Kostal Piko BA und Systemstörung 3044

  • Zitat von Matt24

    siehe image vom 13 Januar 2015
    Deutlich zu sehen, daß Nachts mit Netzstrom die Ausgleichsladung gemacht wurde
    Dabei über 3 Stunden lang ( 03:30 bis 06:30 ) mit konstanten Strom gehalten wurde.
    Die gleiche normale Ladekurve zum Ende der Ladung mit Sonne war 2 Stunden lang ( 11:30 bis 13:30) bei ca. 305 Volt und 0,75 Ampere


    Gruss
    Matt


    Hallo Matt,


    Hast Du eigentlich auch das neue BMS installiert bekommen?
    Meine Anlage ist am 01.04.14 ans Netz gegangen und ich hatte ursprünglich ein BMS, das einen ständigen, nervigen Pfeiffton von sich gegeben hat. Dieses hat auch immer bis 305 V geladen.
    Nach mehrfacher Beschwerde bzw. Reklamation bei Kostal/Hoppecke wurde das BMS Anfang 08/2014 getauscht gegen ein neues Modell ohne den Pfeiffton. Und seitdem wird bei einem normalen Ladevorgang auch nur noch bis 275 V geladen. Die 305 V werden nur kurzzeitig bei einer Ausgleichsladung erreicht.


    muddy.

    6,36 kWp, Kostal 10.1 BA mit 19x 12V/70 Ah Hoppecke Akkus als Einspeise-/Eigenverbrauchsanlage;
    1,65 kWp, Victron MPPT 100/50, 2x 12V/260 Ah AGM-Batterien, Victron 24/800 Multiplus als reine Insel-Anlage

  • Zitat von Matt24

    siehe image vom 13 Januar 2015
    Deutlich zu sehen, daß Nachts mit Netzstrom die Ausgleichsladung gemacht wurde
    Dabei über 3 Stunden lang ( 03:30 bis 06:30 ) mit konstanten Strom gehalten wurde.
    Die gleiche normale Ladekurve zum Ende der Ladung mit Sonne war 2 Stunden lang ( 11:30 bis 13:30) bei ca. 305 Volt und 0,75 Ampere


    Gruss
    Matt


    Hallo Matt,


    Deine Ausgleichsladung ist auch irgendwie recht kurz?!
    Bei mir zieht sich das trotz voller Batterie recht lang hin...


    Gruß,
    muddy.

  • Hallo Muddy


    Laut Hoppecke, Ausgleichsladungsdiagramm, sind 3 Stunden bei 305 Volt vorgesehen.
    Sollte also so stimmen laut dem Diagramm.
    Das Problem sehe ich nur bei Normalladung. Da geht er ja auch auf 305 Volt hoch.
    275 Volt würden ja auch langen.


    Ich habe mein System Ende July 2014 bekommen.
    Einen Pfeifton habe ich bis jetzt noch nicht gehabt.
    Das einzige Problem mit dem BMS war, daß der CAN Bus Fehlermeldungen machte.
    Habe daraufhin die Datenleitung ausgetauscht und separat verlegt.
    Seit dem diesbezüglich keine Probleme mehr.


    Auf meinem BMS-Aufkleber sind folgende Daten
    BMS 2.1.1
    Typ: 6141302641
    314V, 15 A


    Wer hat denn den Austausch bei Dir gemacht ?
    Und wird denn nicht über die Software die Spannungsüberwachung gemacht ?
    Habe ja im Dezember alles auf den letzten Stand gebracht.
    BMS sollte jetzt 2.2.14 sein.


    Gruss


    Matt


  • Hallo Matt,


    Ich werde heute Abend mal nachsehen, was bei mir auf dem BMS steht.
    Aber nach Deiner Schilderung gehe ich davon aus, dass Du noch das alte BMS verbaut bekommen hast (käme zeitlich auch hin).
    Bei mir wird bei einer normalen Ladung nur noch bis 275 V geladen und die Ladung dann beendet. Nur bei den Ausgleichsladungen wird die Spannung auf 305 V angehoben und gehalten.


    Ich melde mich nochmal.


    Gruß,
    muddy.

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    1,65 kWp, Victron MPPT 100/50, 2x 12V/260 Ah AGM-Batterien, Victron 24/800 Multiplus als reine Insel-Anlage


  • Hallo Matt,


    Habe vorhin nachgeschaut.


    Auf meinem BMS steht folgendes:
    3.1.0
    Typ: 6141302644
    314 V, 15 A


    Das erklärt auch, warum bei mir immer das Update der BMS-FW auf Version 2.2.14 fehlschlägt... ;-). Ich habe anscheinend schon eine BMS-FW 3.1.0?!


    Naja, wie gesagt, ich habe das BMS Anfang 08/2014 erhalten (nach mehrmonatiger Reklamation wegen des nervigen Pfeiftons, den ich bei offener Kellertür bis ins OG gehört habe). Getauscht hat es unser Elektriker. Die Lieferung kam, soweit ich noch weiß, direkt von Hoppecke.


    Gruß,
    muddy.

    6,36 kWp, Kostal 10.1 BA mit 19x 12V/70 Ah Hoppecke Akkus als Einspeise-/Eigenverbrauchsanlage;
    1,65 kWp, Victron MPPT 100/50, 2x 12V/260 Ah AGM-Batterien, Victron 24/800 Multiplus als reine Insel-Anlage

  • Ich hatte Anfang Februar die Software UI5.22 und FW2.02 (-> Kostal Homepage) installiert und bis vor drei Tagen sind die 3044-Fehler nicht mehr aufgetreten.
    Aber jetzt sind sie wieder da; alle Nachmittags/Abends, kurz bevor der WR abschaltet.


    Konntet ihr das auch schon beobachten ?


    Alex




    Zitat von AlexDoerr

    Ich habe jetzt (Danke an Muddy) auch die genannten SW Versionen installiert.
    Die Fehler 3044 sind (bis) jetzt verschwunden.

  • [quote='AlexDoerr']Ich hatte Anfang Februar die Software UI5.22 und FW2.02 (-> Kostal Homepage) installiert und bis vor drei Tagen sind die 3044-Fehler nicht mehr aufgetreten.
    Aber jetzt sind sie wieder da; alle Nachmittags/Abends, kurz bevor der WR abschaltet.


    Konntet ihr das auch schon beobachten ?


    Alex


    Hallo Alex,


    Bei mir sind die Fehler (eigentlich) weg.
    Ich hatte seit dem Update nur noch einmal den Fehler 3044. Warum weiß ich aber nicht genau...


    muddy.

    6,36 kWp, Kostal 10.1 BA mit 19x 12V/70 Ah Hoppecke Akkus als Einspeise-/Eigenverbrauchsanlage;
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  • Hallo Muddy
    Hallo Alex


    Siehe Logfile seit dem Update im Januar


    19.02.2015 08:10 Systemstörung 3044
    17.02.2015 23:55 Batterie: Störung 7008
    01.02.2015 16:35 Systemstörung 3044
    01.02.2015 09:40 Systemstörung 3044
    01.02.2015 09:35 Systemstörung 3044
    30.01.2015 16:25 Systemstörung 3044
    28.01.2015 17:55 Systemstörung 3045


    Zum Glück nicht mehr so viel wie zuvor.


    Ich bin immer noch dran, eine Antwort bezüglich des BMS Problems, Ladespannung bei Normalbetrieb zu hoch, eine Antwort von Kostal / Hoppecke zu bekommen.
    Bis jetzt noch keine Antwort. Die wollen bestimmt, daß nur der Installateur mit ihnen in Kontakt geht.


    Konnte dieses Jahr schon 2 mal bis zum nächsten Tag ohne Netzstrom zu beziehen, vom Akku 'leben'.


    Gruss


    matt

  • Hallo zusammen,


    Mir ist in der Vergangenheit bei guter PV-Leistung schon öfters aufgefallen, dass die MC4-Stecker an der Rückseite des Kostal-WRs warm werden, habe mir allerdings nicht viel dabei gedacht, weil ich der Meinung war, dass da Wärme aus dem Inneren des WRs über die Kabel nach außen geleitet wird...


    Jetzt hatte ich (gestern/vorgestern) folgendes Problem:
    Als ich vorgestern Abend an der Anlage zugange war, die Daten vom WR aufzuschreiben, ist mir aufgefallen, dass einer dieser MC4-Stecker nicht fest war. Als ich ihn zwischen die Finger genommen habe, ist er direkt abgefallen und aus dem WR hing noch das andere Ende heraus! Das war String 1. Ich habe den WR dann direkt vom Netz genommen und meinem Elektriker bescheid gegeben. Der kam auch schon gestern Abend und kümmerte sich darum. Der Stecker war nicht vom Stringende zu lösen, sondern fest verbacken bzw. verschmolzen. Das deutet darauf hin, dass schon längere Zeit Kontaktprobleme bestanden haben und der Stecker aufgrund der Hitzeentwicklung erst verbacken und dann wahrscheinlich spröde geworden war.
    Beim Austausch und der Montage des neuen Steckers ist dann auch gleich der zweite (String 2) auch abgefallen. Selbes Problem... Der wurde dann auch gleich getauscht...
    Mein Elektriker sagte mir, dass er sowas schon öfters bei WR hatte?! Was mich nicht unbedingt beruhigte...
    Heute bei Sonnenschein habe ich dann beobachtet, dass als Maximalleistung plötzlich wieder über 6 kW anstanden, obwohl ich die letzten Tage vor dem Ausfall immer nur maximal etwa 5.5 kW hatte.


    Prüft mal bitte bei Euch die Steckverbindungen der Strings am WR. Das Problem ist/war bestimmt nicht nur bei mir so (an beiden Strings), sondern tritt bestimmt häufiger auf!


    muddy.

    6,36 kWp, Kostal 10.1 BA mit 19x 12V/70 Ah Hoppecke Akkus als Einspeise-/Eigenverbrauchsanlage;
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  • Korrekt, Du hast die Ursache auch schon benannt (und es sind hier nicht die WR-Hersteller...), die haben das wohl alle ihrerseits schon bei ihrem Zulieferer moniert...
    Die Steckverbinder verrasten leider nicht immer doppelt.


    Ciao


    Retrerni