akkus als Einspeise-/Eigenverbrauchsanlage;
    1,65 kWp, Victron MPPT 100/50, 2x 12V/260 Ah AGM-Batterien, Victron 24/800 Multiplus als reine Insel-Anlage

  • Mit am weitesten neben dem Knut ist aus meiner Sicht der 3 Phasen Speicher von BYD.


    Der kann zusätzlich zum DC WR auch die Bestandsanlage über AC Wandler mit einbinden und führt dazu dass die Batterie bei Schwachlicht mit zusätzlicher Kapazität geladen wird. (Das kompensiert die Kanibalisierung des gut vergüteten Selbst/Eigenverbrauchs meiner Altanlage aus 2011)


    Leider ist der Speicher noch 3000 Euro zu teuer und hat nur 93% Wirkungsgrad im DC Bereich.


    Also doch warten und das wo ich doch sofort etwas tun möchte ;-((

  • Sehe ich auch so, Byd ist auf dem richtigen Weg...
    Will ich mir demnächst genauer ansehen, wenn ich Zeit finde.
    Richtig, die Kostenposition führt noch nicht zu einer Spontanentscheidung.


    muddy: wir diskutieren hier über Stromspeicher! Nicht was Hobby ist.... :wink:


    Gruß
    bikefish