Altenheimkosten bei Landwirtschaft

  • Zitat von MartinSLO


    das ist hier ein schwieriger Sachverhalt.Um kein unnötiges Risiko einzugehen, würde ich auch das Finanzamt fragen. Sie werden mit Sicherheit dir hier weitere Informationen geben können.


    Ich vermute mal, wenn der User kpr das liest, schlägt er wieder die Hände über dem Kopf zusammen.
    Die werden Dir mit Sicherheit die Infos geben können aber wenn dies ein Sachverhalt ist der auf die Kippe steht, werden die it Sicherheit zu ihrem (also des FA) argumentieren.
    Der Tipp mit dem Steuerberater kam schon und bei geschätzt 3000 Euro Altenheimkosten/Monat denke ich ist das gut angelegtes Geld.

    9,6 kWp Talesun TP660P-240, SMA STP 8000TL-20; Ausr.: 70° (West); DN: 33°; seit 10/2012
    10,56 kWp Yingli YL240P-29b, SMA STP 10000TL-10; Ausr.: -110° (Ost); DN 33°; seit 01/2013


    Twitter & Sonnenertrag


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    GroßMeisterLusche

  • Ja , Diringi, die Vermutung hab ich auch.
    Ich würde mir auch wünschen, daß kpr auch seinen Kommentar dazu abgibt.
    Die Heimkosten sind momentan bei um 1600,- monatlich. Die Pflegeversicherung gibt ja 1100,- dazu.


    In 2012 hat uns das FA eine höhere Rechnung gestrichen, sie würde einem Fremdvergleich nicht standhalten.
    Nachdem wir dann die Fragen des FA genügend beantwortet hatten, haben Sie sie dann nach einem halben Jahr Bearbeitung doch noch genehmigt. Dies würde wohl mit einem Steuerberater nicht eintreten.

    Mit freundlichen Grüßen

  • Zitat von michael091963

    Ich kenn einen Schreiner mit ner Photovoltaikanlage.
    Kann mir mal einer erklären, wie ich einen schrank baue


    Ja, es ist schon eine Unverschämtheit, dass es Forenmitglieder wagen in einem Diskussionsforum wo einige gute Steuerfachleute rumlaufen, einfach nach Steuersachen zu fragen.
    Ich entschuldige mich hiermit nochmals, dass ich hier selber vor 1,5 Jahren nach Finanzierungsmöglichkeiten für men Elternhaus gefragt habe. Ganz besonders schämen sollten sich aber die Leute die mir antworteten und mir viele wertvolle Tipps gaben. :roll:

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  • Ich hab jetzt nochmal telefoniert:


    Zitat

    Ich wäre im Übergabevertrag verpflichtet die Zahlungen zu leisten und könne das nicht als Betriebsausgaben angeben.
    Der Sachbezugswert als dauernde Last ist ja klar. Aber als Betriebsausgaben ginge nicht.


    Aber in dem Finanzamtslink steht doch Altenteilsleistungen sind nachzuweisen (und würden dann anerkannt).
    Wenn ich denn die Altenteilsrechnungen bezahle, weise ich die Leistungen ja nach.
    Ich trage dann halt unter Dauernde Lasten den höheren nachgewiesenen Betrag ein.
    So müsste es gehen.

    Mit freundlichen Grüßen

  • Hallo,
    ich bin auch Landwirt und kann die Materie ein klein wenig greifen.
    In Punkto Altenteilsbezüge, die es in der Form, in anderen Berufs- und Personengruppen kaum gibt, gibt es Gerichtsurteile, die noch nicht letztinstandlich abgesegnet sind.


    Hier im Forum über die Sachlage zu orakeln bringt dich aber nicht weiter, da eine Kommasetzung in den Verträgen unter Umständen eine komplett andere Lesart und/oder Beurteilung des Falles zulässt.


    Lass dich von einem Steuerberater beraten, dann hast Du definitiv Betriebsausgaben :mrgreen: und er hat eine Rechtsschutzversicherung, falls was schiefläuft!

    Wer, wenn nicht wir....


    wann, wenn nicht jetzt?????

  • Ja, Mr.10000 Volt, Ihr habt schon recht.
    Ich habe jetzt auch 2 mal telefoniert. Der 2. war ein entfernt verwandter Steuerberater, der Landwirte betreut . Wie geschrieben hat er die Möglichkeit verneint.


    Ich werde aber, da es ja in dem Finanzamtslink steht unter Dauernde Lasten versuchen. Dann sehe ich schon was herauskommt.


    Vom Prinzip her sind die Übergabeverträge denke ich meist ähnlich bis gleich. Das Leibgeding sichert dem Übergeber Wohnung, Verpflegung und Pflege. Dies hat der Übernehmer zu leisten. Daß das dann im Altenheim nicht mehr gelten sollte, kann ich nicht glauben.


    Ich denke manche wollen sich um die Kosten drücken und versuchen die Heimkosten dem Staat aufzuhalsen. Aber darum geht es hier nicht.

    Mit freundlichen Grüßen

  • Hallo


    Also in meinem Übergabevertrag steht "nur solange die Übergeber auf dem Anwesen wohnen".
    Wenn nun die Übergeber (meine Mutter in dem Fall) ins Alten/Pflegeheim müssten,. wäre ich zu Leistungen nicht verpflichtet.
    Ich denke wenn ich sie trotzdem zahlen würde wären das reine Privatausgaben und haben mit dem Betrieb nichts zu tun.



    gruß
    gerhard

    25,92 kw aleo S16 an 3 SMA MiniCentral 2009
    15,04 kw Yingli 235 am 15K Tripower 2011

  • 1. Ohne genaue Kenntnis von Deinen Verträgen kann Dir sowieso keiner helfen. Aber vielleicht scannst Du Deinen Vertrag mal ein und stellst in hier im Forum online.


    2. rechtsverbindliche Auskünfte kann Dir im Forum auch keiner erteilen


    3. hat dieses Thema im Forum sowieso nichts verloren - Themaverfehlung - setzen - 6 :mrgreen:


    4. Weiß ich noch nicht, welche Gerstensorte ich in zwei Wochen säen soll - kann mir jemand helfen :juggle::danke::mrgreen::mrgreen:

    2004: Schott ASE 300 (285 W) + Schott ASE 275 (275 W)
    2009: Schott Poly 280W
    2010: Schott Poly 290W + BHKW I 5,5 kW
    2012: Schott Poly Protect 180W + Yingli Panda 265W
    2013: BHKW II 5,3 kW
    2014: SMA SI 6.0H + 530Ah Akku für BHKW I

    2015: SMA SI 6.0H + 680Ah Akku für BHKW II

  • Ja, ich hab nochmal nachgelesen, da steht, wenn er vom Anwesen wegzieht müsse jährlich ein Betrag von 4000,- DM gezahlt werden.
    Darum sagen die Steuerberater geht nicht.
    Hab das ganz übersehen in meinem Vertrag.
    "Daneben sind die laufenden Kosten für Strom, Wasser, Heizung, Müllabfuhr und Kaminkehrer nach Rechnungslegung gesondert zu erstatten."

    Mit freundlichen Grüßen